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Ich denke, ich werde mein Zimmer jetzt einfach mit Spanischvokabeln tapezieren. Von selber lernt sichs nicht, die Überwindung, das Buch aufzuschlagen, ist jedes Mal zu groß und so lerne ich wenigstens immer ein bisschen was und beherrsche die Vokabeln, die ich ständig überall sehe, wenigstens dann in vier Wochen.

Vier Wochen klingt noch nach einer Zeit, in der man eine Menge Vokabeln lernen kann. Die Bedeutung der Verben, die ich da benutze, zu wissen, wäre jedenfalls schon mal ein guter Anfang!

Es wäre insgesamt ganz gut, wenn ich die Spanischprüfung bestehen würde... und wenn ich dann noch besser als eine 3,5 schaffe, wäre ich glaube ich richtig zufrieden, mehr ist dann doch irgendwie ein bisschen hm... hoch gegriffen, nachdem ich so wenig gemacht hab bisher, fürchte ich.
1.7.11 00:30


Dass meine Beziehung funktioniert, das liegt wohl an mehreren Faktoren, die mir bisher gar nicht so klar waren, bis vor dem Gespräch, dass ich mit zwei Mädels heute geführt hab.

Alles in allem... hab ich natürlich in meiner Unerfahrenheit ne Menge falsch gemacht. Ich meine, ich hab davor noch nicht mal geküsst, geschweige denn alles andere, und meine Zeit mit ihm und meinen Freunden unter einen Hut zu bringen, war am Anfang auch nicht leicht für mich. Sicher, er hat aber auch ne Menge Blödsinn angestellt. Und wir sind uns auch immer wieder auf die Füße getreten und tun das weiterhin.

Aber insgesamt haben wir glaube ich ein paar Generalfehler nicht gemacht. Wie uns sieben Tage die Woche sehen zu wollen. Freizeit einzeln vollkommen wegzulassen und alles zusammen machen zu müssen. Fehlendes Vertrauen. Nicht auf sich selbst achten. Grenzen in Stein meißeln und bei Streits nicht vom Fleck kommen.
- Das waren die Sachen, die die zwei Mädels so erzählt haben, woran ihre Beziehungen so gescheitert sind.

Ganz ehrlich - ich bin schon ein wenig stolz auf mich. So wenig ich tatsächlich stolz auf mich sein kann und mich für vieles wertschätze, es bedeutet mir sehr viel, dass das mit ihm bisher so gut klappt. Auch wenns Höhen und Tiefen gibt, aber dadurch nehmen wir uns wenigstens nie für selbstverständlich. Es ist immer klar, was das eigentlich für ein Privileg ist, so eine Beziehung.
Und ich glaube, die wirklich wichtigen Sachen hab ich irgendwie schon richtig gemacht.
2.7.11 02:32


Er: Außerdem liebst du mich doch.
Ich: - Da bist du dir so sicher, hm?
Ja, bin ich. Du bist bis über beide Ohren in mich verschossen.
- Das klang jetzt aber arrogant!!
Nö, das ist schon okay so. Immerhin liebe ich dich auch bis über beide Ohren.


Ich: Ne, klar, dann gehen wir erst an meinem Geburtstag zu mir, wenn das für dich einfacher ist. Aber dann will ich einen Guten-Morgen-Kuss!
Er: - Den kriegst du doch eh immer.
Dann will ich eben zwei!
- Kriegst du doch auch immer.
Dann will ich zwei ganz besonders tolle Guten-Morgen-Küsse!
- Kriegst du =).



Irgendwann in den letzten Monaten ist aus unserer relativ bis ziemlich schwierigen Beziehung wieder diese Traumbeziehung geworden, in denen ich so glücklich bin, dass es einfach unvorstellbar ist, jemals wieder ohne diesen Mann in meinem Leben einen Fuß vor den anderen setzen zu können.

