Startseite
  Archiv
  Sie
  Bücher
  Worte
  Limmericks
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    roblog
    - mehr Freunde



http://myblog.de/traeumerchen

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Die Sache mit den Kommentaren war wahrscheinlich einfach ein sehr gelungener und möglicherweise auch willkommener Vorwand endlich eine Pause mit dem Schreiben zu machen und auch einen verständnisvollen Grund dafür zu haben.
Nun, ja, ich war geschockt weil das mal wieder meinem Grundvertrauen in das Gute im Menschen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Aber ich hab schon einige Male gesagt, ich wolle erst einmal nichts mehr schreiben und hab gleich am nächsten Tag wieder einen Eintrag geschrieben.
Nur ist mir irgendwie gerade sehr klar, dass ich in letzter Zeit eigentlich nichts zum Schreiben hatte. Und es mir nicht vorkommt, als würde ich in nächster Zeit etwas zum Schreiben haben.
Es ist eher so, dass ich fühle... und entweder nicht fähig bin, Worte daraus zu machen oder es gar nicht erst versuche, weil es einfach unnötig ist und die Worte nie das ausdrücken könnten was sie ausdrücken müssten.

Ein sehr komplizierter Versuch einer Erklärung die eigentlich schon lange fällig war.
3.6.06 23:29


Nun, selbst wenn ich jetzt immernoch nicht so viel zum Schreiben hab, es juckt mich in den Fingern und die Worte fliegen in meinem Kopf herum, sodass ich das Gefühl habe, wie in einem Comic eine Wörterwolke über mir schweben zu haben die allgegenwärtig ist. Und die Worte mich sanft darauf hinweißen, dass sie da und verfügbar sind.

Mir fallen wieder eine ganze Menge Wortspielereien und Vergleiche ein, die aber merkwürdigerweise alle negativ angehaucht sind. Warum fällt mir spontan bei dem Wolkenbild Migräne ein? Migräne ist die ganze Zeit da, lässt sich nicht fassen und nicht wegmachen. Aber das ist so negativ und passt irgendwie so gar nicht dazu. Warum auch immer. Seltsam, das.

Man sollte vielleicht dazusagen, dass meine Laune die letzte halbe Woche nicht die beste war und ich heute gar nicht gelächelt habe, weil mir einfach nicht danach war. Es hätte nicht gepasst. Da war nichts fröhliches und energiegeladenes, was ein ehrliches Lächeln ausdrücken kann. Und als es dann im ganzen Haus still war, weil niemand mehr anwesend war (außer meinem Bruder, der bis 17 Uhr geschlafen hat...), hab ich auch nicht daran gedacht, dass ich nicht lächele.
Nur dass ich zwischendurch den Fehler gemacht hab in den Spiegel zu sehen, wo mir die Abwesenheit eines Lächelns brutal ins Gesicht gesprungen ist.
Ich hab schnell wieder weggeschaut.
12.6.06 01:22


Ich fühl mich nicht mehr schlecht, sondern ruhig. Jetzt kann ich auch wieder fröhlich werden, weil die Grundlage wieder da ist. Das ist durchaus ein Zustand mit dem es sich leben lässt und fürs Erste will ich gar nicht mehr. Soll es werden wie es will, ich nehme was ich kriege.
Doch, die Ferien sind lang genug um mir Kraft für die Abschlussprüfungen zu geben, damit ich dann gelassen vor den Aufgaben sitzen kann und weiß, es wird ja doch alles gut, egal was jetzt passiert.
12.6.06 16:20


Interessant... die Sehnsucht nach Worten, nach meinen Worten, lässt mich das Buch zuklappen und in dem Moment, in dem die Seiten aufeinander liegen, sind die Kopfschmerzen wieder da.
Dabei weiß ich doch nicht einmal, warum und wofür und was ich überhaupt schreibe. Meine Finger bewegen sich und die Worte erscheinen mir richtig wenn ich sie so dastehen sehe.
Aber es macht mir gerade ein bisschen Angst, wie wenig ich doch über meine Gedanken weiß, dass ich oft erst weiß, was mir da im Kopf herumschwirrt, wenn ich es aufgeschrieben habe.
15.6.06 22:14


Die Freiheit oben auf dem Dach, das Gefühl dass ich auf dem Dachfirst hatte, das hatte wohl etwas mit Kälte zu tun. Als ich heute dort oben saß und auf die nun so furchtbar grüne Landschaft gesehen habe und alles so widerlich warm war... da hab ich nichts gefühlt. Da war das Dach auf einmal nicht mehr hoch genug und der Wind war nicht da und es war zu warm und ... Ich saß da und war verwirrt.
Hat Freiheit irgendetwas mit Kälte zu tun?
Ich hasse es, wenn mir zu warm ist. Ich krieg davon Kopfschmerzen und fühl mich allgemein wohler, wenn es kälter ist.
16.6.06 22:04


Angst vor Mathe. Eine Woche noch bis zur Henkersstunde. Ob Freispruch oder Verurteilung bleibt abzuwarten..
Angst vor Französisch.
Unbegreiflicherweise sogar Angst vor Englisch und Deutsch. Kann ich auf meine Intuition bauen?

