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August. September.
Noch nicht einmal zwei Monate, dass ich in wieder in 20km Entfernung habe.

Es ist echt Wahnsinn, was zwei Monate mit so viel Kontakt ausmachen. Es läuft super, wir haben jede Menge Spaß und ich schwebe auf Wolke 7 und fühle mich geliebt, 100%ig und ohne Zweifel.

Zusammen zu ziehen ist in der letzten Zeit auch für mich vom Gefühl her kein ferner Plan mehr, sondern eine Tatsache geworden. Wir werden das tun, wenn er wieder da ist. Eine Matratze, Regale, ein Schreibtisch, Fön, Rührgerät von mir, Couch, Fernseher, Spielekonsole von ihm und gefühlt haben wir damit schon eine halbe Wohnung eingerichtet.
Und dann, jede Nacht neben ihm einschlafen können, nicht mehr überlegen müssen, ob das jetzt Schwachsinn ist, um 10 Uhr abends noch für 1,5 wache Stunden zu ihm zu fahren. Jeden Morgen einen Guten-Morgen-Kuss bekommen.

In zwei Monaten und 14 Tagen sind es fünf Jahre.

Nein, natürlich ist es nicht einfach. Aber das sind Beziehungen doch eigentlich nie. Wenn man nicht mehr an Unterschieden arbeiten muss, wird es doch recht schnell langweilig. Nicht mal mit meinen Freunden habe ich immer dieselbe Situation.
Deswegen mache ich trotzdem immer wieder ein riesen Fass auf, wenn es zwischen uns nicht läuft. Aber in Situationen wie jetzt, wenn es läuft, und wir uns auch oft genug sehen können, um Probleme leicht aus der Welt schaffen zu können, da hab ich keine Angst, dass ich irgendwann aufgeben müsste weil es zu sehr weh tut.

Ab diesem Sonntag ist er wieder weg, bis Mitte Februar oder so. Über Weihnachten ist er da, und zwischendurch gibts dann eben die üblichen Zugfahrten.
Da freu ich mich gar nicht drauf.
Aber bisher hats geklappt, mit England, und Paderborn davor und überhaupt.
Den letzten blöden Paderbornblock überstehen wir zwei jetzt auch noch.

Ein ganzes, langes Wochenende hab ich ihn jetzt noch für mich allein.
2.10.12 18:16


Zwei Wochen Freizeit nach 12 Wochen Praktikum kamen mir jetzt vor wie mindestens doppelt so viel. Die letzten zwei Wochen des Praktikums hab ich die Arbeitstage gezählt, ja, und in der Mitte der Zeit hatte ich einen echten Durchhänger. Alles in Allem war es aber eine gute Erfahrung. Ich habe meine Stärken besser kennen gelernt, z.B. meine Übersetzungsfähigkeiten einsetzen können (und auch viel Lob dafür bekommen!). Was mir nicht so liegt, ist Stunden am Tag mit Telefonieren zu verbringen - um Journalisten dazu zu bringen, zu der Präsentation eines Produkts zu kommen. Oder weil ein Artikel über einen Staubsauger geschrieben werden soll, und ebenjener (teure, zwar innovative, aber durchaus noch fehlerbehaftete) Staubsauger erst noch schmackhaft gemacht werden sollte. Die Journalisten hätten am Liebsten geweint, wenn ich nach "PR-Agentur" auch noch mit "Staubsauger" ankam. Ich im Übrigen auch. Wobei sich durch das Lächeln in der (weiblichen) Stimme die meisten noch zusammengerissen haben.
Immerhin hab ich jetzt was, was ich auf meinen Lebenslauf schreiben kann.

Bewerbungen für einen Nebenjob hab ich erst vier geschrieben - bei einer war ich schon zu spät dran, die hatten schon wen, bei einer Zweiten war mir dann trotz Einladung zu einem Vorstellungstermin der Arbeitsweg zu weit (hoppla, hatte ich gar nicht nachgesehen... ups!), eine dritte Firma hatte dann wohl einige Bewerber und hat wen anders genommen (die war auch nur am Rande in meinem Interessen- und Fähigkeitsbereich, vielleicht daher auch die Absage), und von einer Vierten hab ich noch nichts gehört.
Dementsprechend müsste ich jetzt eigentlich noch Bewerbungen schreiben - aber gerade mag ich eigentlich einfach nicht. Vor kurzem kam dann noch eine Erasmusnachzahlung von 405 Euro!! Yay!! Womit ich diesen Monat halt doch normal viel Geld hatte, und das auch kein Problem war.
Aber demnächst muss ich dann halt doch....

Ansonsten hat gestern die Uni wieder angefangen. Beim Writing Skills-Kurs hat der Dozent sich in der Zeit vertan und wollte uns eine halbe Stunde früher gehen lassen, woraufhin ich, ohne nachzudenken, mich gemeldet habe und gefragt hab, ob wir normalerweise dann aber schon länger machen?! - ... Ups. Da war ich dann wohl das nervige Sterberschleimerkind, das alle hassen.
Aber. Bereut hab ichs eigentlich nicht, weil wir eh eine Willkommensrunde hatten und ich ehrlich interessiert war an den anderen Studenten. Und der Dozent nett ist und interessant erzählt.

Und ich mich tatsächlich wirklich auf dieses letzte "richtige" Semester gefreut habe, nachdem mein Allerletztes dann nur noch aus einem Kolloquiumskurs und der Bachelorarbeit bestehen wird.
Ich will eigentlich so viel mitnehmen, wie nur möglich. Ich hab sogar bis auf ein halbes Buch alle Bücher für mein Fortgeschrittenenseminar gelesen (- das Letzte, Flaubert's Parrot, liest sich aber auch ätzend, da waren die anderen sogar mit mir einer Meinung ^^). Ich hab endlich eine Vorlesung bei der Dozentin, die mich bei dem Orientierungstag im Frühling vor meinem Studium so begeistert hat.
Ich freu mich auf dieses neue Wissen.
16.10.12 23:33


"Did she look like you?"
"Same hair, same eyes. But her smile - a knockout. She could talk anyone into anything." A husky laugh. "Even when she pissed me off, she could make me smile. She'd tell me stupid 'knock, knock' jokes until I broke. Then she'd hug me, call me her favorite brother, and smile because she knew she was forgiven."
Squeezing her eyes shut, Ashaya swallowed the knot in her throat. "She was precious to you."
"A piece of my heart died with her. I don't know if it will ever grow back."
"That's okay," she managed to whisper. "That piece was hers to take."
"I miss her." He buried his face in the curve of her neck as she rose on tiptoe to wrap her arms around him. "I miss her call me up to pick her up from some club at one in the morning. I miss her telling me those stupid jokes. I miss her laugh. I miss her every damn minute of every day"

p.246
Nalini Singh: Hostage to Pleasure
28.10.12 14:17





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