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Ehehehe, eine Klasse im Sozialzweig. Was hab ich eigentlich erwartet? Naja. Sicher nicht das. ^^
Absolut klasse!
Zwar erstmal am Fahrradständer unter den kichernden Blicken von meinenLieblingen aus der ehemaligen Parallelklasse mein Rad abgesperrt, dann aber im Schulhaus gleich mal jemanden aufgegabelt die irgendwie genauso verplant aussah wie ich und sich über das leere Haus gewundert hat. Nachgefragt und dann mit ihr unterhalten bis man in der Turnhalle saß wo die Klassen eingeteilt wurden. Als zweite von allen aufgerufen geworden, über ganz viele sitzende Leute gestapft die irgendwie nicht so dran gedacht haben genug Platz zu machen. Aber das hat mir alles überhaupt nichts mehr ausgemacht, da war schon alles ganz toll^^. Vor allem wo alle gleich verloren aussahen bis der Lehrer kam. Herrlich, hihi.
Mit zwei Mädels die Pause verbracht, mit denen man sich auch schon beim Tanzkurs unterhalten hatte, einige Namen gemerkt. In der Klasse ist jetzt niemand der mir auf Anhieb unsympatisch ist, aber dafür einige die mir sympatisch sind.

Da hat sichs jetzt mit der Angst vor ner neuen Klasse. Es passt ja doch.

Aber was mich gestern irgendwie dann doch gefreut hat waren der ganze Haufen an Menschen die mir gesagt haben dass ich doch okay bin so wie ich bin und das darum sowieso passen wird.

Jetzt glaub ichs ja auch.
11.9.06 14:57


Freitag: Anziehsachen kaufen gewesen mit M.ic.hi und ihrer Mum, gaaanz viel ganz tolles Zeug!

Samstag: Musical Greese im Deutschen Theater, mit T.obi und Onkel We.rn.er. Gänsehaut bei den ersten Liedern... (Karottensaft passend zum Oberteil und hinterher noch Eis. Waldfrucht, das erste Mal wieder seit Italien)

Sonntag: Schloss Nymphenburg mit J.an.ina, M.ic.hi + Familie. Badenburg, Madgalenenklause... "Wenn ich mal groß bin will ich auch ein Schloss haben". Abends von 23 - 0.15 Uhr Canasta gespielt mit Mum, T.obi und J.oha.nnes.

Montag: 1. Schultag an der FOS. Tolle Klasse und ab jetzt auch garantiert auch nicht mehr zu viel Angst vor solchen Situationen (wenn denn überhaupt). Danach nochmal Karten gespielt. Abends Kino: Wer früher stirbt, ist länger tot, ein bayrischer Film mit T.obi, M.ic.hi und ihrem Dad.

Dienstag: Mittagessen bei M.ic.hi, dann sie, ihre Mum und ihren Bruder zum Frisör begleitet und zugeschaut. Danach mit M.ic.hi Bücherei, dann noch zur Bibliothek und noch Eis essen.


Jaaa... die letzten Tage waren toll.
12.9.06 19:36


Zu viele Aktivitäten machen mich unruhig. Es kommt mir dann ein bisschen so vor als wäre ich für mich selber zu schnell und das beunruhigt, es bringt mich dazu wieder langsamer zu machen.

Was ist für mich Zeitverschwendung? Ich spiele Spiele im Internet und es macht mir Spass, aber es sind jeden Tag wieder dieselben Spiele, insofern sind sie auch nicht "wichtig" oder bringen mir "nichts" außer eben Spass. Wenn ich überlege damit aufzuhören, tue ich das dann für mich oder warum?

Was ist denn wichtig für mich? Alles was ich tun will macht mir Spass, aber ist das "Rechtfertigung" genug? Aus Büchern lese ich mir etwas heraus. Das kann ich so stehen lassen, das passt so. Aber was "habe ich davon" mich mit Freundinnen zu treffen, ins Kino zu gehen, mir ein Schloss anzusehen? Es macht mir Spass. Reicht das?


... Gerade etwas verwirrt über Wertvorstellungen und weil nur Schweigen auf die Frage wie ich dazu stehe folgt.
12.9.06 21:42


Nein, ich fühl mich nicht mehr alt. Und arrogant überlegen auch nicht mehr.
Das war ätzend, sich besser und uralt zu fühlen, als wäre da nichts mehr zu lernen, als wäre der Rest nicht wichtig und ich wüsste genug.

Es gibt gewisse Dinge, die sollte man vielleicht doch in ein Tagebuch und nicht in einen Blog schreiben, weil sie nur für einen selber nicht so furchtbar ... bäh ... klingen. Das sind die Einträge, die lese ich bei anderen nicht gerne und die sind mir von mir auch immer unangenehm. Weils irgendwie anders rüberkommt als es gemeint war. Das klingt immer so, als wäre man selbst am besten und wichtigsten... und mir gehts dann so dass ich dann irgendwie "eifersüchtig"(?) werde?

