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Wenigstens eine Matheaufgabe vor morgen.. damit das schlechte Gefühl dann nicht überhand nimmt und ich die Panik irgendwie bekämpfen kann.. damit es nicht so wird wie das letzte Mal.

Edit 17:20:
... Okay. Nachdem ich ewig rumgezaudert hab, hab ich jetzt innerhalb ner halben Stunde eine Geoaufgabe gemacht. Ging gut. Zu gut. Irgendwo muss da der Haken sein. Mal ganz davon abgesehen, dass das ne Aufgabe aus dem Abschlussprüfungsbuch ist, sollte man doch meinen die wären alle gleich schwer. Sind sies? Keine Ahnung O_o. Das irritiert mich jetzt gerade ganz gewaltig.
Ich könnte natürlich noch eine Geoaufgabe machen um das nachzuprüfen, aber irgendwo hört sich die Motivation dann doch auf.
Wenn das aber wirklich so leicht sein sollte.. dann bräuchte ich mir eigentlich gar keine Sorgen machen. Eigentlich. Hm. Mal sehen wie das morgen wird.
Hab jetzt aber nicht mehr ganz so viel Panik davor. (Noch hab ich die Algebraaufgabe auch nicht versucht..)
1.5.06 14:05


Wortlos und so gar nicht auf der Suche nach einem Gespräch. Klar - reden kann man immer. Aber ich mag heute so gar nicht. Etwas zu viel gesagt bekommen und etwas zu viel gesagt.
Heute etwas mehr getan als gesagt. Taten als Worte. Vielleicht auch trotzdem Worte, nicht mehr oder weniger als sonst.. aber heute auffälliger. Zumindest heute war da eine Motivation, die mir lange lange lange gefehlt hat.. falls ich sie denn je hatte.

Und Mathe war gar nicht so schlecht. Die eine Hälfte ist auf jeden Fall gut gegangen, was heißt, dass das Ganze dann so schlecht nicht sein kann.

Ist es positiv, gesagt zu bekommen, man wäre erwachsen (geworden)? "Dein großer Bruder wird jetzt erwachsen.. aber du warst es irgendwie vor ihm" - Die ganze Zeit so gefühlt, ihn auch nie als "großen Bruder" gesehen und immer etwas hilflos deswegen gewesen.
Will ich erwachsen werden? Ist das etwas, worauf man/ich stolz sein kann?
Nein, nein, Kind bin ich definitiv nicht mehr. Aber schon eine ganze Weile nicht mehr. Meinem Gefühl nach zumindest nicht. Aber erwachsen fühl ich mich auch nicht. Jugendlich ... wäre wahrscheinlich rein Äußerlich das richtige Wort. Aber noch vor einiger Zeit war da eher ein "Oma-Gefühl"..
Wie ignorant/eingebildet von mir. Teilweise hat es aber einfach so gepasst, wenn die Mutter sich dann hilfesuchend an die Tochter wendet. Und die Tochter ihr hilft, oder ihr Sachen erklärt. Und sich dann wie eine Mutter vorkommt und nichts dagegen hat, sondern das Gefühl stimmt.
Ach du meine Güte.

Warum ist Geschriebenes eigentlich so anders als Gesprochenes? Zwei völlig verschiedene Welten mit denselben Worten.
2.5.06 21:27


In Mathe eine 3+.. ich freu mich so! Und die Französischlehrerin hat heute schon gesagt, dass es keine 5er und 6er gab, d.h. dass die Sache so schlimm nicht sein kann und ich meine 4 hab! Auf was besseres hoffe ich nicht, ich kenn mich ja. Diesmal hab ich zuviel gepatzt. Aber erleichtert bin ich.
Jetzt heißt es also nur noch auf die Englischnote warten. Und sich auf die ganzen Exen nächste Woche freuen.. dürften rund 5 an der Zahl sein. Warum genau schmeißen die Lehrer das jetzt alles in eine Woche rein? Pff...

Ich weiß jetzt warum mir die DSA-Bücher nicht immer so gut gefallen.. zuviel Geschichte und zu wenig "Gefühl", das hängen bleibt. Einfach Geschichte und mehr nicht. Das ist auch der Grund, warum ich von denen nicht so besessen bin. Nicht dass sie nicht gut wären, aber...

Und weil ich Depp noch gar nichts für Physik gemacht hab, wir aber morgen schreiben und ich doch eigentlich keine 4 wollte, werd ich mich jetzt mal noch 2 Stunden dahinter setzen, sonst wirds am Ende noch ne 5. Das würd mich ja nun gar nicht passen.

Irgendwo macht mir die Schule doch Spass und da ist zumindest ein klein bisschen der Ergeiz da, nicht auf meinen 4ern sitzen zu bleiben. Auch wenn es dafür jetzt schon zu spät sein mag...
4.5.06 20:57


Derzeit nicht in der Lage, Einträge zu schreiben, mit denen ich zufrieden bin. Wo ich mir gerade nicht mal sicher bin, wie genau ein Eintrag aussehen muss, mit dem ich denn zufrieden bin.
Überhaupt bin ich derzeit eher gefühlsorientiert als mit dem Umgang mit Worten beschäftigt.
Bei jedem Eintrag, den ich die letzten Tage verfasst hatte, saß ich dann kopfschüttelnd davor und hab ihn dann gelöscht. Irgendwie haben all diese Gedanken nicht genug mit mir selbst zu tun, um sie aufzuschreiben.
Vielleicht ist es ja das, was ich von meinem Blog erwarte.. dass die Einträge ein Teil von mir sind und ich sie wirklich brauche. Wenn ich sie nur schreibe um zu schreiben wird das nichts.
6.5.06 23:06


