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Viel zu sagen.
Aber es nicht schreiben können.
Kurzfassung - Sätze sind zu lang?


Freundin. Beste. Würd ich so nie sagen. Aber ich kann mich mit ihr besser unterhalten als mit den meisten anderen.
Zweitfamilie.... und jetzt auch keine Angst mehr, ihr dadurch auf die Nerven zu gehen.
Th.urn und Taxis Schlossführung gemacht.... "...wenn ich schon kein Schloss haben kann wenn ich mal groß bin, gebt mir wenigstens den Park?"
Judenviertelkeller-Führung. Gemütliche Keller? Hätte nich gedacht dass ich sowas mal sag.
Die ganze Regensburgfahrt wie durch Nebel. Hätt mich jemand spontan gefragt, ich wär vielleicht nicht mit gekommen. Zu viele Menschen. Die Kopfschmerzen fühl(t)en sich an, als würde die ganze weite Welt in meinem Hirn zusammenschrumpfen. Kein Platz für ehrliche Ausgelassenheit. Hat irgendwie nicht funktioniert dieses Mal. (Vielleicht lags aber auch daran, dass ich krank war?)
In der Kirche am Neupfarrplatz eine Kerze angezündet. (Für Oma. Und für Dad. Weil ich mir doch wünsche, dass ich vor in die Mitte von "meine Familie" ein "glücklich" hinsetzen kann)
In St.Emm.eram in der Kirche ein Buch übers Glück gekauft. Sehr wenig religiös - darum.
Schwarze Hose, (weißblauer Pulli, aber nicht sichtbar) schwarze Jacke und dann mein bunter Schal. Toll =]
1. Schnee
Ich freu mich auf den Winter
(Mal sehen wanns mir dann wieder zu kalt wird? ^^)
5.11.06 00:58


Ich hab heute einmal richtig geheult und war mehrmals nah dran. Ich hab meiner Mum gesagt, dass sie genau da hartnäckig nichts ändern will, wo ich alles ändern will. Das beißt sich, und keiner kann nachgeben.
Vielleicht denk ich in zwei, drei Jahren ganz anders darüber - so wie vor nem Jahr oder so, wo ich Mum vorgeworfen hab, dass sie mich nicht erzogen hat. Hat sie schon irgendwo, aber zu der Zeit hat mir die Tatsache zu schaffen gemacht, dass ich so grenzenlos war was z.B. die Hausaufgaben und das Lernen anging: sie hat es nie geschafft sich gegen mich durchzusetzen und mich dazuzubringen, zu lernen.
Jetzt werfe ich ihr vor, dass sie diesen Kerl nicht verlassen hat als sie erkannt hat was für ein Arsch er ist.

Ob ich irgendwann mit dem Zustand zurecht kommen werde? Keine Ahnung. Aber im Moment bin ich total am hohldrehen, es geht überhaupt gar nichts mehr.
Gesundheitlich gehts mir grad total schlecht - Dauerkopfschmerzen wegen Erkältung (deswegen Halsschmerzen, ewig kalte Füße, supertrockene rissige Lippen) und ich fühl mich einfach schwach.
Heute Fahrrad mit der S-Bahn nach Gau.ting gefahren für morgen. Mir war superkalt, ich hätt sofort wieder losheulen können und ich hab mich gefühlt als würden mir gleich die Beine unterm Körper wegklappen.

Grund zum Jammern. Ich pack grad alles überhaupt gar nicht mehr. Ich krieg nichts mehr auf die Reihe, nichts. Ich fühl mich klein und schwach und würde mich am liebsten in meinem Bett zusammenrollen und da für den Rest des Monats bleiben.
Ich war schon ewig nicht mehr krank. Aber jetzt ist grad alles auf einmal (und vielleicht bin ich gerade deswegen krank geworden - weils mir alles zu viel wird) und ich fühl mich als würd ich wirklich zusammenbrechen wenn ich mir jetzt erlaube ein bisschen schwach zu sein und mich deswegen zu schonen oder so was.

Bettfertig machen. Morgen um 5.45 aufstehen... (und dann in der Früh Fahrrad fahren. Prost Mahlzeit. Nicht vom Rad fallen, Liebes.)
5.11.06 20:58


Weil er nicht weiß was er mit mir reden soll und weil ich nicht reagiere redet er laut über seine Arbeit - es klingt wie ein Selbstgespräch. Wie immer. Unrelevant, hat nichts mit meiner Person zu tun und ist für ein "normales" Gespräch völlig untauglich.

Ich hör ihm zu und wünsch mir dass er still ist. Ich bin nach Hause gekommen und hätte schon wieder weinen können - so leer, ich fühl mich so leer. Ich fühl mich schlecht und schwach. Und ich versuche zu lächeln - ich will lächeln! - aber es funktioniert irgendwie nicht. Es klappt einfach nicht.
Dabei könnte man durchaus sagen, dass alles so insgesamt gar nicht so negativ ist. Ich krieg das Blutdruckmessen langsam hin, ich hab jetzt ein Namensschild, einen Schlüssel und meinen eigenen Kittel, ich finde mich auf der Station zurecht, und die ganzen anderen Pfleger und Schwestern die ich heute neu kennen gelernt hab find ich auch super sympathisch. Ich bin heute gut aus dem Bett gekommen und mir war nicht übermäßig übel, obwohl ich nichts runterbekommen hatte bis ich in der Klinik war.
Am Praktikum kanns also nicht wirklich liegen.

Hehe. In der S-Bahn nach Hause saßen dann da zwei Mädels, von denen eine gesagt hat "Scheiß Schule" und die andere dann "sei froh dass du überhaupt in die Schule gehen kannst". Aber im Prinzip wissen Kinder gar nicht, warum sie unbedingt in die Schule müssen. Es ist ihnen lästig. Und die Zukunft liegt in so weiter Ferne, dass jede Frage nach dem Berufswunsch nur mit Augenrollen beantwortet wird.
Dumm, dass ich gerade total Panik hab, weil ich dummerweise inzwischen ja zu alt bin um noch mit den Augen rollen zu können und das Ganze mit einem Schulterzucken abtun zu können. Sprich: Mädchen, weißt du immer noch nicht was du nach der Schule machen willst?
Nein. Weiß ich tatsächlich nicht. Aber ich glaub inzwischen, dass ich nichts Soziales machen will. Vielleicht wär so ein Bürojob mit Wirtschaft und sowas doch nicht das schlechteste? (Aber auf die Idee bin ich erst gestern Nacht gekommen. Es will mir jetzt zwar nicht mehr aus dem Kopf, aber kann man dem schon irgendeine Bedeutung beimessen?)

... mag also sein dass ich grad wirklich nur Panik hab.
Aber ich will doch in 10 Jahren nicht jeden Tag damit verbringen, total erschöpft nach Hause zu kommen, dann nichts mehr auf die Reihe zu bringen und überhaupt keinen Spass mehr zu haben, weil das alles mich zu sehr erdrückt um Lachen zu können?
Panik. Wann und wie soll ich denn überhaupt was finden was passt? ..........
Hihihihihihi (irres Gelächter mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck, der hinter den vors Gesicht geschlagenen Händen verboren ist.
Einfach nicht beachten.
Ich bin jetzt sowieso drei Wochen in der Psychiatrie zu finden.
Freundlich lächelnd.
Als Praktikantin.
Aber immerhin o__O.)

Let's have some fun???
6.11.06 19:33


Ich hab keine Lust auf schöne Wörter und ausgesuchte Sätze. Dafür fehlt mir im Moment die Zeit. (Welch ein Satz. Und das von mir! Dabei hab ich doch immer gesagt dass ich es nicht nachvollziehen kann, wenn jemand sagt er hat keine Zeit für etwas. Oder präzisieren wir: ) Besser gesagt, es ist mir eben einfach nicht wichtig genug, um mit Wörtermalen die Zeit zu verbringen, die 4 1/2 Stunden zu verbringen, die mir im Moment an "Freiheit" bleiben.

Den ganzen Tag ist mir etwas im Kopf herumgeschwirrt: Ich hab die Energie, wenn ich mich dazu aufraffe.
Das klingt total bescheuert. (Es ist ja nicht so, als hätte ich nicht auf dem Satz herumgekaut, aber anders gings irgendwie nicht) -grins-
Aber so kommt es mir irgendwie vor. Als hätte ich so viel Energie wie ich will, wenn ich mich mal dazu aufraffe etwas anzufangen. Was mir auch nicht so schwer fällt. Zumindest bei den Dingen, die mir wichtig sind. Vielleicht sind mir Mathe, Englisch und Deutsch in nächster Zeit auch mal wichtig genug, dass ich Übungsaufgaben mache. Vom Gute-Noten-Haben-Wollen gerade wirklich keine Spur. Keine Verbitterung (sind ja alle sowieso immer besser als He.len.a.), aber auch kein Ehrgeiz.
Daran könnte man noch arbeiten. (Die dummen Erwartungen loswerden, und den Ehrgeiz aus dem Ich-bin-sowieso-schlechter ausbuddeln und sauber machen. "Ego polieren bis es glänzt"? -hihi- Neiiin... aber man könnte ihm wenigstens mal Luft zum Atmen geben (Klaustrophobie 5 Meter unter der Erde, was erwartet man auch anderes? Armes Ehrgeiz -tätschel-)

