Startseite
  Archiv
  Sie
  Bücher
  Worte
  Limmericks
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    roblog
    - mehr Freunde



http://myblog.de/traeumerchen

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Am meisten wäre mir danach, einen auf dramatisch zu machen, mich in der Ecke zusammen zu rollen, mich aufzugeben und von der Welt überfordert zu sein.

Aber dafür funktioniere ich zu gut.


Stattdessen wälze ich mich in schützender Gleichgültigkeit, in einem dauerhaften Gefühl von Schwere, Distanz, Abwehr, Gereiztheit.

Weil ich inzwischen - zum Teufel nochmal - zu vernünftig (ich könnt kotzen) bin, um mich dermaßen gehen zu lassen.


Alles, was ich tun will, ist in die Uni zu gehen, in die Arbeit zu gehen, zu funktionieren (aber bitte ohne Lernen für Klausuren oder dem Schreiben von Arbeiten, das ist in dem Zustand nicht drin), und mir von meinem Freund mindestens dreimal am Tag versichern zu lassen, dass er mich liebt.


Ich zerfalle. Und sehe interessiert dabei zu, wie dieses Insekt meiner Existenz auf dem Rücken liegt und zappelt.
Vielleicht kommt ja bald jemand, und tritt drauf.

Dann muss ich mich nicht mehr mit mir beschäftigen.



Dass ich mir eigentlich mehr schuldig bin, machts nicht besser. Wenn ich daran denke, wie entsetzt mein 16jähriges Ich jetzt über mich wäre, raffe ich mich eben doch wieder auf, gerade genug, dass es ausreicht.

Aber Glanzleistungen sinds grad alles bei Weitem nicht.
Kaputt gemacht hab ich dafür aber auch (noch) nichts.

Wobei das, so wie es gerade aussieht, nur eine Frage der Zeit ist. In diesem Zustand befinde ich mich jetzt schließlich schon seit November.
So lange, dass es sogar Mi.chi schon aufgefallen ist. Das will was heißen.
20.1.13 21:50





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung