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6 Monate Blogpause fühlt sich so ziemlich nach dem Längsten an, was ich bisher so gemacht habe.

Alex' Freundin ist schwanger. Somit ist der beste Kumpel von meinem Freund der erste im Freundeskreis (zumindest der erste der zählt, Tinchen zählt irgendwie nicht so richtig, weils deren erklärtes Lebensziel war, Kind und Familie zu haben) mit Kind. Puh. Alles noch sehr neu.

Wir waren zusammen im Biergarten, haben über alles Mögliche gesprochen, unter anderem auch darüber, dass wir alle unterschiedliche Vorstellungen haben von der Abendgestaltung unter der Woche. Und er meinte dann, dass er es eigentlich echt cool findet, dass ich mich auch gerne mal auf dem Sofa zusammen rolle und nur lese. Gerade auch deswegen, weil er ja seit März neben dem Beruf noch seinen Bachelor angefangen hat und dafür viel Zeit drauf geht.

Das war ne ziemlich coole Aussage und kam auch so rüber, als würde ihm der aktuelle Zustand eigentlich wirklich taugen....

...aber wir wissen ja alle inzwischen, dass auf so etwas grundsätzlich ein Aber folgen muss.

Was find ich das zum Kotzen.
Ich habs so gefressen, dass ich mich nie einfach zurücklehnen kann, und statt dessen in regelmäßigen Abständen wieder in einer Position bin, in der ich mein gesamtes Verhalten reevaluieren muss.

Nach einer übermäßig heftigen Reaktion auf eine eigentlich neutrale Bemerkung von mir kam dann raus, dass ihm der Sex zu wenig ist und dass wohl ein Riesenproblem ist, was ich bisher nicht so ernst genommen hatte.
Ja, toll.
Ganz super.

Und weils auch keine besonders tolle Aussage ist, dass ich dann nur für ihn mit ihm schlafe, und nicht, weil ich besonders scharf drauf bin, stehe ich jetzt mit meinem fundamentalen Problem da, dass mein Partner unglücklich ist und ich meine Hormone irgendwie kicken muss, damit da wieder mehr los ist -_-.

So, wie das Gespräch lief, klang das dann irgendwann sogar nach nem ziemlichen Dealbreaker. Als wäre das so fundamental schwierig für ihn, dass alles, was sonst so zwischen uns eigentlich gut läuft, nicht genug ist. Und dass seine Aussage vom Biergarten, dass Ers eigentlich cool findet, dass er sich nicht rund um die Uhr mit mir beschäftigen muss, dann plötzlich eher so klang, als würde ich zu wenig aktive Zeit mit ihm verbringen. Kurz: eigentlich weiß er grad auch nich so richtig, was er eigentlich will. Klar, Studium und Arbeit ist beides Stress, und das versteh ich auch. Ich hasse es nur wirklich, dass die Störfaktoren dann immer gerade in solchen Situationen so breit getreten werden müssen und ich mich dann immer wieder - alte Muster, haha - ungefähr so wertvoll und liebenswert wie Dreck fühle.

Am Abend danach sind wir in ne Therme gefahren, nachdem mir das Gespräch den ganzen Tag im Magen lag. Er kam dann von sich aus zwischendrin auf mich zu, und hat gemeint, dass er mich liebt und dass er das nochmal betonen wollte, weil das Gespräch gestern nich so lief wie er das wollte.

Auch nach 6 1/2 Jahren haben wirs noch nich drauf, zu streiten.
6.7.14 21:52
 


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