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I'm exhausted.
Heute hab ich mit Den.nis geskyptet und obwohl ich mich den ganzen Tag schon drauf gefreut hab, war das jetzt gerade gegen Ende hin einfach nur noch anstrengend. Weil er es anstrengend fand und von der schlechten Internetverbindung genervt war.
Und sonst... die Ungewissheit, wegen der Note, die blöde Geschichte mit Papa (auch wenn es von jetzt auf gleich plötzlich wieder mit ihm ging, weil er aufgehört hat zu zicken), der Urlaub mit meiner Verantwortung meinen Brüdern gegenüber (ja, auch dem Großen), weil sie sich alle auf mich verlassen und mich wegen allem fragen, von Selbstständigkeit keine Spur. Die Angst, dass ich wieder was Falsches zu Papa sag, mir reichts grad einfach nur.
Ich hab genuggenuggenug.
1.9.10 21:52


Oscar Wilde: The Importance of Being Earnest
Reclam 1990


Act I, p. 11
Algernon. [...] Besides, your name isn't Jack at all; it is Ernest.
Jack. It isn't Ernest; it's Jack.
Algernon. You have always told mit it was Ernest. I have introduced you to everyone as Ernest. You answer to the name of Ernest. You look as if your name was Ernest. You are the most earnest looking person I ever saw in my life. It is perfectly absurd your saying that your name isn't Ernest.

Act I, p. 19
Lady Bracknell. It is very strange. This Mr Bunbury seems to suffer from curiously bad health.
Algernon. Yes; poor Bunbury is a dreadful invalid.
Lady Bracknell. Well, I must say, Algernon, that I think it is high time that Mr Bunbury made up his mind whether he was going to live or to die. This shilly-shallying with the question is absurd. Nor do I in any way approve of the modern sympathy with invalids. I consider it morbid. Illness of any kind is hardly a thing to be encouraged in others. Health is the primary duty of life.

Act I, p. 20
Jack. Charming day it has been, Miss Fairfax.
Gwendolen. Pray don't talk to me about the weather, Mr Worthing. Whenever people talk to me about the weather, I always feel quite certain that they mean something else. And that makes me so nervous.
Jack. I do mean something else.
Gwendolen. I thought so. In fact, I am never wrong.

Act I, p. 21
Gwendolen. [...] We live, as I hope you know, Mr Worthing, in an age of ideals. [...] and my ideal has always been to love some one of the name of Ernest. There is something in that name that inspires absolute confidence. The moment Algernon first mentioned to me that he had a friend called Ernest, I knew I was destined to love you.
[...]
Jack. But you don't mean to say that you couldn't love me if my name wasn't Ernest?
Gwendolen. But your name is Ernest.
Jack. Yes, I know it is. But supposing, it was something else? Do you mean to say you couldn't love me then?

Act I, p. 25
Lady Bracknell. [...] Do you smoke?
Jack. Well, yes, I must admit I smoke.
Lady Bracknell. I am glad to hear it. A man should always have an occupation of some kind. There are far too many idle men in London as it is. How old are you?
Jack. Twenty-nine.
Lady Bracknell. A very good age to be married at. I always have been of opinion that a man who desires to get married should know either everything or nothing. Which do you know?
Jack (after some hesitation). I know nothing, Lady Bracknell.
Lady Bracknell. I am pleased to hear it. I do not approve of anything that tampers with natural ignorance. Ignorance is a delicate exotic fruit; touch it and the bloom is gone. The whole theory of modern education is radically unsound. Fortunately in England, at any rate, education produces no effect whatsoever.

Act I, p. 27
Jack. I have lost both my parents.
Lady Bracknell. Both? To lose one parent may be regarded as misfortune - to lose both seems like carelessness.

Act I, p. 31
Jack. I am sick to death of cleverness. Everybody is clever nowadays. You can't go anywhere without meeting clever people. The thing has become an absolute public nuisance. I wish to goodness we had a few fools left.
Algernon. We have.
Jack. I should extremely like to meet them. What do they talk about?
Algernon. The fools? Oh! about the clever people, of course.
Jack. What fools!

Act II, p. 38
Miss Prism. [...] I am not in favour of this modern mania for turning bad people into good people at a moment's notice. As a man sows so let him reap.

Act II, p. 39
Miss Prism. [...] I wrote [a novel] myself in earlier days.
Cecily. Did you really, Miss Prism? How wonderfully clever you are! I hope it did not end happily? I don't like novels that end happily. They depress me so much.

Act III, p. 79
Algernon. My dear Aunt Augusta, [...] the doctors found out that Bunbury could not live, that is what I mean - so Bunbury died.
Lady Bracknell. He seems to have had great confidence in the opinion of his physicians. I am glad, however, that he made up his mind at the last to some definite course of action, and acted under proper medical advice.

Act III, p. 95
Jack. Gwendolen, it is a terrible thing for a man to find out suddenly that all his life he has been speaking nothing but the truth.





Ich hab selten derart viel Spaß beim Lesen einer Pflichtlektüre gehabt! Oscar Wildes letztes Werk (glaube ich zumindest), aber absolut hundertprozentig genial und witzig zum Lesen, obendrein noch super verständlich und kein bisschen kompliziert geschrieben, obwohl es schon über 100 Jahre alt ist (1895 erschienen).
19.9.10 23:24


Direkt nach der Türkei, oder zumindest fast direkt, bin ich zu Dennis gefahren. Dienstagmittag wieder daheim gewesen, Freitagmittag mit Mitfahrgelegenheit (30 Euro - billiger gehts nur mit Bahncard und zwei, drei Monate vorher buchen) zu ihm und abends dort gewesen.
Heute, 9 Tage später, mittags wieder heim gefahren.

