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Er regt sich auf, er brüllt laut, dass die Kleinen gefälligst endlich ins Bett gehen sollen weil es kurz vor 9 Uhr ist. Es ist auf einmal elementar dass sie in den Ferien rechtzeitig schlafen gehen. Es ist wichtig, warum?
Warum ist er verärgert?
Ist er verärgert über sich selbst, weil er heute eigentlich noch arbeiten wollte und es nicht getan hat?
Ist er verärgert, weil er seiner Meinung nach versagt hat?
Oder nervt ihn diese Tatsache, weil er mit Mum allgemein nicht klar kommt, mit ihrer Art zu leben, mit ihr, mit ihrem Leben und hängt sich deswegen nun an diesem Ding auf.

Das ist nichts, weswegen ich traurig sein darf. Kann. Sein Werde. Es ist einfach kein Grund, ich muss, will, seinen Zorn nicht zu meinem Kummer machen. Ich will deswegen nicht enttäuscht sein, weil unserer Familie so zerfallen ist. Weil jeder den anderen für seine eigenen Probleme beschuldigt. Wie ich es doch auch erst letzte Woche getan habe.
Aber ich will diese Trauer gerade nicht. Er erkennt meine Gefühle ja nicht einmal an, er will ja sowieso nicht sehen, wie viel mir das bedeutet. Blind für alles außerhalb, gefangen in den eigenen Gefühlen, in dem unüberschaubaren Gewirr seines Lebens. Ich muss mich da nicht hineinstürzen. Ja, er ist mein Vater und ich habe ihn lieb, aber ich kann doch genauso gut auf den Mauern sitzen bleiben und mit den Beinen baumeln. Wenn er meine Hand und mein Lächeln sehen wollen würde, würde er danach greifen, wenn ich es ihm manchmal anbiete.

Für welche Fehler will ich meine Familie, meine Mutter?, denn verantwortlich machen?
Dass ich meine Hausaufgabe nicht mache, nicht für die Schule lerne, diese Woche zwei schlechte Noten geschrieben habe?
Dass ich unordentlich bin?
Dass ich mich ein bisschen einsam fühle?

Das wäre, das ist, nicht gerecht von mir. Nicht gerechtfertigt und ziemlich falsch.
2.4.07 21:30


Ich bin nicht schlagfertig und stottere und wurstele mich mit den Worten mehr gewollt als gekonnt durchs Leben. Die Hälfte der Zeit trete ich jemandem ungewollt auf die Füße. Aber wenn es notwendig und wichtig ist finde ich die richtigen Worte. Denke ich.

Ich bin nicht zuverlässig und meistens auch nicht ganz pünktlich, aber wenn mir etwas wirklich wichtig ist, dann wird es auch fertig und es wird gut. Außerdem bin ich da, wenn jemand jemanden zum Reden braucht.

Ich bin laut, dominant, herrisch, zappelig. Und ich lächele gerne und kann auch andere dazu bringen gut gelaunt zu sein. Mal ganz davon abgesehen, wenn ich jemanden sehe, der einsam an der Wand lehnt, versuche ich ihn mit einzubeziehen. Außerdem ist es manchmal gar nicht so schlecht, dominant zu sein, manche haben es nötig dass man sie zu ihrem Glück zwingt. Wie anders kommt man denn durch Mauern von Abwehr hindurch?

Wenn ich mal verletzend bin, dann richtig. Dann dahin, wo es so richtig weh tut. Aber das sind Ausnahmefälle, und ich bin eigentlich selten langfristig böse auf jemanden.

Außerdem fehlt mir durch mein Vertrauen in meine Intuition, und dass allein deswegen alles schon halbwegs funktionieren wird, Vertrauen in meine Fähigkeiten. Was heißt, dass ich sehr schnell zum Zweifeln gebracht werden kann. Auch wenn das nicht auf lange Sicht ist, schließlich tauge ich eben doch zu etwas. Und manche Fehler wiederholt man nicht mehr als ein paar Mal.

Ich tauge nicht zu Gruppenaktivitäten, ich arbeite lieber für mich alleine und in Gemeinschaften sondere ich mich eher ab und habe meistens auch nur eher wenige Freunde. Dafür verstehe ich mich mit denen umso besser. Und sollte es einmal unbedingt nötig sein komme ich auch in einer Gruppe halbwegs klar - passiv oder richtig mitmischend, dann will ich aber auch, dass auf mich gehört wird.

Alles in Allem bin ich ziemlich unsicher, stattdessen optimistischer. Das wird alles noch. Soo ein unumgänglicher Mensch dürfte ich auch nicht sein.
(-grins- Auch wenn das jetzt größtenteils nur die Fehler gewesen sein dürften, die sich irgendwie verpositiveren liesen. ^_^ Schließlich muss das Fazit ja stimmen^^.)
2.4.07 22:49


Auskotzen. Runterschreiben. Weg damit, raus damit. Ärks.
Das ist so viel und wirr dass alles keinen Sinn ergibt, ich aber weiß, dass ich etwas sagen möchte. Aussagen. Nur haben sie sich mit den ganzen Ereignissen und den Möglicherweise-Begründungen verwurstet und sind jetzt ein großer undefinierbarer Brei geworden...

"Sag mal was dazu!" Der Satz von Mum an Dad und schon ist "der Fehler" passiert. Was ich zu ihr gesagt habe, war ernst gemeint und ich wollte ... Rückhalt, Verständnis, was auch immer, dass sie mir einfach zuhört, auch wenn ich unverständlich bin. Das war jetzt einfach zu viel, dass dann Ich wieder diejenige sein sollte, die Verständnis für Ihn aufbringt, wenn er mir ach so tolle Ratschläge gibt (was ich besser machen soll, was er falsch gemacht hat), sich wiederholt und das ganze ziemlich auf ihn bezogen ist. Verdammt, das hab ich jetzt nicht gebraucht und darauf hatte ich auch keine Lust.

Aber das alleine hat mich ja gar nicht so zum Ausrasten gebracht. Das war wohl auch die Tatsache, dass er heute mehrmals mit Si.grid telefoniert hat und dann diese... äh... "Luftküsse". Oh, ja, ich weiß schon, rein theoretisch ist die Lage bei uns zuhause ja sehr klar, aber praktisch betrachtet ist das alles viel wirrer. Und vielleicht hätte ich auch gerne ein klärendes Gespräch, eine Definition... dass ich mit einbezogen werde und dass das nicht unter den "Erwachsenen" alleine ausgemacht wird. Es geht mich doch auch was an, nicht wahr? Haha. Einerseits einen auf Familie machen aber andererseits...

Dann noch er, wie er sich Essen reinschaufelt und seine ... Beschwerde ... im Kopf, dass er ja nur so dick geworden ist, weil Mum nicht oft genug Salat zum Essen dazu macht. Sprachs und aß. Mittagessen, Süßes, weiteressen. Liegt natürlich nur an dem Salat, die paar Kilos zuviel da.

Zusätzlich die Ansätze für Gespräche die er versucht hat mit mir zu führen. Spricht mich also an, was tue ich da, was lese ich da, ist das ein englisches Buch? Während er gerade den Telefonhörer am Ohr hat und darauf wartet, dass sich jemand meldet. Was mühe ich mich eigentlich noch mit einer Antwort ab, für mehr als ein Ja und Achso bleibt ja sowieso keine Zeit.

Ich hab einfach keine Ahnung wie ich reagieren soll, wie ich mich verhalten soll, ich ichich weiß nicht was und wie undundund....
Könnten wir aufhören so zu tun, als wäre alles in Ordnung... oder könnten wir endlich den Finger direkt auf die Wunde legen? Ich will doch, ich würde doch, aber wie soll ich denn alleine und ....

Ich bin so wahnsinnig aufgedreht bei To.bi weil ich ihm dann ohne viel Aufhebens um den Hals fallen kann, ihn an den Arm packen, ihm nahe sein kann und weil es dann kein großes Ding ist wenn er mich zurückweißt. Und weil ich dann nicht zugeben muss, wie wichtig mir die körperliche Nähe ist, die mir ein ein wenig das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und so etwas gibt, ein kleines Stückchen Familie. Nur ganz wenig, ja?

He he. Und jetzt ein bisschen Sarkasmus und mir mit einem ein bisschen verächtlichen Lächeln denken wie jämmerlich und erbärmlich ich doch bin. Ich kann also wieder aufhören damit, gut.
3.4.07 22:08


-Grins- Mir wäre gerade nach offen-ehrlichen Meinungen über mich, von Menschen die mich (gut) kennen.
. Aber vielleicht ist das auch nur der unterbewusste Versuch, sich vor den eigentlichen aktuellen Dingen zu drücken und stattdessen noch ein paar Projekte nebenbei anzufangen.
Aber das, was einen täglich nervt, sind doch meistens auch die größeren Probleme, oder? Ich werde doch wahnsinnig wenn ich das alles gleichzeitig besser machen will... weniger Schokolade essen (lol, zufriedener mit meiner Figur werden, wie wärs? xP), die Schule ernst nehmen (anfangen, Hausaufgaben zu machen, !regelmäßig!, lernen, Mathe nachlernen, BLA), ...äh, nicht so leicht hohl drehen Familienintern?, öfter aufräumen und staubsaugen ^^
Hab ich sonst noch was vergessen? x__X

Irgendwie ist mir gerade der Wie-Tu-Ich-Was-Plan abhanden gekommen. Was will ich und wie will ich das (ausführen).
4.4.07 21:16


Das erste Mal dass ich mit Luftballons angekommen bin, war Ti.nch.ens Geburtstag im Juli während der Abschlussfahrt in Italien. Den ganzen Tag den Kopf zerbrochen, was man denn noch machen könnte... in einem Geschäft dann an den Luftballons vorbeigelaufen und die mitgenommen. Daraufhin ihr ganzes Bett zugeluftballont. Ich hab ihre Reaktion gar nicht mehr mitbekommen, aber sie meinte dass sie sich drüber gefreut hat.
Ja.ni.na war die Zweite und eher entgeistert als begeistert. Der hab ich die Luftballons ans Fahrrad gebunden am Tag nach ihrem Geburtstag als wir getroffen haben.... Im Nachhinein hat sie dann gesagt dass sies schon total süß fand ^^.

Auf jeden Fall.
Hab ich total Spass daran zu solchen Anlässen richtig kreativ zu werden. Wenn sichs schon anbietet.
Dieses Jahr werden einige aus meiner Clique 18.... Anlass genug würde ich sagen -hihi-.
Und wenn/falls Ti.nch.en an ihrem arbeitet, also nicht zu Hause ist und ich nicht vorbeikommen kann/darf, dann könnte ich... die Stationsleiterin anrufen und was per Post schicken. Oder ihren Freund oder ihre Familie beauftragen... oder vorbeifahren und gleich wieder verschwinden... o__o Oooooooder -platzt vor Ideen-

Aufgedreht. Fröhlich. Wuhiiii!
4.4.07 22:14


Ich denke, ich werde ihn loslassen. Ihn und die ganzen Hoffnungen.
(Die er die ganze Zeit viel zu oft mit Füßen getreten hat)
Nicht verbittert, nein. So wollte ich das auch nie, ich will ja nicht verbittert sein, sonst wäre das keine Lösung, gar keine Möglichkeit.
Ich fühle mich im Moment nur einfach wirklich... gut. damit, nicht mehr auf ihn zu warten. Darauf, dass er ein Vater ist, dauerhaft und nicht nur ab und an wenn es ihm zufällig wieder in den Sinn kommt. Ich höre auf darauf zu warten... und ich denke es ist in Ordnung, wenn ich ihn als Bekannten sehe, als jemanden, den ich in etwa so gut kenne wie meine Nachbarn. Die mag ich ganz gerne und könnte auch mit ihnen Spass haben oder lachen, aber ich würde nicht zu ihnen gehen um mich auszuweinen.
Wie lange hatte er Zeit? Wie lange habe ich gehofft und bin ihm entgegen gekommen... zwei Jahre, in etwa.

Ich wäre gestern mit aufs Osterfeuer gekommen. Und heute in der Früh mit in den Ostergottesdienst, extra nur für ihn, obwohl mich das gar nicht interessiert hätte.
Dazu ist es nicht gekommen.
Schließlich hat er sich seit gestern Mittag nicht mehr gemeldet gehabt.
Ich habe ihn weder heute noch gestern vermisst.... das war neu, an Familienfesten hat es bisher immer weh getan wenn er uns sitzen gelassen hat. Heute nicht. Heute ist mir seine Abwesenheit gar nicht aufgefallen.
Das einzig Unangenehme war, Da.ni erklären zu müssen, dass er nicht da ist, nicht erreichbar ist und auch nicht mehr kommen wird. Das hat mich nur ein bisschen wütend gemacht. Aber nicht mehr traurig.

Ja, es macht mich nach wie vor ein wenig traurig, dass mein Vater für mich emotional nicht erreichbar ist... aber weiter zu hoffen halte ich nicht aus, der Gedanke es gut sein zu lassen macht mich viel ruhiger.

