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Halloween"party" mit Feiertag danach - 12 Leute im Haus plus meine Familie = das Wohnzimmer war echt voll.
War aber nett - mal wieder ganz viel gequatscht, zusammen gebacken, gekocht, Rocky Horror Picture Show geguckt, beschlossen, alle zusammen ins Kino zu gehen in voller Montur und überhaupt ganz viel Mi.chi, Ja.ni.na, Ni.n, Tin.chen, S.an und toll ^__^

Es gibts nichts Tolleres, als morgens neben meinem Freund aufzuwachen, nachdem ich abends schon neben ihm eingeschlafen bin.
Jetzt ist er wieder drei Wochen weg, dieses Mal in Bonn.
Trost: In 1 1/2 Wochen komm ich ihn besuchen, weil ich absolut keinen Bock hatte, ihn wieder drei Wochen nicht zu sehen. Das ist einfach zu lange um sich noch gut anzufühlen, wenns irgendwie anders geht.

Und grad bin ich wieder einfach nur glücklich mit ihm.
So zum direkt unter die Haut kriechen, damit ich nie wieder ohne ihn muss (und ganz ehrlich, nein, ich bin nicht überoptimistisch oder sonstwie mit dem Kopf in den Wolken, aber ich glaub, nach fast drei Jahren Beziehung kann man eventuell doch mal anfangen, davon zu träumen, wirklich und tatsächlich zusammen zu bleiben.
Inzwischen find ich die Idee mit dem Zusammenziehen auch gar nicht mehr so grußelig - wenn ich ihn dafür immer haben kann wäre mir das doch eine ganze Menge wert.
8 Wochen Ausland und dann nach seinem Monsterpaderbornaufenthalt kann man da dann nächsten Herbst mal nochmal vorsichtig drüber reden, davor machts mal gar keinen Sinn. Aber dann... könnt ich mir das wirklich vorstellen.
Und der Gedanke fühlt sich verdammt gut an.
Weil ich diesen Mann wirklich behalten will.)
1.11.10 21:48


In acht Tagen sinds zwei Jahre und elf Monate.
Und so grußelig ichs irgendwo auch finde, aber... ich könnte mir wirklich vorstellen, mit diesem Mann zusammen zu bleiben.

3 Jahre zusammen zu sein ist irgendwie ziemlich lang und ziemlich kurz. Im Vergleich zu neuen Beziehungen und jemanden gerade erst kennen gelernt zu haben, ist das echt lang. Und auch Freundschaften werden erst so richtig gut, wenn man über längere Zeit hinweg ab und an mal mehr als nur fünf Minuten zusammen verbracht hat.

Behalten und nie wieder hergeben.
8.11.10 23:15


Ich fange langsam beinahe an, Gefallen an den Spamkommentaren zu finden.
So lande ich ständig auf irgendwelchen alten Einträgen und bei alten Kommentaren, die ich schon länger vergessen habe und mich freue, sie wieder zu entdecken ^^.
17.11.10 20:31


Ich glaub ich werd den Fall "Kindheitsfreundschaften" abschließen.

Freundschaften, die gehalten haben, haben ihren Grund.
Und wenn sie zerbrochen sind (bzw. bei den beiden, denen ich ein wenig hinterhertrauere, war ich aktiv daran beteiligt), hatte das auch seinen Grund.

Wir hatten eine tolle Zeit.

Aber das, was wir hatten, wird sich so nicht mehr wiederbeleben lassen. Vor allem würden wir, und wenn nur am Anfang, immer mit dem Vergangenen vergleichen. Ein vorsichtiges Herantasten tut im Hinblick auf die Großartigkeit von damals einfach zu weh.

Doch, ja, ich bereue ja nicht viel, aber der Zeit mit An.na und An.ni stehe ich wehmütig gegenüber.


Als ich letztens mit An.ni gechattet hab, wars aber einfach klar, dass es vorbei ist. Dass diese Herzlichkeit weg ist und mir ist auch wieder aufgefallen, warum ich damals "Schluss gemacht" hab und dass sich diese Eigenschaften nur noch verstärkt haben. Eigenschaften, mit denen ich mit 15 nicht leben konnte und die mich heute auch noch stören würden.


Die Frage wäre nun nur noch - starte ich noch einen Versuch mit An.na oder nicht? Der E-Mail-Verkehr hat ja nicht so wirklich toll geklappt, gut, sie hatte in der Zeit Abi- und Krankenhausstress, aber so richtig dahinter war sie auch nicht.


Und die ganz hartherzigen Argumente dabei sind nun mal auch:
Brauche ich diese Freundschaft überhaupt?
Ist es mir die Mühe wert?
Habe ich nicht schon genug Freunde und komme mit denen sowieso schon kaum hinterher?
Habe ich noch nicht genug Herzlichkeit?
Habe ich die Energie dafür?
Habe ich die Ausdauer fürs Wiederbeleben?

Ganz ehrlich... auf die Art betrachtet, ist es ein ganz klares "Nein" gegen die Kontaktaufnahme.


Um noch ehrlicher zu sein, ich möchte das Thema einfach endlich durch haben und nicht immer mal wieder mit dem Wiederkäuen anfangen. Es ist einfach anstrengend und hat so den Effekt von Neujahrsvorsätzen: nur schlechtes Gewissen.
Das brauch ich eigentlich nicht.
17.11.10 20:42


Vor zwei Wochen hab ichs immerhin geschafft, fast ein einhalb Liter täglich zu trinken.
Letzte Woche war ich in Bonn. Da hab ich immerhin fast immer einen Liter Tee am Tag getrunken.
Jetzt.
... Darüber reden wir besser nicht.
Dabei passt mein Durstgefühl im Moment sogar! Aber dann fang ich wieder an, zu kalkulieren, wann ich dann das nächste Mal auf die Toilette müsste und (so blöd das auch klingt) stelle dann fest, dass das zu umständlich ist (weil ich dann die S-Bahn nicht erwische und ne Stunde Heimweg mit voller Blase ist irgendwie nicht so der Brüller) und dann trink ich lieber nichts.
Weswegen ich gestern bis 18 Uhr auf nicht einmal einen ganzen halben Liter gekommen bin. Danach dann zwar noch mehr, aber gesund ist das schon wieder nicht. Verdammt.


By the way, Bonn.
Mittwochmorgen bis Sonntagmorgen. Dauerregen, bis auf den An- und Abreisetag, deswegen hab ich nicht so viel angesehen und hab mehr in Den.nis' Wohnung was für die Uni gemacht. Aber diese Stadt... ganze Straßen voller Häuser, die aussehen, als hätte man sie aus einem noblen englischen Vorort geklaut und eins neben dem Anderen.
Ich war quasi im siebten Himmel.
Und dann bin ich mit dem Zug auch noch den Rhein entlang gefahren und da waren überall so süße Städchen mit einer Burg neben der anderen und alten Häusern und abgefahrenen Kirchen und ich hatte ständig diesen Drang, aus dem Zug zu springen und mich umzusehen.


Ansonsten gehts mir grad eigentlich ganz gut. In meinem Freaks of Nature? Geschlechte Konversionsgeschichte(n) - Kurs hab ich auf die zwei abgegebenen Thesenpapiere bisher eine 1,7 und eine 2,2 bekommen, was sich gut angefühlt hat. Damit kann ich sehr gut leben.
Aber sonst sieht man an meinem Lesekonsum doch, dass ich gerade echt viel zu tun hab. Beziehungsweise mit den ganzen Pflichtlektüren im Moment teilweise nicht einmal mehr meine Bücher anfassen mag, die mir ganz sicher Spaß machen... Deswegen beläuft sich diesen Monat mein Pensum auf: 1 gelesenes Buch, aber mit Virginia Woolfs "Orlando" bin ich fast durch.
Trotzdem relativ hart, wenn man bedenkt, was ich die letzten Monate so gelesen hab.

Wobei andersum auch wieder ein Schuh draus wird - irgendwie hab ich im Moment nicht so viel Zeit dafür!
Montag und Dienstag quasi den ganzen Tag Uni und danach bring ich gar nichts mehr zustande und telefonier auch abends eh meistens mit Den.nis.
Sonst sieht meine Woche jetzt so aus:
heute (Mi): 8.30-12 Uhr Babysitten
Do: 10.30 Uhr Kieferorthopäde, 15 Uhr Nachhilfe
Fr: ab 16 Uhr shoppen mit/für To.bi, spätabends kommt Den.nis und bleibt dann bis Samstagabend.