Woher sollen gute Noten kommen, wenn ich doch nichts dafür getan habe? Oh ja, jeder sieht mich verständnislos an, wenn ich sage, dass ich nicht gelernt habe. Ungemein gut fürs Selbstbewusstsein.
Aber ich glaube dieses Mal könnte ich mich sogar über meine Noten freuen, egal was ich kriege. Weil ich es dann geschafft hab, obwohl ich nichts gelernt habe.
18.6.06 15:48


Angst vor Mathe: Gibts nicht.
Die bislang beste Methode die Angst vor Mathe zu überwinden ist immer noch eine Matheaufgabe zu machen und dann festzustellen, dass es ja ganz wunderbar klappt...

Bei anderweitiger Beunruhigung und extrem gefährdeter Laune.. wurde gestern Abend etwas anderes versucht. Ich bin tatsächlich joggen gegangen. Barfuß. Hab enttäuscht festgestellt, dass ein Weg, den ich für lang hielt, in 15 Minuten zu schaffen ist.
Heute tun mir die Füße weh von den ganzen kleinen Steinchen. Hornhaut gut und schön, aber auf Kieseln joggen ist wohl doch nicht so das Wahre. Merken.

Mit M.ic.hi Bikini gekauft.. ich kann noch so sehr und oft mit irgendwem nach irgendwas suchen, sobald ich mit M.ic.hi losgeh find ich was.

Nina das Daisuki vorbeigebracht und festgestellt, dass ich an meinem Geburtstag unbedingt etwas mit ihr und den anderen machen muss. Alle zu mir einladen, Kuchen essen und Schwimmen gehen.

Mit allem Anderen werde ich mich nach nächster Woche beschäftigen.
20.6.06 20:04


Deutsch war mies. Stumm aus der Turnhalle gegangen und auf dem Nachhauseweg versucht wenigstens halbwegs gleichgültig zu wirken. Nachdem ich dann Tschüss gesagt hab und mich umgedreht hab war ich dann am Heulen, aber hat ja dann schließlich keiner mehr gesehen.
Fahrrad hingestellt und gehofft, dass mich niemand gehört hat. Pech gehabt, Mum macht die Tür auf und fragt wies war. Kurz angebunden gesagt, ging so. Ja? Nein. Treppe raufgestapft, Frage vom Bruder ignoriert und oben verzweifelt die Decke ins Gesicht gedrückt und erstmal angefangen richtig zu heulen. Aber möglichst leise, soll ja keiner hören.

So mach ich das immer. Oder fast immer. Wenn ich dumm genug bin, darüber reden zu wollen dann heul ich schonmal vor anderen. Wenns mir schlecht genug geht und ich darüber reden will dann heul ich immer. Ich sollte mir das abgewöhnen.

Und vor Allem wollte ich heute nicht hören "So schlimm kanns doch nicht gewesen sein". Wars auch nicht. Aber eine 2 wirds nicht. Und die wollt ich doch haben.

Was das Ganze noch besser gemacht hat, war ja, dass sich die anderen noch ganz nett darüber unterhalten haben, dass es ihnen eigentlich ganz gut ging. Okay, schön. Aber ich werde dann am Ende wieder da stehen mit meinem Zeugnis in der Hand und mich schlecht fühlen, weil die anderen alle um Längen besser sind als ich.
Und ich eben nicht so gut bin.

Aber verdammt eigentlich ist mir das ja gar nicht wichtig, die Schule. Die Noten. Aber sie müssen mir wichtig sein. Und das sind sie jetzt auf eine Art, die mich ganz hübsch unglücklich macht.
22.6.06 14:04


So unfair, dass Schule ... Noten ... so weh tun können. Von den drei, vier Malen wos mir in den letzten Monaten richtig beschissen ging, warens zweimal die Noten. Nur hätt ich nicht gedacht, dass es einmal wegen Deutsch so sein könnte.
Was für ein Gefühl, wenn du den ganzen Tag noch im Bauch spürst, dass du heute geheult hast.


Sobald der Morgen anbricht, ist alles vergessen. Als wäre es nur ein Traum gewesen. Ganz sicher
Wild Rock

In dem Manga ging es aber um etwas positives. Nur gefällt mir der Satz so. Morgen ist das alles nicht mehr wichtig. Ganz sicher.
22.6.06 20:18


Es regnet und ich bin so froh. Wenn es einen Wettergott gibt, dann hat er beschlossen mir einen absolut großen Gefallen zu tun, dass er es nun schon drei Nächte von vier Prüfungen hat regnen lassen und so verhindert hat, dass ich dabei gebacken werde.
Ich bin so froh. Und der Regen ist toll.

Und was auch toll ist, ist das Buch "Der Alchimist" von Paulo Coelho.
25.6.06 21:29


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung