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Ich bin unmotiviert. Und habe im gleichen Zug unheimliche Angst vor der Wirtschaftsschulaufgabe morgen.
In der ganzen letzten Woche habe ich keine Hausaufgaben gemacht, sodass sich jetzt sehr viele Langzeitaufsätze angesammelt haben, die ich aber trotzdem irgendwann schreiben muss. Für Deutsch einen oder auch zwei, in PäPsy zwei, für Geschichte/Sozialkunde am Dienstag muss ich noch etwas im Buch lesen und Mathe lernen die ganze nächste Woche für die Schulaufgabe, weil ich bisher so gar nichts gemacht hab und absolut gar nicht mehr durchblicke.
Aber am Liebsten würde ich jetzt allesalles schleifen lassen. Und einfach wie ein Kind darauf hoffen, dass schon alles gut wird. Ohne, dass ich etwas dafür tun muss.

Also. Mache ich jetzt die Mathehausaufgaben auch noch oder versuche sie wenigstens.... oder lasse ich es bleiben? Um den Wirtschaftsstoff für morgen komme ich jetzt eh nicht mehr herum. Die Wahrscheinlichkeit eine 4 zu schreiben will ich doch wenigstens geringer halten als jetzt.

Nach den 4 Punkten in der Chemie-Ex, den 5 Punkten in der Mathe-Ex, den 9 Punkten im Bioreferat und den 8 Punkten in der Bio-Ex bin ich eh irgendwie unmotiviert... dabei hat das Jahr so schön angefangen! Aber jetzt gerade hab ich nicht das Gefühl, dass es so bleibt, weil ich nicht am Ball geblieben bin mit Lernen.

Dummes Mädchen. Selber eingebrockt. Hätt ich ja besser wissen können. ...

Nacht.

Mathe: Ja oder Nein?
1.2.09 23:31


Dennis ‎(03.02.2009 22:37):
*online geh*
*knuddel*
*offline geh*
*über ein ziemlich verdutztes Gesicht lach*
*nochmal online geh*
*nochmal knuddel*
*wieder offline geh*


Nachdem ich gestern für meine Verhältnisse früh offline gegangen bin, weil ich böse Kopfschmerzen der Sorte hatte, wo dann sogar die Sehfähigkeit eingeschränkt war....
Süß. So. ^^
4.2.09 15:06


Kann man das "Ich hab dich lieb" einfach... vergessen? Ich weiß, dass ich nach über einem Jahr und einer wirklich glücklichen Beziehung inzwischen genug Selbstbewusstsein haben sollte, dass ich mich trotzdem traue, es zu schreiben. Als erstes. Statt darauf zu warten, dass er es tut. Weil ich ihn ja nicht unter Druck setzen möchte oder sowas. Denn, wenn er es irgendwann nicht mehr meint, soll er es auch nicht sagen müssen.
Furchtbarer Blödsinn. Allein der Gedanke daran, dreht mir den Magen um. ... Vor allem würde es gar nicht so weit kommen. Ich denke nicht, dass er es mir antun würde, weiterhin mit mir zusammen zu sein obwohl er mich nicht mehr liebt. Er ist ehrlich und fair, lügen oder verschweigen ist nicht drin bei ihm. - eine Gewissheit, die mir viel bedeutet.

Aber es sieht nicht so aus, als würde ich die Unsicherheit loswerden.
Sicher, eigentlich finde ich es nach wie vor besser, Menschen nicht als Selbstverständlich zu erachten und sich weiterhin um die Zuneigung zu bemühen... aber irgendwas daran scheine ich falsch zu machen oder schlichtweg auch einfach nur zu übertreiben. Immerhin glaube ich ja nicht einmal an Freundschaften, die jetzt schon über 12 Jahre halten. Sicherheit? Ein bisschen. Aber nicht genug, um nicht doch irgendwo zu erwarten, dass mir jemand mal einfach so verloren geht, weil er mir verloren gehen will.
4.2.09 22:20


Ich... verliere meine Freunde.
Den Draht zu ihnen.
Das Gefühl für sie, als Freunde, als wichtige Personen in meinem Leben.
Ich bin... gleichgültiger.

