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Ich fühl mich leer. Substanzlos. Nicht vorhanden, unwichtig. Mein Essay von 18th Century Literature hat ne Note von 58. Um ganz ehrlich zu sein hab ich immer noch nicht ganz begriffen, was das eigentlich heißt. Aber sonderlich gut ists nicht. Eher auf der unteren Leiste von noch okay.
Ich hab das Gefühl, dass ich nur existiere, wenn ich mit anderen interagiere. Und selbst dann nur, wenn es eine nette Begegnung ist, ansonsten verschwinde ich noch ein bisschen mehr.
Ich glaub, ich brauch dringend eine Umarmung.
Aber hier ist keiner, der mich einfach so knuddelt.

An der Passkontrolle, zurück aus Paderborn angekommen, hat mich ein Mann kontrolliert. Das übliche "Good evening", und ich ziemlich freundlich zurück "And to you, too". Woraufhin er mich wirklich angesehen hat, mich registriert hat. Und dann gefragt hat "how are you", mit einem Gesichtsausdruck, als würde es ihn wirklich interessieren. Auf meine Gegenfrage hin hat er mich dann angelächelt. Auf mein "have a nice day" kam dann ein wirklich ehrlich gemeintes "You, too" zurück. Zu dem Mädel, das im Flugzeug neben mir saß, hat er dann gesagt "She's nice!".
Ich glaube, solche Begegnungen sind das Einzige, was mich gerade ein wenig über Wasser hält.

Das Zimmer vom Dozenten war bis obenhin vollgestopft mit alten Büchern und chinesischen Plakaten und Krimskrams. Supergemütlich. Am liebsten hätt ich Katze gespielt und mich in einer Ecke zusammengerollt. Und einfach die Welt vergessen.

Ich fühl mich so leer.
3.2.12 10:45


Basically, I'm all about emotions. I don't work any other way. While my way of thinking is terribly pragmatic sometimes, I tend to be overly emotional at other times.
But that's just me, isn't it? I'm extreme. When I'm around friends or on my own, I'm extreme. If I'm not allowed to because I have to function, I'm okay, normal.

... Right now, I'm angry.

But maybe, being nothing but emotions is a good thing. They constantly change and they aren't permanent. Which means that I am not permanent. Which means that even if I keep punishing myself in all these stupid ways, it won't last.
After all, I'm not really being stupid enough harming anything permanently. Just loosing sleep, eating too much, being too silent, not studying enough/at all, not socialising, ...
Nothing too noticeable.


Angry.
And disappointed.

While we often had trouble, I always believed that he was THE ONE. Apparently that was just me.
He can't promise me anything.

We've been together for four years. He talks about moving in with me.
For heavens sake, how can he NOT promise me anything?
11.2.12 01:26


Für jetzt glaube ich dann eben nicht mehr an Märchengeschichten.
Dass er mir keine Versprechungen machen möchte, hat das Kartenhaus, das ich eigentlich für naivitätsgrundsolide hielt, dann doch in sich zusammenbrechen lassen.

Heute Morgen bin ich über die verknickten Karten gestolpert.
Heute Mittag hab ich den Herzbuben aufgehoben und Ihm eine Valentinskarte geschickt.

Damit die Romantik nicht ganz in ihrem kleinen Pappkarton da in der Ecke verhungert.

Ein dunkelroter Umschlag.

Und heute Abend sind die restlichen Karten, nachdem schon ein paar Schuhabdrücke darauf hinterlassen worden sind, dann doch nur in einer Schublade gelandet.
Übers Herz gebracht, sie wegzuwerfen, hab ich dann doch nicht.

Aber einen anderen Jungen angeschaut, und mir überlegt, ob ich wohl auch anders lieben könnte, das hab ich.
Auch wenn unterm Strich ein Nein dabei herauskam.
12.2.12 00:18


Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich sowohl in Bath als auch in York Begegnungen hatte, bei denen ich für eine Amerikanerin gehalten wurde wegen meinem Englisch. Das fühlt sich immer noch so unwirklich an. Zu hören, dass ich mich offensichtlich nicht nur nicht mehr deutsch anhöre, sondern sogar wie eine Englischmuttersprachlerin.
Nach York war ich superglücklich. Nach Bath gestern total euphorisch. Der Amerikaner im November, der mich gefragt hat, wo ich herkomme. Diese zwei Britinnen die letzten Wochen. Ich glaube, jetzt kann ich es wirklich glauben, dass sich mein Englisch gut anhört. Dass das keine Einzelfälle sind, sondern konstant. Allgemein.

Umso mehr hat es mich gestern Abend verletzt, als Dennis mir praktisch beim Erzählen davon ins Wort gefallen ist, und meinte, die Geschichte hat er ja schon gehört, dass es doch genau dasselbe schon in York war und warum ich das nochmal erwähne. Dass ich aufpassen soll, nicht so anzugeben. Dass es doch selbstverständlich ist, immerhin studiere ich Englisch.
Das hat so unglaublich weh getan.
Ja, er hat am Mittwoch seine Zwischenprüfung und er hatte die letzten Wochen eine Klausur nach der anderen. Trotzdem war das... mein glücklicher Moment, den er einfach in den Dreck getreten hat.

Natürlich kann ich anderen davon erzählen. Aber er ist es doch, bei dem es mir so wichtig ist, dass ich meine Erfahrungen mit ihm teilen kann. Deswegen hat das ganz besonders weh getan.
27.2.12 00:55





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