Ja, es ist nicht immer einfach. Aber dann gibt es wieder solche Zeiten, wo er mich von sich aus fragt, ob ich ihn nicht vom Bahnhof abhole, und ich weiß, dass meine Entscheidungen, mir jedes Mal "extra Umstände" zu machen, ihn jedes Mal zum Zug zu bringen, richtig waren. Weil es ihm sehr viel mehr bedeutet, als er so durchblicken lässt. Weil das nicht einfach nur Anhänglichkeit von meiner Seite ist, sondern es ihm doch genauso geht. Dass jede Minute mehr den Aufwand wert ist.
Dass meine Offenheit ihm gegenüber Früchte erntet und er mir dieselbe Offenheit zurückschenkt. Ja, ich finde immer noch, dass es eine Art Risiko ist, ihm zu sagen, dass ich nach wie vor immer noch bis über beide Ohren in ihn verschossen bin und er für mich der tollste Mann der Welt ist. Aber dann kommt sowas wie da oben von ihm zurück und gibt mir vollkommen unverhofft die Bestätigung, dass das auf Gegenseitigkeit beruht.
Es gibt doch quasi nichts, was meine Zweifel einfacher aus dem Weg räumen könnte.


Ganz ehrlich, ich will diesen Mann.
Behalten.
6.7.11 00:33


Das war eigentlich kein Eintrag, der keine Antwort verlangt hat. Anders gesagt: ja, darauf hätte ich gerne ne Meldung o_O. Ist doch nicht so schwer, einmal "pieps" zu sagen, wenn du jeden Tag hier vorbei schaust, oder?


Huhu,

mal eine sehr egoistische Bitte:

ich hab da so nen Counter, der mir auch sagt, wo die Leute herkommen, die es auf meinen Blog verschlägt.
Nun zeigt der aber seit einiger Zeit hartnäckig jemanden aus dem MVV-Gebiet München an, obendrein noch aus der Ecke, die ziemlich nah bei mir daheim ist.
Wer auch immer du bist, wärst du so lieb, dich mal zu melden und eventuell kurz vorzustellen? Nur, damit ich weiß, mit wem ich es zu tun hab und aufhören kann, mich unwohl zu fühlen.

Danke.
10.7.11 22:41


natürlich hat sich mein Wochenende gelohnt
Spinnerkopf
du lohnst dich immer




Der tollste Freund der Welt.
10.7.11 23:29


Ich bin froh, dass ich seit so langem blogge. Und ich muss die Einträge unbedingt mal irgendwo abspeichern, das ist einfach unersetzbar.
Momente, Gefühle, Dinge, die sonst irgendwo im Nebel der Zeit längst verschwunden wären, über die ich so durch Zufall wieder stolpern kann.
Auch weiterhin der Grund, Dinge aufzuschreiben. Ich möchte dieses Glück konservieren, immer darauf zurückgreifen können, das Gefühl des Moments wiedererleben können.

By the way, meine Fahrkarte zu Ihm hab ich jetzt, der Zug geht in drei Wochen und das ist mir eigentlich schon wieder viel zu lange.
... England wird noch was werden.
15.7.11 00:35


Dann sind da wieder so Momente, in denen ich dann doch auflegen möchte, weil mir das Telefonieren zu viel wird, weil ich verdauen muss, was er gesagt hat.

Dass er ja mit M. was hätte anfangen können. Weil sie ja beide eher die Ausprobiertypen sind.
Woraufhin ich dann (weil ichs ja doch nicht lassen kann), angemerkt hab, dass er bei mir ja nich anders gehandelt hat. Und von ihm dann kam, dass er ja glücklicherweise nicht auf den ersten, zweiten oder dritten Eindruck vertraut, wo ich ihm so freakig rübergekommen bin.

Das tut mir jedes Mal wieder weh. Jedes Mal hoffe ich (aus irgend einem blöden Grund) wieder auf nettere Worte, die nicht ganz so einschneiden und jedes Mal habe ich danach wieder das Gefühl, ein absoluter Freak zu sein und akute Panik bei dem Gedanken, unter Leute zu gehen.

Manchmal frage ich mich, ob er eigentlich weiß, wie sehr mich das verletzt... oder ob er denkt, dass es irgendwie wichtig für mich ist, dass ich weiß, wie ich ankomme. Oder aus welchen Gründen auch immer er das so verletzend formuliert.
16.7.11 00:46


Zu Prüfungszeiten schlafe ich immer schlecht.
Damit ich heute nicht verschlafe, habe ich mir zusätzlich zum Wecker das Handy gestellt, weil ich eh nur noch sechs Stunden zu schlafen hatte und ich das immer gefährlich finde.

