Startseite
  Archiv
  Sie
  Bücher
  Worte
  Limmericks
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    roblog
    - mehr Freunde



http://myblog.de/traeumerchen

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Ich bin nicht so sonderlich belastbar.
Heute war die Abgabe meines letzten Essays für England. 5000 Wörter - eigentlich keine große Sache, das sind 8 1/2 Seiten, für meine normalen Seminararbeiten daheim schreibe ich durchschnittlich zwischen 10 und 15. Also wirklich keine große Sache. Aber nachdem ich den Essay so ewig vor mir hergeschoben habe, hab ich ihn jetzt eben in 2 1/2 Tagen geschrieben. Sonntagmorgen bis Dienstagmorgen. Dementsprechend pessimistisch bin ich auch, was die Qualität des Inhalts anbelangt. Aber immerhin hab ich das blöde Ding jetzt fertig und ab damit.
Trotzdem hat das ganz schön an den Nerven gezerrt. Gut, okay, dass ich gestern Abend meine Tage gekriegt hab, tut dazu bestimmt auch sein Übriges. Es ist nunmal so, dass mir die Hormone dann doch aufs Gemüt gehen und ich empfindlicher bin.

Jedenfalls lief dann heute der Tag auch sonst nicht soo toll...
Erst bin ich zur Bank, weil ich mein englisches Konto doch nicht mehr brauch, sobald ich daheim bin. Da hieß es dann, dass man das nur persönlich kündigen kann. Ich brauche das aber noch bis Mitte Juni um meinen Mitbewohnerinnen meinen Anteil der Strom- und Heizkosten zu überweisen. Dementsprechend muss ich das jetzt wohl dann als Kontoleiche in England liegen lassen, bis ich zufällig mal wieder dort bin im Urlaub um es zu kündigen. Schmeckt mir nicht so sehr der Gedanke, das ist so ein loses Ende.

Dann gibts da noch die Sache mit der Rechnung von Next, einem Klamottengeschäft in England. Als ich nach den Osterferien wieder nach England kam, war da eine Rechnung im Briefkasten, über circa 120 Pfund für eine Bestellung von mir. Die ich nicht getätigt habe. Klamotten, die ich nicht angenommen habe. Von einem Zeitraum, in dem ich gar nicht im Land war. Nachdem ich dachte, pff, das ist bestimmt ein Irrtum, hab ich die Rechnung weggeworfen. Bis dann vor ner Woche ne Zahlungserinnerung kam. Woraufhin ich dann eben doch mal an die geschrieben hab, was das denn soll, und dass ich das nicht zahlen werde, weil ich das weder bestellt noch bekommen habe. Heute hat dann eine Dame angerufen, mir gesagt (im typisch überhöflichen britischen Ton), dass es ihr schrecklich Leid tut, dass mir das solche Umstände bereitet, dass sie mir einen Wisch zuschickt, den ich nur unterschreiben müsste, und dann wäre mein Name aus der Sache raus. Ach, und wenn ich doch so gut wäre, Beweise mitzuschicken, z.B. als Kopie meines Passes, um zu zeigen, dass ich zu besagtem Zeitpunkt wirklich nicht im Land war. ... Wenn ich denn so freundlich wäre. - Jetzt hab ich damit Probleme. Ich meine, klar, bezahlen muss ich das so oder so nicht, weil die nirgendwo meine Unterschrift haben können, weil ich keine Pakete von denen angenommen habe. Aber jetzt muss ich extra in die Uni rennen, um Kopien von meinen Flugzeug-Check-in-Papieren zu machen, immerhin hab ich keinen Pass, nachdem für die EU ja der Perso wunderbar reicht.

Dann war ich heute noch an der Rezeption vom Büro, die für die Unterkünfte zuständig sind. Weil es recht wichtig ist für mich, dass ich weiß, ob ich meinen Schlüssel persönlich abgeben muss oder nicht. Sagt die, kein Problem, füllen sie diesen Wisch aus und geben sie den einem Freund, der kann den Schlüssel dann zurückbringen. ... Schau ich erst daheim auf den Zettel, steht da für On-Campus Accomodations drauf. Ich brauch aber einen für Off-Campus. Jetzt geh ich da auch nochmal hin.

Und jetzt mag ich nich mehr. Das war mir heute echt zu viel und jetzt fühl ich mich nicht gut.
15.5.12 19:58


Um diese Uhrzeit in sieben Tagen bin ich schon seit ein paar Stunden wieder daheim. Ungefähr um diese Uhrzeit, oder ein bisschen später, in acht Tagen bin ich endlich wieder bei meinem Freund.

Kanns gar nicht erwarten, dass es jetzt endlich zu Ende ist.
24.5.12 16:59





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung