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Silvester verlief (bis auf einen kurzen Augenblick) sehr toll. Ha.nn.ah war Freitag/Samstag da, kam dann am Sonntag wieder und hat mit uns gefeiert, war heute auch noch bis abends da.
Mic.hi kam am Sonntag auch vorbei, hat mit uns gegessen, hab sie dann um 22 Uhr heimgebracht und da ihre Familie geknuddelt ^__^.

Dad und Si.gr.id haben gekocht - chinesisch. Ich war ja sehr skeptisch, wie das ausgehen würde... am Sonntag waren wir 10 Erwachsene und heute abend haben nochmal 7 gegessen, jetzt ist das Essen weg.
Aber es hat toll geschmeckt.
Und: Ich bin - trotz Stäbchen - nicht verhungert und habe mir keine Krämpfe in den Fingern eingehandelt. Irgendwie hat das fast gut funktioniert, mit den Stäbchen im Essen rumzustochern. War wirklich lustig.

Nach dem Eintrag mit dem Aufräumen hab ich mich (Trotzreaktion? -lach-) ans... Aufräumen gemacht. Wie kanns auch anders sein? Es liegt noch eine ganze Menge Papierzeug rum, aber das ist zu vernachlässigen, kein Vergleich zu vorher.
Und eigentlich will ich ja, dass ich mich in meinem Zimmer auch wohlfühlen kann, wenn es "ordentlich" ist, sprich: nichts herum liegt. Das kann ich aber nur "üben", wenn dieser Zustand erreicht und dann auch aufrecht erhalten wird.
Und Mic.hi hat gemeint, dass man ja eine der Wände farbig anstreichen könnte. ... und gaanz viele Kerzen aufstellen könnte.
1.1.07 22:45


Nach Silvester kommt für mich kein neuer Anfang, kein neues Jahr. Ich war doch vorher schon mitten im Leben drin und bin es jetzt immer noch, da hat sich doch nichts geändert.
Und warum sollte ich auf einen besonderen Anlass warten, Vorsätze zu fassen? Vorsätze kommen und gehen - aber nicht an "besonderen" Tagen. Ansonsten wäre ja jeder Tag besonders.

Das Datum hat sich geändert, das Leben nicht.
Ein neues Jahr, auf dem Papier.
Aber kein Ende oder kein Anfang von etwas, für mich nicht.
Es ist Winter, mitten im Winter, selbst ohne Schnee. Der Schnee kommt noch.

Ich habe mit Folienstift auf mein Fenster ein großes Herz gemalt und die Namen sämtlicher Personen geschrieben, die mir auch nur ein bisschen wichtig sind. Jetzt also einen Grund, mein Fenster zu putzen. Aber das war eine Art, an andere zu denken, und wenn ich das nicht tue, dann tut es das Geschriebene. Das ist, wie eine Kerze für jemanden anzuzünden.
In Re.gensb.urg habe ich in einer evangelischen Kirche eine Kerze angezündet, für meinen Vater und für meine tote Oma. Aber das fand ich gar nicht so religiös, eher eine schöne Geste. Egal, ob Kirche oder nicht.

Ich will keine besonderen Anlässe brauchen, um so etwas tun zu können. Sicher, vielleicht denkt man nur an solchen Tagen an diese Dinge. Also werde ich mich bemühen, auch an anderen Tagen an sie zu denken. Ohne mir dafür (für mich) besondere Anlässe auszudenken, sondern einfach nur so.

Das lässt sich am ehesten, mit dem Bedürfnis sich im Kreis zu drehen vergleichen. Am besten mit einem Rock, der sich aufbauscht und dann mit ausgebreiteten Armen. Das einzige was daran stört, ist der anschließende Schwindel. Dieser Überschwang an Gefühlen lässt sich bestimmt auch anders ausdrücken. Aber mir ist an Silvester nichts anderes eingefallen, außer dass ich dann anschließend hinter meinem großen Bruder hergerannt bin. Das tue ich normalerweise auch nicht, zu anstrengend. An dem Tag nicht.

Ausgelassenheit sollte keinen Anlass brauchen.

Jeder Tag bedeutet neues Glück, das zu leben ist.
So viele Tage, an denen ich Lachen kann.

Frieden.
Freude.
Ruhe.
Glück.
Nähe.
1.1.07 23:21


Manchmal frag ich mich bei M. schon, warum ich eigentlich mit ihr befreundet bin. Sicher, wir waren/sind? in einer Clique, aber rein theoretisch verbindet mich ja mit ihr relativ wenig. Und sie ist eigentlich zur Hälfte genau der Typ Mensch, mit dem ich eigentlich nicht so gut kann: Viele Exfreunde.
Ich weiß, das klingt jetzt doof, aber es ist einfach so, dass ich mit den Mädels, die schon mit 13 angefangen haben, zu flirten, nicht so gut kann..
Andererseits ist sie sehr lieb und total nett. Aber so richtig gut reden kann ich gar nicht mit ihr. Komische Sache, das. Dass ich mich trotzdem mit ihr treffe und mit ihr befreundet bin, liegt wohl einfach auch daran, dass wir uns jetzt knapp zwei Jahre kennen.

Aber wenn ich danach gehen würde, ob wir einen "besonderen" Draht zueinander haben, dann hätte ich nur zwei Freunde o__O.
Mit den anderen kann ich zusammen lachen, aber mehr eigentlich nicht?
2.1.07 21:50


"Wenn du dann 3 nach rechts gehst, wieviel gehst du nach unten?"
Die barsche, schnelle Frage hallt in meinem Kopf wieder. Ich sehe nichts, sehe sein Gesicht nicht, der Raum verschwimmt zu bunten Farben, das einzige was ich noch wahrnehme ist diese Frage. "3 im Quadrat!" Eine Antwort. Mein Kopf ist wie leergefegt, wie soll ich das beantworten wenn ich nicht denken kann? Ich weiß nur, dass ich es unbedingt beantworten muss, weil die Stimme drängender, ungeduldiger, zorniger wird. Mein Mund öffnet sich und spricht Worte hinter denen Fragezeichen stehen. Woher kommen sie wohl, in meinem Kopf ist doch nichts. "9?" "Genau. Und wenn der Steigungsfaktor 1/2 ist, was ist es dann?" Noch eine Frage. Immer noch keine Gedanken. Meine Antworten sind reflexartig, bei jedem "Nein" von ihm werde ich etwas verzweifelter. Wie soll ich das denn beantworten? Ich kann doch nicht denken. "4,5???" Dass er zufrieden nickt kann ich nicht nachvollziehen. Scheinbar ist es aber wohl richtig gewesen. Wenn ich also antworten kann, selbst wenn ich nicht denke, heißt das doch, dass ich wohl dass noch nicht alles verloren ist. Aber bis die Antworten in der nächsten Schulaufgabe stimmen..... stehen noch Besuche bei ihm aus.

Mathe, alle Jahre wieder. Weihnachtsferien, Mathe erklären lassen bei meinem Onkel.
Allein bei dem Gedanken daran, dass ich da noch einmal hin muss, zittern mir die Knie. Auch wenn ich genau weiß, dass es mir hilft. Und dass ich ihn total gern hab.
3.1.07 16:59


Aber wofür denn eigentlich denken?
Muss ja gar nicht sein.

Ich laufe wie betäubt durch den Tag und wundere mich dass ich nirgendwo aufgehalten werde. Gedankenleere Menschen müsste man doch schließlich am Blick ihrer Augen erkennen, oder? Aber wenn ich in den Spiegel sehe, sehen sie aus wie immer.
Unreal.

Die Wirklichkeit hat mich sitzen gelassen und die Zeit spielt Karussel mit mir, klaut die Vergangenheit bevor sie existieren konnte und überspringt die Zukunft mit der Gegenwart. Warum auch nicht?

Die Gedanken sind so leise geworden dass ich sie nicht einmal mehr hören kann und nur wenn meine Finger Worte tippen, finden diese Widerhall in meinem Kopf. Aber weiter als das nächste Wort geht es nicht.

Aber wofür denn eigentlich denken?
Muss ja gar nicht sein.

Ohne Gedanken ist man sehr viel leichter, es wundert mich dass meine Füße überhaupt den Boden berühren, wo mein Kopf doch in den Wolken schwebt.
3.1.07 17:22


Ich würds wahrscheinlich sein lassen.
Aber Onkelchen erwartet mich. Und wenn ich morgen nicht komme, wird er wieder anrufen.
Und ich hab ja keine Entschuldigung dafür, dass er mir Mathe erklärt, schließlich kann ichs nicht.
Aber ich hab so das Gefühl als müsste ich inzwischen so selbstständig sein, dass es mir nicht mehr passiert, dass ich den Faden so total verliere. Und dass ich mein Zeug jetzt erstmal ordnen muss, bevor ich zu ihm gehe, weil ich eh nicht durchblicke.
Ich verstehe nicht, was ich da rechnen muss und wofür, und es kommt mir so vor, als würde ich etwas rechnen und dann das nächste Mal bei derselben Aufgabenstellungen wieder nicht wissen, was zu tun ist.
Ich hab einfach total den Faden verloren... aber wenn ich alleine über meinen Mathesachen sitze, will ich nur den Kopf auf die Arme legen und ... verzweifelt ... weinen.

"Bist du irgendwie hyperaktiv oder so?? Wie kannst du nur immer so gut gelaunt sein!" Ich hab ihn nur angeschaut. Es fällt eben einfach so leicht, in Gegenwart anderer gut drauf zu sein. Hab ihm das zu erklären versucht. Großer Bruder hat mir nicht geglaubt. Wie könnte er auch, schließlich schütte ich ja überall meine Gute-Laune-Berge auf, hinter denen ich mich dann verstecken kann, selbst wenn es mir nicht so gut geht.
Schließlich weine ich alleine.
3.1.07 23:42


Irgendwie ist das schon einfach nur lächerlich ...
Weinen ist ja gut und schön. Aber ich übertreibe es einfach.
Das macht mich so wütend.
Dass ich davon nicht reden kann ohne früher oder später loszuheulen, egal wie sehr ich mich zusammenreiße.

Die Vorstellung, ohne Gedanken leichter zu werden... führt das nicht alles nur dazu, dass ich mich irgendwann einmal richtig gehen lasse und meinen ganzen Frust rauslasse, dass ich mich nicht mehr zusammenreiße.. Das ist ja etwas, was ich mich einfach nicht traue.
Viel zu viel Angst, weil ich nicht weiß, wie lange ich falle bis ich wieder den Boden erreiche.

...
Heißt so viel wie: Entweder
es wird wieder besser, sodass das gar nicht nötig ist
oder
ich werde noch eine Weile (hier) rumjammern, bis.
4.1.07 00:13


Was will ich eigentlich?
Ganz blöde Frage. Aber die einzige Antwort darauf ist wohl, glücklich zu sein. Da tut es gar nichts zur Sache ob mit viel oder wenig Geld, wo und wie auch immer, solange ich dabei lachen kann.
Und keinen Grund dafür brauche.
Aber das hab ich doch die letzte Zeit gemacht, oder? Nach einem Grund gesucht, zum fröhlich sein.
Dabei will ich das doch einfach so sein können. Immer, eben.
Auch wenn es ganz wunderbar funktioniert, mich bis zur völlig überdrehten Aufgedrehtheit reinzusteigern, da muss ich mich dann anstrengen, dass es auch so bleibt. Das nervt.