Wie sich das auf mein Verhalten auswirkt, auswirken wird, weiß ich noch nicht. Da ist ja auch noch das Donauinselfest im Juni, viel Zeit mit ihm. Und Si.grid.

Gestern habe ich mit Mama auch darüber noch einmal gesprochen... wie sie die Situation definieren würde, dass mir diese Definition fehlt. Wie soll ich mich mit etwas arrangieren, wenn ich es nicht entwirren kann. Nun... Mama kann es auch nicht. Dass er sich Frauen sucht, mit denen er nicht anders umgeht als mit ihr, bei ihnen sucht was er von ihr nicht bekommt. Dass diese Frauen früher oder später aufgeben, weil er sich nach einiger kurzer Zeit ebenso emotional zurückzieht wie er es bei uns tut...
Also keine Definiton.

Aber es tut gerade nicht mehr so weh.
8.4.07 23:46


Der Garten ist grün und der Apfelbaum blüht, genauso wie der undefinierbare Busch mit den satten rot-rosa Blüten. Massen an gelben Tulpen mit ihren dicken grünen Blättern... und dazu die Sonne.

Naja, einen leichten Sonnenbrand habe ich mir wohl vor zwei Tagen geholt, als ich zu lange in der Sonne saß und gelesen habe. Es war einfach so schön warm, und außer in der Sonne und in meinem Zimmer unter dem Dach war mir dann doch etwas kalt in meinem knielangen Rock und dem T-Shirt. Aber mir war einfach danach, mich so anzuziehen. Jetzt wird es wieder warm... ich wünsch mir, dass es so noch eine ganze Weile bleibt. (Der Sommer ist immer viel zu warm...)
Genossen. Ganz viel Sonnenstrahlen, ganz viele Farben und das Zwitschern der Vögel.
8.4.07 23:50


Ich habe eine neue Theorie aufgestellt, was meinen Hang zum Chaos betrifft.
Was für einen Sinn hat es, mein Zimmer ordentlich zu halten, wenn das Haus einen krassen Kontrast dazu bildet? Dieser Wechsel ist zu aufgeräumten Zeiten immer ein kleiner Schock, irgendwie unangenehm.

Ich glaube, eigentlich würde es mir so richtig Spass machen, ein Zimmer, eine Wohnung, ein Haus einzurichten. Am Liebsten würde ich auch bei uns allerlei herumrücken, verändern. Möbel, Äußeres, sowie Angewohnheiten, "Sitten".

Sicher, solange ich nicht tatsächlich alleine oder woanders wohne, ist das alles nur aus der Luft gegriffen.
Aber ich hab so im Gefühl, dass ich einiges anderes machen werde als Mum. -grins- Sowohl was die Einrichtung betrifft als auch eine Beziehung.
Aber was das anbelangt bin ich gerade wirklich nicht sauer, verbittert oder resigniert oder derartiges. Ist ja eigentlich ganz okay so. (Hust, blöd wirds nur dann, wenn zum Beispiel Tobi nicht ganz so begeistert ist, wenn ich ihn wiederholt dazu auffordere, doch bitte sein Geschirr in die Spülmaschine zu stellen. Sicher, was geht mich das an und welches Recht habe ich ihm das zu sagen... aber wenn er nicht mehr hier wohnt wird er das auch machen müssen, also warum nicht jetzt schon anfangen? Sollte ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
An solchen Selbstverständlichkeiten pfusche ich hier und da ein bisschen herum. Bzw. führe sie eben ein. -kicher-)
8.4.07 23:59


Falsch ist etwas dann, wenn es sich falsch anfühlt? Weil man selber ein Problem damit hat oderund weil andere ein Problem damit haben.
Aber bei Sachen wie beispielsweise bei der mit der Spülmaschine, da werde ich nicht aufhören oder zurückschrecken.
Das finde ich moralisch einfach vertretbar und auch aus logischen Gründen korrekt und richtig.
Auch wenn es rein theoretisch nicht meine Aufgabe ist, so etwas einzuführen, zu tun. Mum erzieht die Kleinen und ich erziehe meinen großen Bruder...^^" weil er eine Abneigung gegen sie hegt, ihr allerlei vorwirft (wovon ich manches nachvollziehen oder verstehen kann, dass oder wie er es ausdrückt dagegen nicht) und absolut nicht auf sie hört.
Überstrapaziere ich damit meine Rolle als Schwester, meine Autorität, meine... was-auch-immer?
Ich bin der Meinung, dass es mich sehr wohl etwas angeht, wenn er ... unangenehm ... zu Mum ist, immerhin sehe ich, wenn es sie verletzt oder bekomme mögliche Folgen einer Überempfindlichkeit auch zu spüren. (Mal ganz davon abgesehen, dass ich unter seinem Ton selbst zusammenzucke) Ich empfinde es nicht als falsch, mit ihm darüber zu reden, ihn zu bitten, nicht so harsch zu sein und ihn aufzufordern mir seine Beweggründe darzulegen - oder sich über diese im Klaren zu werden, wenn das nicht der Fall ist.
Und wenn ich Mama beim Tischauf- und abdecken helfe, dann bin ich der Meinung dass er das auch tun kann. Eine Frage der Gleichberechtigung, sozusagen.
9.4.07 00:06