Das fühlt sich alles so komisch an. Weils mir nicht wirklich leid tut. Weil ich irgendwie Angst deswegen habe. Weil ich eigentlich weiß, dass es falsch ist.
Aber ich tu nichts.
5.2.09 21:14


Vermissen... und während ich weiter über meine Freundschaften nachdenke, nachfühle und dabei einen Shoujomanga lese... durchfährt mich die Sehnsucht nach ihm wie ein schmerzhafter Stich, der für einen Moment meine ganze Realität ausfüllt. Das Bedürfnis, ihn genau jetzt zu küssen bis ich das Atmen einfach vergesse und ich zu umarmen und einfach nicht mehr loszulassen.

Ich weiß echt nicht, was grad los ist...
5.2.09 21:41


Bei dem Gespräch heute mit Christiane, hat sie es in 4 Minuten geschafft, mir etwas zu geben, was sonst keiner kann, nicht einmal wenn unbegrenzt Zeit zur Verfügung steht: das Gefühl, dass sich wirklich jemand für mich freut und stolz auf mich ist.

Mein Notenschnitt - 2,03 - ist der beste, den ich quasi jemals in meinem ganzen Leben hatte. Und das in der letzten Abschlussklasse, im Halbjahr. Wie schräg ist das denn?
Alle, denen ich es erzählt habe, haben sich... gefreut... oder zumindest erfreut reagiert, manche etwas neidisch. Aber kein einziger davon hat mir das Gefühl gegeben, dass es wirklich eine tolle Leistung ist und ich auch wirklich stolz darauf sein kann.
12.2.09 23:02


Ich bin aus der Schule gekommen, hab Mittagessen gegessen und hab den Nachmittag damit verbracht, online einen Manga zu lesen. Bis ich dann um 17 Uhr aus dem Fenster gesehen habe und mich dieser unglaubliche Drang überkommen hat, genau jetzt da raus in den Schnee zu gehen. Wenn nötig auch alleine... letztendlich war ich eine halbe Stunde alleine unterwegs, bis Michi zurückgerufen hat und ich dann nochmal mit ihr ungefähr 1 1/2 Stunden rumgelaufen bin.

Irgendwie ist es seltsam. Ich fühl mich schon wieder so nachdenklich. Immer wenn das ist, weiß ich ja eigentlich, dass irgendwas nicht mehr stimmt. Aber ich bekomme es nicht zu fassen. Auch deswegen, weil ich es gar nicht zu fassen bekommen will, hab ich das Gefühl. Instinktiv würd ichs an den Mangel an Freundschaften im Moment zurückführen, aber das will ich mir gar nicht eingestehen. ... Und eigentlich würde es mich auch wundern, wenn es so wäre. Warum sollte das so wichtig für mich sein?

Jedenfalls hab ich mich heute endlich mal wieder ein bisschen bewegt. Mein Magen fühlt sich so an, als hätte ich zuviel gegessen, sobald ich etwas esse. Aber weil ich Lust darauf habe, esse ich trotzdem. Ich will wieder abnehmen, mein Körper fühlt sich gerade an, als hätte er zuviel Energie gespeichert und möchte jetzt gar keine aufnehmen und dass ich das doch endlich lassen soll, bitte sehr. ...
Blah.
12.2.09 23:07


Dann kommt Prinz John und schnippelt dir die Nase ab! Schnipp schnapp.

Am Wochenende bei Dennis einen Teil von Disneys Robin Hood angesehen. Und ich hab schon länger nichts mehr so niedlich gefunden. Süße Dinge machen mich einfach glücklich und ich komme aus dem Quietschen eigentlich gar nicht mehr heraus, so niedlich ist das. Und vor allem glücklich machts.