Ob, was und wann früh aufstehen ist, ist eine Frage der Ansicht. Wenn ich um halb 6 aufstehen muss, dann geh ich eben abends um 10 (+/- 0,5/1 Std) schlafen - womit ich dann sogar mehr schlafe als während der Schulzeit... dann fällt mir das Aufstehen auch nicht so schwer obwohl es noch so früh (und alles sowas von dunkel) ist.
Apropo dunkel: Heute war der Mond ganz rund und hat silbern geleuchtet. Konnte mich gar nicht daran satt sehen (was ziemlich ungünstig war. Fahrrad fahren, mit verdrehtem Kopf - und dann noch gerade aus und nirgendwo dagegen fahren!)... ich glaub daran könnt ich mich gewöhnen: Dass die Sonne noch nicht angefangen hat aufzugehen, es dunkel ist und der Mond scheint. Das gefällt mir fast noch besser als der Mond in der Nacht.

Der Nachteil am Praktikum ist, dass mir irgendwie die Geduld für meine Familie ausgeht. Hab danach irgendwie keine Lust mehr, T.obi gegenüber auf der Hut zu sein und diese seltsame Art von begrenztem Spass zu haben. Aber auch keine Lust, D.ani und Phi.l.i hinterherzurennen um sie zu knuddeln weil sie freiwillig nicht wollen....
(Das muss noch irgendwie geändert werden. Wäre doof wenns mir zwar im Praktikum gut geht, ich aber meine Brüder nicht mehr auf die Reihe kriege o__O)
7.11.06 19:57


Selbstbeschreibungen.
Wie viele Leute schreiben Fakten, wenn sie etwas über sich erzählen sollen? Aber was macht das Alter schon aus, was sagt es über dich aus an welchem Tag du Geburtstag hast?
Andere lassen sich von Freunden beschreiben und halten das als Beschreibung vor.
Weil man sich so unsicher ist. Man kann niemanden anhand einer Beschreibung kennen lernen, wenn derjenige sich selbst so unsicher ist, und darum auch nicht die richtigen Worte finden kann - welche Worte denn überhaupt?

Und dann stand ich vor ein paar Tagen da und hatte das Gefühl, als hätte sich der Nebel um diese Worte ein bisschen verzogen. Ganz sacht, ganz leise. Sie waren nicht greifbarer geworden, aber zum ersten Mal hatte ich ein Gefühl von Sicherheit was meinen Charakter anbelangte. Es war wie eine kurze Nachricht, um zu sagen dass man schon mal den Tisch decken sollte, man würde bald Besuch bekommen.
Jetzt kann ich lächeln und geduldig warten - zu lange wird es nicht mehr dauern. Und dann kann ich die Tür mit den Worten aufmachen "Komm doch rein, ich hab Kuchen und Tee!"
10.11.06 19:01


Sie lehnt an der Tür zur Verzweiflung und trinkt Tee. (Und verschüttet nur dann und wann ein paar Tropfen. Nicht so wie zu anderen Zeiten, an denen der Tee verschüttet war und die Tasse nur noch Scherben auf dem Boden während sie neben der offenen Tür an der Wand kauerte mit den Händen über dem Kopf.)
Die Tasse gerade halten und sich gleichzeitig gegen die Tür stemmen. (Die doch versucht aufzugehen. Sie spürt den Luftzug manchmal ganz deutlich - wenn sie doch nur den Schlüssel hätte um die Tür zuzusperren...)


