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Derweil hab ich mich in anderen Situation noch deutlich besser kennen gelernt. Meine Reaktionen auf Gespräche mit Chefs, dass ich schnell einknicke und meine ganzen Vorsätze, Themen anzusprechen, im Angesicht der Autorität nicht umsetzen kann.
Aber das ist in Ordnung. Ich hab ja noch Jahre zum Üben. Das nächste Mal gleich im Mai, wenns dann wirklich um die Einzelheiten meines Vertrags geht. Bis dahin freue ich mich erst einmal, in der Kanzlei bleiben zu dürfen. Kein Stress mit Bewerben und das Gefühl, dass die Leute mit mir zufrieden sind (auch wenn ich am Freitag ein bisschen Scheiße gebaut hab, aber solche Ausrutscher müssen wohl auch mal sein. Ist der Erste dieser Art seit Juni gewesen. Find ich ne ganz gute Quote).

Vorletzte Woche hab ich das erste Mal alleine Urlaub gemacht. Klar, in meinem Erasmusjahr hab ich auch alleine Städteausflüge gemacht, aber die waren nur eintätig und ohne Flüge oder Übernachtungen oder dergleichen. So bin ich nach Glasgow geflogen, hatte dort Dienstagabend, Mittwoch und Donnerstagmittag bis ich mit dem Bus nach Manchester zu Steph gefahren bin. Und auch wenn ich Reisen nach wie vor anstrengend finde, habe ich Spaß gehabt, auch alleine und auch wenn mir Glasgow dann letzten Endes nicht so gut gefallen hat wie Edinburgh 2011.
Ich verbuche das für mich als charakterstärkende Erfahrung und freue mich darüber, dass ich mich das getraut habe.

Und ich finde es auch in Ordnung, dass ich mich dagegen entschieden habe, kurzfristig in meinem Urlaub diese Woche Dennis auf seiner Geschäftsreise in Köln zu überfallen. Bei vier Tagen Urlaub fühlen sich 9 Stunden Busfahrt einfach zu lang an, um Spaß zu machen.

Mit Dennis läufts super. Es ist zwar mit unserem Freundeskreis durch das Michidrama etwas angespannt, weil sich die ganzen Konstellationen sehr verändert haben, aber auch das werden wir hinbekommen. Wir wohnen jetzt seit 1 1/4 Jahren zusammen, und auch wenn ich mir wahrscheinlich nie aufhören werde, Gedanken darüber zu machen, ob ich alles richtig mache (und das ist auch gut so, denke ich), es läuft. Es läuft gut. Er macht mich glücklich.

Kurzum: Es ist nach wie vor eine verwirrende Angelegenheit für mich, sagen zu können, dass es in meinem Leben gerade erstaunlich gut läuft. ICH BIN GLÜCKLICH. Uneingeschränkt. Ohne großes Aber, ohne Rechtfertigung, ohne Entschuldigung, ohne Angst. Sehr verwirrend, dass man das erst lernen muss, das Glück uneingeschränkt zu akzeptieren.
24.3.15 12:53
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(24.3.15 12:55)
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Traeumerchen (25.3.15 22:32)
Bitte was O_o?

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