Sonntagabend haben wir telefoniert.... und er hat gemeint, was ich denn unter der Woche so machen würde. Für mich klangs halb scherzhaft, aber nachdem ich dann ein paar Mal nachgefragt hab, ob das ernst gemeint war.... und dass ich für ihn jederjederzeit und immer Zeit hätte, haben wir jetzt ausgemacht, dass er am Mittwoch kommt.
Eigentlich kann ich mein Glück kaum fassen. Für selbstverständlich, dass ich ihn nicht mehr nur am Wochenende sehe, nehm ichs nicht. Dafür ists irgendwie zu besonders und kommt ja eben auch nicht so oft vor. Dafür telefonier ich inzwischen mit ihm mindestens jeden zweiten Tag und die letzten Wochen gab es schon Wochen, in denen ich täglich mit ihm telefoniert hab, zwei Stunden oder mehr.
Das macht ihn so allgegenwärtig... dass ich oft im Alltag aufschrecke und etwas verstört feststelle, dass er nicht da ist. Dass sich das falsch anfühlt. Dass er jetzt eigentlich bei mir sein müsste, um mich zu küssen und im Arm zu halten.

14 Monate sind wir heute zusammen. Und ich fühl mich wie in einem Traum als Märchenprinzessin mit ihrem Prinzen am Ende des Märchens, wo die ganzen Stolpersteine bereits überwunden wurden und jetzt nur noch das "und sie lebten glücklich" kommt.
Was mir gerade an diesem Vergleich am meisten Spaß macht: er behauptet ja nach wie vor, nicht romantisch zu sein. Aber dann benehmen wir uns wie das kitschigste Pärchen schlechthin und sind beim Telefon inzwischen schon so weit gewesen, dass wir ernsthaft einmal nachts am Telefon darüber diskutiert haben, wer jetzt auflegt.
Oder überhaupt einfach die kleinen Sätze zwischendurch.
Wenn er mir am Telefon kurz vor dem Auflegen sagt Ich liebe dich und ich dann vor Freude darüber und vor Traurigkeit wegen des Auflegens gar nicht mehr weiß, was ich jetzt empfinde.
16.2.09 23:28


Das nächste Mal, wenn mich jemand von meinen guten Freunden frägt, ob ich mit auf eine Party gehe, werde ich Nein sagen. Selbst wenn das bedeutet, dass ich auf die Minuten vor der Party und nach der Party auf die Anwesenheit und den Spaß von meinen Lieblingsmenschen verzichten muss. Aber die vielen negativen Gefühle während der langen Partystunden sind es einfach nicht wert. Das bisschen Spaß was ich die ersten ein, vielleicht auch zwei Stunden habe, werden überlagert und tief begraben unter all dem, was danach kommt, die nächsten fünf Stunden, die man auf einer Party so verbringt.

Auf so etwas wie der Veranstaltung, auf der ich mit Tinchen war, würde und werde ich schon wieder hingehen. Das war an sich auch Party, kam mir aber mehr wie ein Konzert vor.... vielleicht auch deswegen, weil wirklich nur Musik kam, die mir gefallen hat. Keine Schlager. Keine Chartmusik. Kein Faschingsmusiklärm. Keine bayrischen Lieder. Nichts von Nicki, kein "Aber bitte mit Sahne" und "Marmorstein und Eisen bricht". Als ich mit Tinchen weg war, lief Nightwish, Hammerfall, und nichts in der Richtung, was man auf normalen, allgemeinheitstauglichen Partys findet.