Ähm. Heute sind die Gedanken mal richtig konfus.
12.9.06 22:30


Auf einer neuen Schule, in einer neuen Klasse, mit ganz neuen Leuten, da ergibt sich ein Verhalten, von dem ich nicht wusste dass es so ausgeprägt vorhanden ist.
Es macht mir tatsächlich nichts aus, irgendetwas als erste zu machen wenn alle andere noch dastehen und zögern. Aber ich hab keine Ahnung wie weit ich das machen kann ohne mir selbst damit auf die Nerven zu gehen. Aber dieses Zögern erscheint mir so falsch und wenn es nichts gibt was mich zögern lässt, dann zögere ich eben auch nicht.
Aber eigentlich hätte ich jetzt doch einfach gerne normalen Unterricht. Nicht so dieses ganze Besprechungszeug und danach erstmal den Kurs und dann zwei Tage Praktikum, sondern ganz normalen Unterricht. Dauerhaft, anhaltend. Weil ich grad das Gefühl hab, jetzt könnte ich das mit dem Lernen richtig gut machen und jetzt würde es mir auch gefallen.

Spass zu rechtfertigen ist wohl ziemlich sinnlos. Wozu und vor wem auch? Vor mir? Es macht mir Spass und wenn es das nicht mehr tut, lasse ich es eben irgendwann.

Ich hab mir was vorgenommen. Ich will Dinge nicht mehr nicht tun weil es peinlich sein könnte oder bla. Wenn man dieses kleine Zögern gleich zu anfang ignoriert hat es gar nicht erst die Chance zu wachsen und dich dann aufzuhalten. Also tu ich, was ich tun will.
Komisch eigentlich.
Was so eine neue Situation alles bewirken kann.

Aber irgendwie gefällts mir.


Heute in der Früh extra so früh gefahren, dass ich dann noch Zeit hatte mich mit N.ina zu unterhalten, auch wenn ich dann bis zu meinem Unterricht 20 Minuten warten musste. Und ich hab mich heute Abend am Telefon mal wieder richtig toll mit ihr unterhalten. Werd sie wieder anrufen. Ich freu mich dass ich das endlich mal wieder gemacht hab. Unsere Gespräche hatten einfach immer was. Wuhi!
13.9.06 22:14


Wie weit ist es okay sich abzugrenzen? Ich mein... so richtig lass ich selbst meine Freunde nicht an mich ran. Das ist falsch, ich seh das doch in jedem Wort. Aber um total vertrauen zu können, müsste ich mir wichtig sein und denken dass ich auch für andere wichtig bin. Oh, das bin ich ... auch, aber --- zwischen dem "ich" und dem "auch" ist ein Zögern, in das "wahrscheinlich" passen würde. Aber ich will das so nicht schreiben. Ich denke nur so, das ist mehr als genug.
Solange ich so denke halte ich Distanz. Und vertraue weiterhin nur mir. Aber nicht mal das tu ich so richtig. Irgendwann mal werde ich alleine nicht genug sein, und dann hab ich nicht gelernt mich auf andere zu verlassen und zu vertrauen. Dann wird das ziemlich übel sein. Das ist der Gedanke.
Mal wieder Zeit ein wenig ehrlicher zu sein als sonst. Keine Träumerei dass ja alles okay ist, wie es ist. Wie arrogant. Aber ich kanns einfach nicht lassen.

Allein ist nicht genug? Aber wenn ich erst so richtig hinfallen muss um das zu verstehen dann ist das wohl so.


Den Drang, die Bücherliste zu löschen. Am Anfang wars wohl wirklich nur für mich, aber dann hab ich angefangen stolz drauf zu sein. Das war wohl der Moment, ab dem es nicht mehr gut war.
Eigentlich möcht ich sie ja gar nicht löschen. Sieht doch hübsch aus. Nur die Bedeutung kannste total vergessen.
17.9.06 00:57


... Da die Radikalmethode (Weil es so nicht funktioniert, machen wir das eben nicht mehr so) nicht funktionieren wird (wenn ichs so nicht mache, wie denn dann?), wird eben weitergemacht wie bisher, egal ob ich mich dann arrogant finde oder nicht.
Sich positiv zu fühlen (und selbst wenns irgendwie gelogen ist) ist doch besser als dieses kalte, harte. Bäh, bäh, bäh. Mit dem Blick nähert sich mir garantiert niemand näher als nen Meter.
17.9.06 01:29


Mir war schon lange nicht mehr bewusst, wie viel mir diese Selbstverständlichkeit, mit der ich und meine Bücher bei meinen Freunden akzeptiert werde, bedeutet. Es braucht dumme Kommentare um mir das wieder klar zu machen.
Das reduziert mich irgendwie nur auf die Bücher. Nur. Das ist so negativ, wo es mir doch normalerweise nichts ausmacht dass mir die Bücher so wichtig sind. Warum genau kommt das so rüber, als wären Bücher schlechter als Fernsehen oder Telefonieren, und nichts anderes tun sie ja in ihrer Freizeit. Was ist an meinem Hobby so schlecht und warum klingt das so, als wäre ich ein kranker Freak, der jedem den Arm abbeißt wenn man versucht ihm das Buch wegzunehmen?
Und das nur weil ich dazu übergegangen bin, die Pausen mit einem Buch und nicht mit Personen bei denen ich mich unwohl fühle und deren Gespräche ich nicht mag zu verbringen. Naja. Ich denke mir war ja klar, dass die Klasse so toll nicht werden kann, dass ich bereits tolle Freunde habe, also keine mehr in der Schule brauche.
Aber ich hätte mich eben doch gefreut wenn da jemand gewesen wäre, mit dem ich irgendwas anfangen kann. ... Dann eben nicht.
Mit solchen Kommentaren werde ich fertig. Das ist ja nichts bösartiges, sondern einfach nur dumm. Pff.
20.9.06 21:32


Wenn ich gestern Zeit gehabt hätte zum Reden hätte ich wohl endlich mal etwas von meinen Problemen erzählt. Aber gestern war keine Zeit dafür. Naja... und heute wird es wohl wieder so sein wie immer, dass ich mir alles anhöre was erzählt wird, aber selber von mir nichts erzähle. Aber heute ist das so, weil ich irgendwie das Gefühl hab ich hätte den Zeitpunkt verpasst an dem es ... gut ... gewesen wäre, mich mitzuteilen.

Aber dafür hab ich gestern wiedermal gemerkt, dass es eben doch gut tut allein mit ihnen was zu machen. Gute Laune die sich gegenseitig hochschaukelt und immer mehr und immer besser und toller wird.
Wenn ich jetzt wirklich wieder so ein Außenseiterding in der Klasse durchziehe, dann brauch ich das. Und darum ist es jetzt anders als früher. Jetzt hab ich Freunde. Echte, tolle.

Die Frage ist nur, wie sie es ... "ertragen" ? ... dass ich nicht zu ihnen komme. Auf Dauer hält das doch irgendwie dem Wurm die Tür auf, der sich dann seine Gänge gräbt? Aber vielleicht ist es auch okay so, dass ich das nicht kann. Vielleicht kommt das ja noch. Und dann haben sie eine ganze Menge Geduld mit mir gehabt.
Sowas nennt sich dann in Freundschaften aufgehen?
Aber jetzt hab ich ständig Angst wegen der Tatsache, dass ich mich so "Freunde-Mäßig" mit M.ic.his Mutter besser verstehe als mit meiner eigenen. Angst, vor M.ic.his Gefühlen und denen von meiner Mum. Verdammt hab ich mich mies gefühlt als ich von irgendwas erzählt hab das ich mit M.ic.his Mutter geplant hab und Mum dann gesagt hat "dann geh doch mit deiner Mutter" ... sie hatte sich versprochen. Aber mir ist ganz schlecht geworden.

So langsam hör ich auf, alles von der komplizierten Sache zu betrachten und mache es menschlich. Was nicht heißt dass es dadurch irgendwie anders wird, aber es kommt mir nicht mehr so schwer vor. Es wiegt ein bisschen weniger.

Wie genau kam die Ärztin eigentlich auf die Idee, ich könnte auf der sozialen FOS gut aufgehoben sein, weil ich "ja Einfühlungsvermögen" besitze?? Kann mich nicht erinnern mit der Frau in irgendeiner Weise gesprochen zu haben, die diese Aussage erklären könnte.
22.9.06 15:51


Der Tag war... nett, doch. Ich hatte total vergessen wie vorsichtig ich immer mit Tinchen umgehe. Dass ich mir jedes mal wenn ich ihr vorsichtiges Lächeln sehe wünsche dass sie sich uns doch öffnen würde und uns vertraut, dass sie sich wohl fühlt und nicht so vorsichtig ist. Dann sitz ich da und mach irgendwelche plötzlichen durchgeknallten Sachen wie sie anzuspringen und durchzuknuddeln. Weil ich mir doch so sehr wünsche dass sie sich bei uns wohl fühlt und herzlich lacht. Nur bei solchen Umarmungen hab ich das Gefühl dass sie wenigstens ein bisschen aufmacht. Ich würd so gern mit Worten ausdrücken wie sehr ich sie lieb hab und wie viel sie mir bedeutet, aber ich weiß ja dass sie das nicht annehmen würde.
23.9.06 21:13


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