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Aber vielleicht (hoffentlich) sind die Kopfschmerzen nur, weil ich gerade ziemlich erkältet bin.

Am Freitag bei As.trid ... geredet über Papa und über meine Probleme im Praktikum - sie meinte dann, dass das im Krankenhaus immer so ist. Fände ich tröstlich - das treibt mich stetig in den Wahnsinn (oder in die Verzweiflung. Quand tu veux). Es muss im zweiten Halbjahr dann einfach anders sein, es muss! Nochmal 9 Wochen Wahnsinn halt ich nicht aus - die 4 Wochen, die mir jetzt in der Psychiatrie noch bleiben reichen mir schon.
Ich will mich ja eigentlich auch gar nicht für berufsuntauglich erklären, nur weils jetzt beim pflegerischen Praktikum nicht klappt. Mit den Patienten komm ich ja supergut klar, nur mit dem Personal eben nicht. Okay, das ist dann nochmal die Frage, ob ich dann sagen kann, dass die Pflege nicht mein Ding ist. Da bin ich mir gerade nicht wirklich sicher.
Aber ich denke ich kann doch sagen, dass ich das später nicht machen will. Und wo ich mir gerade sowieso unsicher bin, ob ich wirklich irgendwas soziales machen will, frag ich mich gleich noch im Anschluss, ob ich auf der sozialen FOS überhaupt richtig bin.
Die Frage ist ziemlich unsinnig, solange ich nicht weiß, was denn stattdessen besser gewesen wäre... und solange ich auf der FOS bin hab ich (auch wenns notenabhängig ist) immer noch die Möglichkeit das allgemeine Abi zu machen - was auch immer ich dann damit anfangen sollte..
3.12.06 13:35


Warum ich lese: Weil es unbeschreiblich ist, ein Buch in Händen zu halten und vor lauter Spannung alles kribbeln zu fühlen und gar nicht schnell genug lesen zu können, weil man unbedingt wissen will wie es weiter geht. Wissen muss wie es weiter geht, während man eigentlich viel zu aufgeregt ist um weiterzulesen. Und man dann, wenn man die Stelle gelesen hat, nochmal in Ruhe nachlesen will was passiert ist, und wieder nur schnell drüber lesen kann, weil das Geschriebene zu mitreisend ist.

Bezug auf Tamora Pierce, Circle of Magic - Briar's Book
Immer noch ganz kribbelig.
4.12.06 00:07


Ich weiß dass ich gut in der Schule sein kann. Ich brauche nur einfach etwas Zeit dafür - während andere während ihrer gesamten Schullaufbahn ehrgeizig waren, habe ich mich 9 1/2 Jahre durch die Schule durchgewurstelt und nach der Hälfte der Abschlussklasse dann entdeckt, dass mir Lernen, Unterricht, tatsächlich Spass machen könnte - als es dann fast schon vorbei war.
Deswegen bin ich froh, dass ich jetzt auf der Fachoberschule bin, also weiter zur Schule gehe. Ich denke, für ein Berufsleben bräuchte ich diesen Ehrgeiz schon, und ich bin gerade eben erst dabei ihn zu entwickeln.
Aber gerade weil ich ihn gerade erst entwickle, wo er für andere schon selbstverständlich ist, sind Noten für mich im Moment etwas sehr seltsames, wozu ich überhaupt keinen Bezug habe: einerseits habe ich schon angefangen zu lernen, andererseits hab ich noch nicht mal ansatzweise angefangen es ernsthaft zu tun (was man kürzlich sehr gut an einem Englischaufsatz sehen konnte: der wurde im Schnellverfahren irgendwann 6 Uhr morgens hingeschrieben, weswegen vier oder fünf unnötige Rechtschreibfehler drin waren, er ansonsten nach dem Korrigieren aber so gut wie gar nicht rot war - einerseits war er schon okay so, aber andererseits hat er den "war-ja-noch-nicht-mal-ernst-gemeint-Bonus" bei meiner Betrachtung bekommen....).
Das macht das ganze etwas kompliziert, weil ich mich in manchen Dingen bestimmt nur noch minimal verbessern könnte, in anderen aber noch einiges rauszuholen ist. Will heißen: eine einheitliche Bewertung meiner Leistungen von meiner Warte aus funktioniert nicht.

Aber weil ich jetzt sagen kann, dass ich angefangen habe und es sichtbar(?) vorwärtsgeht...: Bis Ende des Jahres dürfte ich das hinbekommen haben ^__^
4.12.06 00:18


Wenn mir das Wort Vorbild nicht irgendwie missfallen würde, dann würde ich jetzt sagen, dass ich eins gefunden hab.

As.trid ist die Hypnotherapeutin (und Familientherapeutin... mit noch einigen Zusatzausbildungen), eine Bekannte meines Vaters (sie haben zusammen Familientherapieausbildung gemacht), bei der ich wegen den Kopfschmerzen war.
Ich hatte zwei, drei Sitzungen bei ihr, und seitdem hab ichs im Griff, das ist etwas, was vorher keiner der Ärzte geschafft hat.
Die letzten beiden Male habe ich mit ihr unter anderem über meine Probleme mit meiner Familie und, letztes Mal, im Praktikum erzählt. Aber das tut nichts zur Sache.

Das Elementare an ihr, für mich, ist, dass sie eine ähnliche Grundeinstellung zu haben scheint wie ich. Und weil ich nicht sagen will, dass sie so etwas wie ein Vorbild sein könnte, sage ich stattdessen, dass sie einfach ein Beweis dessen ist, dass es funktioniert so ein Leben zu haben. Dass es möglich ist, so ein Leben zu haben, zu kriegen, zu bekommen, wie ich das haben will. Und sie es hat.
Dass dieser Beweis existiert bedeutet mir viel... (vor allem aktuell wo ich egal wo ich hinsehe kaputte Beziehungen und kaputte Leben zu sehen bekomme)
Dass es möglich ist, ein nicht-kaputtes Leben zu führen, und nicht nur nicht-kaputt sondern tatsächlich glücklich zu sein.
Wenn das bei ihr funktioniert (auch wenn es gedauert hat), dann kann das bei mir auch funktionieren.

Denn warum sollte es das nicht?
4.12.06 00:30


Wenn ich mir die letzten drei Tage betrachte, denke ich nicht, dass ich mit Dad reden werde. Während er wieder so ungeschickt versucht, Vater zu sein, kann ich nicht mit ihm über etwas reden, bei dem ich mir vorkomme, als würde ich ihm das Messer an die Kehle setzen und munter hier und da ein bisschen Fleisch herausschneiden.
Allein bei dem Gedanken wird mir übel (und das hat nichts mit dem bildhaften Vergleich zu tun).... absichtlich jemandem so weh tun. Solange er in solcher Stimmung wie die letzten Tage ist, kann ich das nicht.

Jetzt kann ich es nicht, weil ich mir vielleicht immer noch nicht sicher bin, wie meine Gefühle zu diesem Mann sind. Wenn er ätzend ist, fällt es leicht, ihn nicht zu mögen und trotzdem zu sagen, dass ich ihn ja lieb haben will. Aber wenn er dann wieder so ungeschickt (und erfolglos) versucht, Teil dieser Familie zu sein, dann ist es mit einem "aber ich will ihn ja lieb haben" nicht getan - und nichtmögen kann ich ihn dann auch nicht mehr so einfach.
Dann wird das ganze viel komplexer.
Und ich will ihm ja nicht nur weh tun, mit dem, was ich ihm zu sagen habe. Ich will ja auch meine !ganze! Familie - zu der er dazugehört, auch wenns im Moment nur rein theoretisch ist.
Ich will nicht, dass das Ganze nur ein Schlag in den Magen sein wird. Aber ich weiß nicht, wie ich das anders hinbekommen soll.

Also lass ichs bleiben.

Ich hab noch ein bisschen Zeit, bevor sie mir anfängt davonzulaufen.
4.12.06 20:40


"What a silly question!" [...]
"I
am silly, now and then", Sandry admitted. "My mother said I was, anyway."
"If you know, you can stop it." Carefully Daja placed a candle behind Trader Koma's image.
"Then you've never been silly, or you'd know it just creeps up without any warning."
Startled, Daja looked at the other girl and saw that her blue eyes were dancing. [...]


Tamora Pierce: Circle of Magic - Sandry's Book
4.12.06 20:46


Heute nach Englisch hingegangen und nach Referatsnote gefragt. 11 Punkte. Aber das zählt nicht viel, weil das mit der Mitarbeit auf einen Haufen geworfen wird, und die hat bei mir im ersten Block nur für 9 Punkte gereicht.
Faszinierend, dabei melde ich mich im Schnitt inzwischen zweimal in jeder Stunde (in manchen Fächern sogar öfter...). Da will ich gar nicht wissen, was die anderen haben.

Morgen die 1. Kurzarbeit für diese Woche: Musik. Zeit, mit dem Auswendiglernen anzufangen. Die Lehrerin meinte ja, allzu schwer wirds nicht. Aber wenn ich dann, wie mir das schon so oft bei solchen Sachen passiert ist, um einen halben Punkt an der 1 vorbei bin, bringt mir das auch nichts mehr, dass es ja nicht allzu schwer war.
Keine Motivation und erst recht keine Lust. Ich wurstel mich eben immer noch durch. Die Vorbereitung fürs Englischreferat war ja auch unter aller Kanone... ich hab zwar was zusammengesucht und auch durchgelesen, aber im Endeffekt dann aufs Zusammenfassen nicht mehr als 20 Minuten verwendet um das aufs Papier zu bringen.
Naja... es war zwar - wie üblich - in jedem Satz ein "ähm", aber so schlimm scheints nicht gewesen zu sein, wenn sie mir 11 P. dafür gegeben hat (auch wenn da 'n Erkältungs-Mitleids-Punkt dabei ist).

So hart zu mir selber, wie mir das gerade in meinem Geschriebenen vorkommt, bin ich nicht. Wenn ichs hier nicht bin, dann bin ichs gar nicht. Glaub ich. Streicht die Sätze. Dazu hab ich grad gar keinen Bezug.
4.12.06 21:26


Dad hat sich zu Weihnachten eine Geschichte von mir gewünscht, aber die wird er wohl nicht bekommen. Solange mir unsere Vater-Tochter-Beziehung in den Gedanken herumschwirrt bin ich nicht in der Lage irgendetwas ... unverfängliches zu schreiben. Und hintergründig würde es sich sowieso nur mit dieser Thematik beschäftigen.
Und jetzt hab ich in Gedanken einen Brief, einer von der ganz persönlichen Art. Im Moment besteht er wohl nur aus Gefühl - warmherzig. Weihnachtlich, könnte man sagen. Auch wenn ich gänzlich unsicher bin, wovon er letztendlich handeln wird.
Und vielleicht wird es ja doch eine Geschichte.
Aber ich denke, ich werde auf jeden Fall schreiben. Am Computer. Und das dann alles von Hand abschreiben, auf große Briefbögen.
Vielleicht ist Weihnachten genau der richtige Zeitpunkt für so etwas - die Gefühle sind nachsichtig.
4.12.06 22:41


Es gibt diese ganz besondere Stimmung, bei der ich das Gefühl habe, ich könnte in Personen sehen und ihnen so nah kommen, dass ich es selbst fast angsteinflößend finde. Wenn ich es darauf anlegen würde, könnte ich grausam sein.
Die meiste Zeit nutze ich diese Stimmung nicht. Manchmal denke ich nur an jemandem, dem ich so gerne so viele Sachen sagen würde um ihm zu helfen... aber ich kann mir nicht vorstellen dass er das wollen würde, und selbst wenn, bin ich zu scheu davor ihm zu nahe zu treten ohne dass er das will.
Wenn man jemandem so nahe tritt ist das immer ein Schock, ein kleiner Schmerz. Vor allem wenn man über Dinge spricht, die jemandem sehr wichtig sind - und etwas anderes tue ich auch gar nicht.

Ich bin gerne so intuitiv. Ich möchte nicht analysieren warum jemand was wie tut - ich fühle es und sage das Richtige. Wozu dann noch die Hintergründe verstehen müssen?
Aber das ist gar nicht erlaubt, nicht wahr? Fühlen alleine reicht nicht, es muss immer alles bekannt sein. Das mag ich nicht: Alles wissen müssen obwohl ich es gar nicht will. Ich will vieles von dem gar nicht wissen. Es reicht, wenn ich es und dessen Auswirkungen fühlen kann.

Ich will nicht überheblich klingen. Das will ich nie. Und tue es wohl trotzdem oft - und wenn es nicht überheblich ist, dann ist es einschüchternd. Beides gefällt mir überhaupt gar nicht...
Aber man muss doch manchmal eigene Stärken angemessen würdigen, oder? Ich will nicht dass andere mich dafür loben, das würde mich von ihrem Urteil abhängig machen. Und sobald ich mit mir selbst zufrieden bin, brauche ich andere auch nicht mehr.
... Was wirklich amüsant an diesen Stimmungen ist, dass das eine der wenigen Zeiten ist, . (Und auch so etwas muss gesagt werden. Es alleine zu denken reicht nicht. Es auszusprechen ist zuviel. Solange es nicht die Falschen lesen ist Schreiben am besten.) ...

Um nochmal auf das obere zurückzukommen:
Wenn ich dann an jemanden denke, mich aber scheue (darauf) ihn anzusprechen... ich wünschte er würde es merken, wenn ich es tue. Ich wünsch' es mir.
6.12.06 16:24


"... Was wirklich amüsant an diesen Stimmungen ist, dass das eine der wenigen Zeiten ist, . (Und auch so etwas muss gesagt werden. Es alleine zu denken reicht nicht. Es auszusprechen ist zuviel. Solange es nicht die Falschen lesen ist Schreiben am besten.)"

Aber irgendwie jämmerlich, dass ich es später wieder lösche?
Egal.
6.12.06 17:40


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