Ich werde da nie. nie. wieder hingehen.
Auf der Klassenfahrt nächste Woche nach Nürnberg auch nicht. Selbst auf die Gefahr hin, dass alle anderen sonst hingehen und ich alleine auf dem Zimmer sitze. Aber ich hoffe einfach darauf, dass es jemanden gibt, der vielleicht Lust hat stattdessen mit mir Billiard spielen zu gehen oder dergleichen. ...
24.2.09 23:16


Als ich gestern Abend von der Tanzfläche gegangen bin, nachdem ich mich schon nur noch pflichtbewusst bewegt habe und mir das Lächeln auf dem Gesicht eingefroren war, habe ich mir überlegt, was ich jetzt tue. Meine Ausrede war, dass ich mal auf die Toilette wollte. Und die lange Schlange davor hat mir die Zeit zum Nachdenken verschafft. Eigentlich wusste ich für mich schon, dass es keinen Sinn hat und einfach unmöglich ist, weitere drei Stunden gute Laune zu faken. Aber als ich dann wieder im Gang vor der tanzenden Masse stand, konnte ich mich nicht überwinden, mir wieder einen Weg zu den anderen zu bahnen. Meine Füße haben sich nicht bewegt.
Ich stand dort mit dem Gedanken, dass ich gerade im Begriff bin, einen riesigen Fehler zu begehen. Weil es sich so angefühlt hat, als würde ich, sobald ich durch den Ausgang des Gebäudes gegangen bin, die Tür hinter den Freundschaften zu meinen Mädels schließen. Als würde mich jeder Schritt auf dem Weg nach Hause endgültig weg von ihnen bringen. Als wäre es gleichbedeutend, dass mit dem Ende der Party auch meine Freundschaften für mich zu Ende wären.
... Ich bin trotzdem gegangen. Mit der für die anderen verständlichen Begründung, auch wenn sie natürlich nicht begeistert waren, aber sie haben es akzeptiert, dass ich keine Lust mehr habe.
Ich bin gegangen und habe es in Kauf genommen. Es ist genug. Was jetzt passieren wird, weiterhin, wird passieren, aber ich werde damit leben können. Ab jetzt wird es weniger schlimm und schwer für mich sein, meine Freundinnen so selten zu sehen wie in den letzten drei, vier Monaten. Es ist okay. Wenn es offensichtlich nicht mehr zu mehr taugt, als zu oberflächlichen Bekanntschaften, selbst wenn ich sie schon lange kenne, dann ist das jetzt in Ordnung.

Als ich dann heute zum Frühstück wieder zu Michi gegangen bin, konnte ich ihnen wieder offen begegnen.
Vielleicht, wahrscheinlich, ist es nicht fair von mir, dass ich mich von ihnen so still und heimlich verabschiede.
Janina hat mir heute endlich den Brief für mein Geburtstagsfotoalbum gegeben, in dem sie schreibt, dass ich ihr wirklich wichtig bin und dass sie bei mir das Gefühl hat, dass ich immer für sie da bin.
Das klingt so, als müsste ich wieder mehr leisten, weil ich es ihr schuldig bin, weil sie alles nicht so empfindet wie ich. Aber ich habe gerade weder Motivation noch Energie um auf jegliche Weise zu handeln.
Auch Michi gegenüber nicht. Ich bin, nachdem Janina, Kat und Nin schon gegangen sind, noch etwas länger geblieben und habe ihr beim Bügeln Gesellschaft geleistet. Aber über meine Gefühle hab ich nicht geredet. Eben weil es so einseitig ist. Weil es nur mir so geht, dass eine gute Freundschaft beinhaltet, dass man auch mal Zeit füreinander hat. Nicht nur, wenn man etwas braucht oder Anlass dazu besteht. Ich würde ihr weh tun, wenn ich sage, was ich denke.

Weh tun möchte ich gerade niemandem. Und ich möchte nicht, dass mir weh getan wird. Darum hab ich auch dem immer etwas abweisenden Alex am Wochenende nicht wirklich Hallo und Tschüss gesagt. Ich habe ihn nicht umarmt. Weil ich es mir selber nicht antun wollte, dass ich rau behandelt werde. Freiwillig muss ich das gerade nicht haben. Dafür fühle ich mich zu dünnhäutig.
24.2.09 23:29


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