Doch, das Praktikum macht Spass und ich mache auch immer mehr Sachen. Aber jeden Tag in der Früh fühl ich mich erst mal schlecht vor Angst bei dem Gedanken dass ich da wieder ihn muss.
Aber weil ich den Weg inzwischen auch schon automatisch fahre muss ich dem nicht so viel Beachtung schenken. Ich hab also noch einen Fuß frei, mit dem ich auf die Angst trete, wenn sie aus irgendeinem Loch kriecht.
12.11.06 14:05


Und dann gibts da noch die Sache mit dem Namen.
Man kann in den ersten zwei Minuten, in denen jemand einen sieht, ohne große Anstrengung einen irgendwie negativen Eindruck hinterlassen:
1. der Händedruck (ich drück nicht fest zu sondern meistens ziemlich schlaff und zieh die Hand immer schnell wieder zurück weils mir unangenehm ist.)
2. das Vorstellen/Namen sagen (für mich ist mein Name irgendwie negativ angehaucht und klingt hässlich. He.le.na. Hässlich. Das merkt man, wenn ich mich vorstelle. Es ist mir unangehm.)
3. das Nicht-in-die-Augen-schauen (ist mir unangenehm, bin zu unsicher)

Das sind alles Punkte, die aufs Selbstbewusstsein drücken (Nein, wer hätte das gedacht? -Augen roll-)... an denen man aber arbeiten kann.
Inzwischen ist das nicht mehr halb so schlimm wie früher. Ich hab aber auch ne Menge Übung in letzter Zeit (um genau zu sein im Praktikum bei jedem Arzt/jeder Krankenschwester/jedem Pfleger der in unsere Station kommt)....
Es wird besser, es wird! Und wenn ich den Leuten von Anfang an in die Augen schauen kann benehm ich mich sowieso dann ganz anders.
Das sind Dinge, auf die ich achten will. Und es hilft mir, mich daran erinnern zu können, wenn ich das hier aufgeschrieben habe =).
12.11.06 14:12


Manchmal schau ich ganz gedankenlos in den Spiegel und starre etwas konfus auf das Gesicht, das mich da ansieht. Rein vom Gefühl her versteh ich dann gar nicht, warum das Gesicht so anders aussieht als ich mich fühle. So rein vom Gefühl her müsste es ganz anders aussehen - wie genau weiß ich nicht. Aber vom Gefühl her ist das Aussehen irgendwie falsch.
Das passiert mir immer wenn ich länger nicht in den Spiegel sehe... auch wenn ich heute eigentlich in den Spiegel gesehen habe!

Dieses "innere Aussehen" - wenn man das nur mit dem Gefühl sehen kann, ich wüsste gerne ob man das bei anderen Personen auch "fühl-sehen" kann. Wär mal interessant.
Ob das bei Blinden so ist?
12.11.06 20:34


Aber ich denk ich muss nicht unbedingt nicht in den Spiegel sehen um dieses Gefühl behalten zu können... wenn ich erstaunt in den Spiegel sehe und mein Gesicht sehe, dann kann ich es als Gesicht akzeptieren. Dann stören mich nicht die ganzen Fehler, die ein Gesicht unperfekt machen, die mich an meinem Gesicht normalerweise stören. Dann ist es einfach das Gesicht eines Menschen und es ist okay so. Und dann seh ich es ganz anders als sonst jeden Tag. Dann denk ich, ich kann doch den Charakter irgendwie in diesem Gesicht sehen - nicht wie sonst, wenn ich verständnislos auf Sätze in Büchern starre, in denen es heißt man könne in den Augen eines Menschen lesen. Was mir sonst nicht möglich ist!

Das einzige was wichtig ist, ist doch die Gefühle zu leben, oder? Auszuleben. Nach Außen zu leben.
Wenn ich glücklich bin, dann lächle ich breit, dann hüpfe und springe ich und umarme jemanden wenn ich jemanden umarmen will. Dadurch, dass ich das auslebe kommt es mir viel realer und größer vor.
Ich weiß nicht, wie das mit den negativen Gefühlen ist. Aber manchmal, wenn ich glücklich bin, kommt es mir so vor als würden sie gar nicht exisiteren. Als müssten sie gar nicht zu einem Leben gehören, als wären sie nicht wichtig und sowieso nur so vorrübergehend dass sie keine Rolle spielen. Sie bleiben nicht.
Und vielleicht kann man so leben dass sie immer weniger kommen?

Ich komm mir so glücklich vor. Manchmal überdurchschnittlich glücklich. Manchmal kommt es mir so vor als wäre ich ein bisschen glücklicher als andere Menschen. So vom Grundumsatz jeden Tag. Und als wäre ich nicht einmal richtig unglücklich, wenn ich jämmerlich am Weinen bin. Als wäre ich nicht einmal da richtig unglücklich. Vielleicht, als hätte ich einen sehr stabilen Holzboden, der die Leere des Unglücklichseins verdeckt. Es zieht manchmal ein bisschen durch die Ritzen und es knarrt und knarzt manchmal, aber das Holz ist nicht morsch genug um darin einzubrechen. Und manchmal gehe ich nicht auf Holz sondern auf Gras. Und dann existiert gar keine Leere darunter mehr.
Vielleicht ist es das, was ich mir er-leben will. Glücklich sein, und selbst beim Weinen nicht durch den Boden zu fallen. Weil der Puffer aus Glück so weich wie Watte trägt.

Das Tolle daran ist, dass ich nicht zweifle. Wenn andere vom Schicksal reden und dass sie sich hilflos wie Blätter im Wind fühlen, dann könnte ich ein wenig zweifeln, weil die anderen Zweifeln. Aber weil ich doch mein Grundvertrauen hab muss ich das ja nicht, oder?
Und wenn dann wieder Gedanken kommen, ob und wann es dann mal jemanden geben wird, den ich lieben kann und der mich liebt - es ist doch so dass ich Freunde habe, die mich mögen so wie ich bin und die mich gerade deswegen schätzen. Und ich mag mich ja so auch - warum sollte es dann nicht mal jemanden geben der das auch tut? Wäre ja unlogisch wenn nicht.
Das einzige, was mir dann und wann zu schaffen macht, ist das "Tot-sein". Sterben macht mir keine Angst, vor Schmerzen fürchte ich mich nicht und ich bin ja nie allein - ich hab ja mich! Nur vor dem danach fürchte ich mich noch ein bisschen.
Aber alles zu seiner Zeit. Und es hat tatsächlich alles seine Zeit.
Dass ich einen Job finde der zu mir passt.
Dass ich einen Freund finde.
Dass....
(Und nur weil ich ein bisschen quängle weil mir manches nicht schnell genug geht, heißt das noch lange nicht dass ich dann nicht dankbar bin, weil es jetzt und nicht früher passiert. Oder später.)

Manchmal finde ich es fast ein bisschen gruselig, wie zufrieden und glücklich ich eigentlich bin. Aber nur weil es manchen nicht so geht, muss es mir doch nicht auch nicht so gehen, oder? Es ist ja nichts falsches daran, absolut nichts.
Es sei denn, das ist alles eine große Lügengeschichte die ich mir aufgebaut habe und inzwischen selber daran glaube. Aber solange ich daran glaube gibt es ja auch kein Problem. Und warum sollte das auch so sein - wär ja komisch.
12.11.06 21:35


9.11.08, mittags
So langsam fang ich an im Praktikum ich selbst zu sein. Und dann hab ich auch alle Selbstsicherheit und alle Freude, um mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen, das blanke Zufriedenheit ausstrahlt.
Man kann unsicher lächlen, verlegen lächeln, traurig lächeln, strahlend lächeln, aber ich finde dass sich dieses Lächeln ganz besonders anfühlt.
Und es ist das Lächeln, das zum Zurücklächeln animiert. Ohne Zwang. Mehr mit einem verblüfften Gesichtsausdruck, mit dem dann wiedergelächelt wird... das ist toll. Das spiegelt die Freude wieder, mit der man den anderen ein bisschen "anstrahlen" wollte.
Wenn ich so ein Lächeln zurück bekomme fühl ich mich gleich noch besser. Das sind dann die Momente, in denen ich jemanden umarmen, ihm einen Schmatzer auf die Wange geben und mit ihm im Kreis hüpfen will - sollte denn eine Person zur Verfügung stehen.
Gestern war so ein Lächeln. "Joy-full" durch die Straßen geradelt, woraufhin jemand spöttisch-fragend die Augenbrauen hochgezogen hat. Ich ihn angelächelt und er total verblüfft zurückgelächelt - aber ein ganz tolles ehrliches Lächeln. So natürlich wie das Hochzucken vom Bein, wenn der Arzt auf diesen bestimmten Punkt schlägt.

...in der S-Bahn geschrieben, in der Praktikumsmappe verstaut und diese dann am nächsten Tag im Praktikum aus Versehen mit dem Zettel vorne drin auf dem Tisch liegen gelassen. Omg hab ich Bammel dass das jemand gelesen hat .__.
13.11.06 20:40


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