Angst, Angst, Angst.
Angst vorm frühen Aufstehen.
Vor dem täglichen. Dass ichs wieder wie die Woche vor Weihnachten mache, von einem Tag in den nächsten taumelnd, hauptsache nicht denken, nur nicht denken.
Immer noch nicht denken. Aber einfach so in die Tage hineintaumeln, ohne "Vorbereitung"... das bedeutet weitertaumeln.

Müde, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen. Aber was will ich eigentlich, hm?
Keine Ahnung.
Mir egal.
Geh weg.
Halt die Zeit an.
Wie kommt es, dass die Tage vergehen und ich es nicht mitbekomme?

Aber eigentlich. Kommen die Tränen zu leicht.
Und eigentlich. Weiß ich eh nicht was los ist.
Und eigentlich. Kann ichs nicht ausdrücken.

Total neben der Spur.
Aber total.
Verwirrung komplett.
Stop. Zurückspulen. Nochmal bitte.
Was ist hier eigentlich los? O__o
Ich blicks nicht, ich blicks nicht. Ich blick nicht durch.

Aber irgendwie stimmt das Alles nicht mehr. Eheheheheheh. Spaßig.
Belassen wir es bei "Nein, mir gehts nicht so gut."
5.1.07 23:37


"Du hast ein Doppelkinn! Da!", sagte er, und tippte hin. Danke für den Hinweis, das hab ich aber auch nur wenn ich den Kopf nach vorne fallen lasse. Und nur weil ich eben nicht männlich, 1.83m groß bin und nur 57kg wiege, heißt das noch lange nicht, dass ich dick bin. Im Vergleich zu dir vielleicht, danke fürs drauf aufmerksam machen. Aber willst du mir jetzt ernsthaft einreden, dass ich abnehmen müsste, nur weil ich jetzt bei meinen 1.65m bei 59kg bin??
So viel zu Komplexen.
Und taktlosen großen Brüdern.
Ärghs.
Ist doch normal dass ich ihm dafür gerne den Hals umgedreht hätte?? Dabei müsste ichs ja inzwischen gewöhnt sein -__-. Mehr als ein "du siehst komisch aus" krieg ich von ihm eh nie zu hören.
7.1.07 21:18


Vater: hat Freundin, wird oft laut gegenüber der Mutter, mag seine Tochter und versucht sich ihr gegenüber so gut wie möglich zu benehmen, hat aber zu sämtlichen Familienmitgliedern (einschließlich der Freundin) und sämtlichen anderen existierenden menschl. Wesen keine große oder problemlos funktionierende emotionale Beziehung.

Freundin des Vaters: Ist in der Familie integriert, hat dieselben Schwierigkeiten mit dem Vater wie die Mutter.

Mutter: Hat Situation mit der Freundin des Vaters und die Probleme des Vaters und der Familie akzeptiert, sagt von sich, dass sie glücklich sei.

Großer Bruder: Ignoriert Schwierigkeiten innerhalb der Familie, hat nicht viele Freunde, ist eher introvertiert, von allen Familienmitgliedern (oder auch bei den Freunden?) ist ihm die Schwester am Nächsten.

Schwester: Fühlt sich wie die persönliche Familientherapeutin (für die Mutter), versucht den großen Bruder zu einem normalen Jungen zu "erziehen" und aufzubauen, will die Familie insgesamt zusammenzuflicken, wobei sie durch die beiden Worte "akzeptiert" und "ignoriert" auf einsamem Posten kämpft, was nicht heißt, dass sie nicht doch kleine Erfolge erzielen kann.

Kleiner Bruder: Hat sich bisher schon/erst einmal über den Vater beschwert.

Kleinster Bruder: Kriegt von alldem noch nichts mit.


Ich nehme also das, was jeder von sich selbst denkt und das, was alle von den anderen sagen, werfe es alles in einen Topf, koche es, und verforme es so, dass es passt.
Wirklich doof von mir. Ich will mich mit allen verstehen, kriege von allen Meinungen zu hören und will das alles unter einen Hut bringen, nicht nur für mich, sondern für alle zusammen.

... Mir war gerade so danach.
7.1.07 21:37


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