Irgendwann in der Nacht bin ich aufgewacht, und da hat sich in der Ecke meines Bettes ein großer schwarzer Fleck... bewegt. Bildete ich mir wenigstens ein. Woraufhin ich das 800-Seiten-Buch danach geworfen habe, das ich noch vor dem Einschlafen gelesen hatte.
... Es war mein Schlaftshirt, das ich da beworfen habe -__-.
In der Nacht bin ich dann ständig aufgewacht, unter anderem auch um halb 7 Uhr, woraufhin ich mir dann dachte, dass ich meinem Freund gleich noch viel Glück für seine Prüfung schreiben könnte, per SMS, wo ich doch grad schon wach bin.
Woraufhin ich sofort auch wieder einschlief, nachdem ich die SMS abgeschickt hab.
Als das Handy dann piepte, dachte ich, es wäre der Wetter und war vollkommen entrüstet wegen der falschen Uhrzeit und habs ausgemacht.
Als, gefühlt, wenig später der Wecker klingelte, hab ich den auch ausgemacht. Komisch, dass beide heute verrückt spielen, dachte ich mir...

Der Wecker hat richtig geklingelt, das Piepen vom Handy war nur die SMS und beides hab ich also ausgeschalten - vollkommen schlaftrunken! - und bin dann gerade noch rechtzeitig aufgewacht, dass ich 10 Minuten hatte, bevor ich weg musste -__-.

Oh man.
21.7.11 23:48


I'm always waiting for something - for him, to call me, to come online, for time to pass until I can finally see him again.

And, once I started to think about it, I remembered that I have been doing this waiting thing for quite some time. When I was 13 and always chatting online with friends, I spent the day sitting in front of the computer, waiting for my friends to come online so that we could talk.

Which is actually quite weird.
I don't really need him to be happy.
I can have fun on my own.
Of course, if I had to choose, I'd rather have him next to me, but I can be happy without him.

Why does it seem that I walk from one meeting, telephone call, whatever with him to the next one?
22.7.11 00:16


Dann gibt es wieder so Tage wie heute (oder eigentlich schon gestern), an denen ich ihn auflege, mit irgend einer blöden Begründung - warum sollte ich um halb 10 auch schon ins Bett wollen? Keine Ahnung, ob er mir das ernsthaft abgenommen hat, oder ob er genau weiß, dass es mir einfach zu viel geworden ist.

Liegt wahrscheinlich unter anderem auch an den Prüfungen. Bisher schlage ich mich eigentlich für meine Verhältnisse für Prüfungszeiten noch sehr gut, keine großen Verzweiflungsausbrüche, schlechte Laune hält sich in Grenzen, noch passts alles.

Außer mein Selbstbewusstsein, das passt nicht, aber das kennen wir ja schon. Ich lackier mir die Fingernägel, mag, wie sich meine Haare anfühlen und benutze Wimperntusche und Kajal, weils dann auf die Schminke zurückzuführen ist, wenns im Gesicht komisch aussieht.
Aber sonst... Mama auf meine Entgegnung, dass ich doch bisher für Prüfungszeiten noch sehr gut gelaunt bin: "Stimmt, sonst ist das immer ganz schrecklich". Er, der darauf entgegnet "Najaaaaa..."
Und was will ich auch überhaupt hören? Will ich ein Lob?
Solang ich mich selber nicht toll finde, bringt das doch eh alles nichts, was andere mir sagen könnten.

Insgesamt finde ich, dass ich okay bin.
Aber ich seh mir meine Noten an, seh mir meinen Studiengang an und seh mich an und habe nicht das Gefühl, dass ich auch nur ansatzweise irgendwas kann, dass ich es wert bin, dafür bezahlt zu werden.
Nach wie vor eine wirklich armselige Einstellung, aber ich halte mich selber einfach nicht für besonders wertvoll, auch wenns mich selber wütend macht, dass ich so eine Einstellung habe.
26.7.11 01:30


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