Eigentlich war geplant, dass ich erst das Wochenende drauf zu ihm komme. Aber ich bin zuhause gewesen und... da stand noch ein Becher Wasser von ihm rum, da eine Jeans mit T-Shirt, das Bett hat er mit süß gemacht mit Teddy, hier ein Kabel, da die Singstarmikrofone (ja, doch, er hat hier einiges vergessen :P). Insgesamt wirkte es so, als wäre er nur mal eben fünf Minuten weg und müsste eigentlich gleich wiederkommen.
Nur war er eben nicht da. Da wars erst 2 1/2 Wochen her, dass ich ihn das letzte Mal gesehen hab. Aber vermisst hab ich ihn wie Sau, deswegen bin ich gleich Freitag und nicht erst wie gedacht Sonntag zu ihm gefahren.

Insgesamt war die Zeit... wechselhaft. Ich war seiner Meinung nach zu oft "komisch drauf" und wie ich eben bin, trantütig, Schlaftablette und dann wieder zu krass aufgedreht.
Wenn man das so aufzählt wirkt es nicht so, als wär er so gern mit mir zusammen. Für mich ist das dann auch anstrengend, weil ich krampfhaft versuche, meine Emotionen irgendwie so zu regeln, dass sie für ihn passen und natürlich kläglich scheitere. Wenn ich nicht gut gelaunt bin, bin ichs eben nicht und einfach stiller. Daran lässt sich nichts ändern.
Alles in Allem war ich eigentlich sehr glücklich da. Hab Paderbornausflüge gemacht, mir ein Buch und Tee gekauft, war im Dom und hab mich über die interessanten Figuren im Mittelgang gewundert, hab den Herbst genossen, war Trauben für ihn einkaufen und hab Schokopudding gekocht.
Er... war nicht so glücklich mit mir. Was dann irgendwann am Donnerstag in einem halben Streit und halben Tränen von mir geendet ist.
Durchwachsene Zeit, alles in Allem.
Donnerstag hatte ich nicht das Gefühl, dass wir so in der Beziehung weitermachen können. Ihn stört einfach zu viel an mir, insgesamt zu viel für mich zum Ändern.

Ist nochmal gut gegangen.
Aber wir eiern jetzt schon seit fast einem halben Jahr beziehungstechnisch so durch die Gegend.
Mir wird nach wie vor bei dem Gedanken schlecht, dass wir das so auf Dauer nicht packen.

Und währenddessen verklemt meine Sexualität immer mehr, die Pilzgeschichte(n), Streit - ich brauch ewig, wenn überhaupt, dass ich Lust hab. Und werde damit unsicherer und unsicherer und so langsam...
Ich finde andere Männer nicht attraktiv, anziehend oder was auch immer. Ich kann mir nackte Oberkörper ansehen, noch so trainierte, gesunde, "attraktive" und denk mir bloß, warum zum Teufel die sich nichts anziehen. Ich seh mir Mädels an und denk mir, es wäre bestimmt interessant, mal ne Frauenbeziehung zu haben.
Aber so insgesamt fühl ich mich grad so sexuell wie ein Stück Toast. Und werde noch verklemter und mach mir noch mehr Sorgen, wenn er Andeutungen macht, ob das denn klappt und dann tuts das erst recht nicht. Und dann schnapp ich mir lieber ihn, damit er Spaß hat und ich mich nicht ausziehen muss.

Das Schlimmste ist, ich könnte ewig nur mit ihm kuscheln und das würde mir reichen. Bis an mein Lebensende mit ihm daliegen und kuscheln, küssen, ihm über die Wange und die Lippen streichen.
Und dann fragt sich der unsichere Teil in mir, ob ich dann überhaupt ihn brauche oder ob es dann genauso gut irgendein Körper sein könnte.

Auch wenn ich weiß, dass das Quatsch ist.

Aber mir tuts doch ziemlich weh, dass er so unzufrieden ist mit mir.
19.9.10 23:48


He called.
And I felt no love.

Because the last few days I was so angry at him for hurting me so much. I know he loves me. I believe him when he says he does. And I can even feel that he does.
If there weren't these situations when he's simply annoyed by my behaviour, by simply everything I do I would even be happy with him.

But right now I'm not.

And I haven't really decided how to deal with all of this.

Because I love him.
And right now, I'd rather cut my leg off than breaking up with him, but it simply HURTS so much when he's annoyed. Because I'm hyper and crazy giggeling for half an hour. Because I'm too silent and seem to be sad/annoyed even though I am just... in a quiet mood. Because he can't stand some sides of me.

What I want to do right now is keeping my distance from him. Not calling him, not writing him, not anything. But that'll hurt him and it won't make me any happier. But a conversation with him being like even slightly in that way, I'm not willing to do that to myself.

... But I guess I will.
Not having him hurts far more.
22.9.10 21:38


Er fehlt mir grad ganz schrecklich und ich muss noch 9 ganze Tage auf ihn warten...
30.9.10 01:10





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