Bis dahin muss ich mein nächstes FoN-Thesenpapier schreiben und ich muss vor Montag nochmal in die Unibibliothek, weil ich noch Hausaufgaben machen muss. Nachdem ich heute nicht war, entweder Donnerstag nach der Nachhilfe (aber das wird spät...) oder Freitag davor, da wollte Ni.na eventuell was machen, aber wenn ich Donnerstag nicht in die Bibliothek geh, muss ich Freitag gehen.

Hm. Ja, ich weiß schon, das ist son Luxusproblem -__-. Trotzdem bin ich im Moment vom Stresslevel nicht unbedingt in der Nähe von relaxed.
17.11.10 21:11


Ich liebe die Art, wie Morries Gesicht aufleuchtete, wenn ich das Zimmer betrat. Er lächelte für viele Leute, aber es war sein besonderes Talent, jedem Besucher das Gefühl zu geben, dass das Lächeln einzigartig war.
"Ahhh, da kommt mein Freund," pflegte er mit jener sanften hohen Stimme zu sagen, wenn er mich sah. Und die Herzlichkeit hörte mit der Begrüßung nicht auf. Wenn Morrie bei dir war, war er wirklich bei dir. Er sah dir direkt in die Augen, und hörte dir zu, als wärest du der einzige Mensch auf der Welt. Wie viel besser würde es den Leuten gehen, wenn ihre erste Begegnung jeden Tag auf diese Weise verliefe? [...]
"Ich glaube daran, völlig präsent zu sein," sagte Morrie. "Das bedeutet, du solltest wirklich bei der Person sein, bei der du bist. Wenn ich jetzt mit dir rede, Mitch, dann versuche ich, mich ständig auf das zu konzentrieren, was zwischen und geschieht. [...] Ich rede mit dir. Ich denke über dich nach."


aus: "Dienstags bei Morrie" von Mitch Albom, Kapitel "der neunte Dienstag"


Danach geht es um Morries Vater, der ihm nicht die Aufmerksamkeit zukommen ließ, die er sich wünschte und dass er sich dabei vornahm, es bei seinen Kindern besser zu machen und genau das auch getan hat.

Mein Dad hat das nicht auf die Reihe bekommen.
18.11.10 12:35


I feel heavy. Like the weight of every single word I have to write for some papers and essay weights a ton and if you add them up, they will be heavy enough to push me to the ground without a chance of ever getting on my feet again.

Of course, I know how fortunate I am, to have so many nice friends, the best boyfriend and that I'm being able to go to university without having to pay the fees and having to work to earn money to buy books and the train tickets.

Still... even with only having to go to university twice a week, right now, the pressure of all the homework and how much I should and how feel I actually learn is getting on my mood.

Even though this is my third semester, I seem to be still unable to handle all of this.
18.11.10 23:33


[...] Orlando saß für sich allein, lesend, ein nackter Mensch.
[...] Ein feiner Herr wie er, sagten sie, brauche keine Bücher. Sollte er die Bücher, sagten sie, denen überlassen, die am Schlagfuß litten oder im Sterben lagen. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Denn hat die Krankheit des Lesens das System einmal gepackt, schwächt sie es so, dass es zur leichten Beute jener anderen Geißel wird, die im Tintenfass haust und im Federkiel schwärt. Der unglückselige Mensch verfällt aufs Schreiben.
S. 56


Der Wechsel der Kleidung hatte, so werden manche Philosophen sagen, viel damit zu tun. Eitle Nebensächlichkeiten, die sie zu sein scheinen, haben Kleider, so sagen sie, wichtigere Aufgaben als nur die, uns warmzuhalten. Sie verändern unser Bild der Welt und das Bild der Welt von uns. [...] So gibt es vieles, was die Ansicht unterstützt, dass es die Kleider sind, die uns tragen, und nicht wir sie; wir mögen sie dazu bringen, die Form von Arm oder Brust anzunehmen, sie aber formen unsere Herzen, unseren Verstand, unsere Zungen nach ihrem Belieben.
[...]
Dies ist die Ansicht einiger Philosophen und kluger Köpfe, aber im großen und ganzen neigen wir einer anderen zu. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist, zum Glück, von großer Tiefgründigkeit. Kleider sind nichts weiter als ein Symbol für etwas, das tief darunter verborgen liegt. Es war eine Veränderung in Orlando selbst, die ihr die Wahl eines Frauenkleides und eines Frauengeschlechts diktierte. Und vielleicht drückte sie damit nur mit größerer Offenheit als üblich - in der Tat war Offenheit die Seele ihrer Natur - etwas aus, das den meisten Menschen widerfährt, ohne derart deutlich ausgedrückt zu werden.
S. 139/140



Virginia Woolf, Orlando.
Ausgabe 1990, Fischer Verlag, Frankfurt am Main
26.11.10 01:22


Gestern (oder heute müsste ich eigentlich sagen) waren wir wieder im Ro.ckstu.dio. Um kurz vor Mitternacht, weil Mi.chi und ich direkt nach ihrer Theateraufführung gefahren sind, aber das hat trotzdem wunderbar gepasst. Mit dem Schnee wurde das Autofahren zur S-Bahn zwar ganz schön zur Herauforderung für sie, aber danach hatten wir beide ziemlich Spaß an dem vielen weiß.
Winter mit Schnee find ich schön, auch wenn es kalt ist, wenn die Schuhe davon nass werden (was muss ich auch immer noch meine Turnschuhe überall hin anziehen?).

Den.nis hat davor irgendwann nachmittags angerufen und gefragt, wies denn jetzt ist, wann wir uns treffen und war schon ziemlich kurz angebunden und irgendwie gar nicht herzlich. Das ging dann bei der Begrüßung so weiter, irgendwie wollte er mich so gar nicht küssen...und ich weiß nicht, warum. Weil ihm nicht danach war? Ist er sauer auf mich? Oder wegen der ganzen Situation, dass mir grad eigentlich nicht wirklich oft danach ist, mit ihm zu schlafen? Und dass ich allgemein zu trantütig bin oder was auch immer...

So richtig durchhängen tut unsere Beziehung grad eigentlich gar nicht. Aber so richtig gut fühlt sichs grad auch nicht an.

Er hat gesagt, dass er dann mit mir zurückfährt. Als wir dann in ner halben Stunde losgehen hätten müssen zur letzten S-Bahn, hat er dann aber gemeint, dass er eigentlich gern noch bleiben würde, wenn das okay für mich ist und ich noch nicht zu müde bin. Okay... blauäugig von mir, dass er dann nur ne Stunde länger bleiben wollte. Statt um halb 3 sind wir dann eben um kurz vor 5 gefahren. Mit einem noch nicht zu schlimmen, aber doch ordentlichen Alkoholpegel der Jungs.
Und ich war zwischendurch dann irgendwann echt müde.

...Als mir dann kalt geworden ist und Hen.nig mir zwischendurch wegen irgendwas die Hand gegeben hat, und die so schön warm war, hatte ich den Impuls, mich dann jetzt eben einfach an ihn anzulehnen.
Die Leute, die da rumlaufen, sind alle eher so in die Richtung drauf. Bei allen möglichen anderen hätt ichs vielleicht sogar machen können. Aber nicht mit Den.nis Arbeitskollege und nicht, solange ich mit Den.nis zusammen bin. Das wär für ihn nicht okay gewesen.

Ich glaub, das nächste Mal bleib ich nicht so lang. Um vier Uhr morgens bin ich dann einfach doch zu müde und der Gedanke, dann noch ne Stunde (mindestens) nach Hause zu brauchen ist irgendwie zu krass. Außerdem, wenn dann keins von meinen Mädels oder von den Jungs mehr da ist, die auch da bleiben, weil ich keinen Bock auf Tanzen auf der Tanzfläche hab... ist das irgendwie nichts.


Ich hab ein wenig Angst, dass Den.nis unsere 3-Jahres-Grenze tatsächlich nutzt. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann danach. Im Moment wirkt er alles in allem irgendwie nicht so wirklich zufrieden mit mir. Schon länger nicht mehr.

Und ich will, will, will mich einfach in bestimmten Bereichen nicht verbiegen.
27.11.10 18:14





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