Am Freitag vor den Ferien war ich mit To.bi shoppen - das erste Mal überhaupt, Premiere schlechthin. Ein Hemd (jippie^^), eine Jeans, ne Jacke und Schuhe. Zwei Wochen später, wieder am Freitag, sind wir auf dem Weg zum Spieleabend-Ort bei Cousin & Frau... und er meint scherzendjammernd dass die Schuhe noch nicht eingelaufen sind. Nach einer diesbezüglichen Frage meinerseits antwortet er, dass er ja seit jenem Freitag nicht mehr draußen war.
Zwei Wochen.
Ohne einen Fuß vor die Tür gesetzt zu haben.
Ähm, ups?
Das letzte Mal hab ich ihn gesehen... am Freitag, eben. Seitdem nicht mehr, ich war viel unterwegs und er nur in seinem Zimmer. Und weil ich nicht an seiner Tür geklopft habe, ihn nicht angesprochen habe, haben wir nicht einmal mehr ein einziges Wort gewechselt. Nicht eins! o___o Uff.

Meine Ferien waren ziemlich verplant, fünf Tage kam unser Cousin aus Stuttgart, weswegen wir drei (er, To.bi und ich) ziemlich viel Karten gespielt haben. Sechs Mal war ich Babysitten (oder auch: "Kinder hüten"), an einem Tag zweimal, morgens bis mittags und abends. Einmal bei Sa.ndra und ihr den verpassten Schulstoff vorbeigebracht. Zweimal bei Mic.hi mit Ja.ni.na die Fotoalben für die 18. Geburtstage von K.at und N.in gefüllt.
Dad war an Ostern nicht da. Am Samstag davor auch nicht. Aber irgendwie ist mir das jetzt total egal. Naja. Egal nicht, dafür war das Beantworten der Fragen von Da.ni dann doch zu unangenehm. Warum Dad nicht da ist. Warum er auch nicht mehr kommt. Warum das so ist, wo er doch gesagt hat, dass sie zusammen zum Osterfeuer gehen. (Dafür hätte ich Dad echt schlagen können.) Eigentlich hab ich einfach das Gefühl, dass ich jetzt zwei Jahre gehofft habe, auf ihn zugegangen bin, ihm Chancen gegeben habe und jetzt darauf keine Lust mehr habe. Mir reichen die kurzen Stunden nicht, in denen er sich daran erinnert eine Familie zu haben. Ganz oder gar nicht. Ganz bekomme ich nicht, also wohl gar nicht.
Ich bin mir trotzdem noch nicht ganz sicher, wie ich damit umgehen soll, wie ich mich ihm gegenüber jetzt verhalte (anders?) oder... aber ich möchte einfach nicht mehr auf etwas hoffen, was wohl in absehbarer Zeit nicht eintreffen wird.

Samstag+Sonntag dann richtig Kopfschmerzen gehabt. Lustig. Am Sonntag mit Mum, Da.ni und Phi.li.pp dann mit den Fahrrädern in der S-Bahn nach München in den Englischen Garten gefahren und da rumgeradelt. Danach wars dann richtig ätzend. Grmpf. (Stress Stress? Näää. Dabei beachte ich das Ganze doch gar nicht. Mir doch egal, dass ich für die Schule lernen sollte (Mathe, hehe, Chemie, haha)... und mein Zimmer ist noch gar nicht sooo (hust) unaufgeräumt.)
Viel zu heiß.
Ich sterbe.
Zu heiß.
Zu warm.
Sonne!! Nein!!!!
Ich wandere aus o__O. Irgendwohin wo es nicht wärmer als 23°C oder so wird.
Sonne = schlecht
Hitze = schlecht
grelles Licht = schlecht

Dabei ist noch nicht mal Sommer........
16.4.07 15:50


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