Die Worte warten still und umhüllen mich mit ihrer Anwesenheit, lassen aber den Gefühlen und Empfindungen den Vortritt.
Es ist nicht friedlicher oder einfacher, es ist anders. Ein ganz anderes Gefühl eben, statt Worten nun etwas anderes zu haben. Aber etwas, was sich eben nicht in Worten ausdrücken lässt.
10.5.06 21:35


Sehnsucht nach Weite, von der mein Verstand spontan sagt, dass sie draußen zu finden ist. Das Gefühl widerspricht, die Weite, die ich suche, ist in mir zu finden.
Davon bin ich überzeugt.
Nur weiß ich auch, dass ich nicht weiß, ab wann und welche Dinge ich nicht in mir selbst finden kann, sondern nur außerhalb.
11.5.06 21:22


Manchmal hab ich so das Gefühl, als wäre mein Verhältnis zu Menschen irgendwie falsch.. ich suche nach einer Freundschaft, von der ich nicht mal genau weiß, wie sie sein soll, aber weiß, dass ich endlich über meine Gedanken mit jemandem aus meinem Freundeskreis reden will.
Ich weiß nicht was ich von Menschen erwarte, aber ich finde irgendwie keinen Bezug zu jemandem, sie erscheinen mir fremd und selbst bei einem Mädchen, mit dem ich jetzt bald 10 Jahre befreundet bin, bin ich befangen und komme mir falsch vor.
Ich will und werde nicht sagen, dass ich nicht für Freundschaften geeignet bin, es reicht wenn ich das denke. Zumal es wahrscheinlich sowieso nicht stimmt, ich habe ja Freunde.
Nur habe ich diese Freunde eben nur, weil sie sich um die Freundschaft bemühen und mich als Freunde ansehen. Wenn es darum geht, eine Freundschaft am Laufen zu halten bin ich eine Niete. Wenn man mich nicht bestimmt am Arm packt und sagt, man wäre befreundet, steh ich stumm daneben und sage nichts gegen die Anwesenheit, müsste sie aber auch nicht haben.

Ja, teilweise gab es das Gefühl, nicht allein sein zu können und durchzudrehen, wenn keine Freunde dagewesen wären. Aber das war sehr selten.

Dabei sagen immer alle ich wäre so lieb und nett... und ich sage nicht nein, wenn mich jemand Freund nennt.
Das ist doch irgendwie total verlogen. Oder sowas. Da machen sich andere eine Vorstellung und bauen darauf und ich empfinde das gar nicht so.
Aber eigentlich ist das ja auch nicht meine Schuld. Ich kann doch nicht sagen "Nein, die Freundschaft geht nur von dir aus".. das bring ich einfach nicht. Das ist so ein Faustschlag in den Magen, das kann ich nicht. Stattdessen werde ich seit zwei Jahren ab und an angerufen und höre mir ein "Gespräch" (sie redet...) eine Stunde lang an und würg sie dann irgendwie ab. Oder sitze bei einer anderen Freundin in meinem Zimmer herum wie eine Gefangene und lese.

Und wenn ich dann wieder anfange jemanden zu bemuttern.. dann komm ich mir entgültig wie eine Außenstehende vor, wie eine Mutter oder Großmutter, aber nicht wie eine Gleichaltrige oder eine Freundin. Nein, nein...

Befremdliche Sicht des Wortes "Freundschaft". Da stimmt das Gefühl ja nun gar nicht mehr...
12.5.06 21:30


Manche Sachen würde ich ohne das Gespräch mit einem anderen Menschen nicht wissen... aber mit manchen Sachen würde ich mich auch gar nicht erst beschäftigen, wenn ich nicht eben wegen diesen Menschen mit der Nase draufgestoßen würde.

Immer noch fasziniert von der Idee ein völliges Einsiedlerleben zu führen.
12.5.06 22:06


Es ist so abstoßend, so widerwärtig.. und alle Gefühle, von denen meine Mutter sagt, dass sie mit ihnen klar kommt, fallen über mich her und lassen mich zittern vor Abscheu und treiben mir die Tränen in die Augen.
Weil ich genau weiß, dass ich ihm nicht an den Kopf werfen kann was mich alles an ihm anekelt, weil ich kein Recht dazu habe. Ich habe kein Recht dazu etwas zu tun, was nur meiner Mutter zu tun zusteht.
Und dennoch sitze ich hier und empfinde Ekel. Und tue nichts, lausche nur auf die Stimmen und wünsche mir sehnlich, dass sie nicht bis zu mir hinaufdringen.
Wenn doch, bleibt mir nur die Flucht aufs Dach.
Geht weg, geht weg, geht weg.


... Eigentlich ist es doch verständlich, dass meine Gefühle meinem Vater gegenüber so wirr sind. Was soll ich auch denken, wenn er wie immer erst sehr spät zum Essen kommt und wie immer irgendwann währenddessen wieder an den Computer verschwindet? Hey, wofür braucht er uns auch noch, er hat doch genug Computer.
Und ich seh es verdammt nochmal nicht ein, mich anmotzen zu lassen für etwas das ich nicht getan habe.
Aber ich schweige. Das ist nicht meine Angelegenheit, ich muss nur damit leben. Red dir das ruhig ein, das macht dich frei von jeder Schuld.
Tut mir leid ... aber ich weiß einfach nicht was ich tun sollte/darf. Und ich weiß nicht, ob ich etwas tun will. Es führt ja doch zu nichts.
... Und ich will ja nicht, dass er endgültig auszieht, zu so etwas hab ich kein Recht, das muss Mum sagen. Sie. Aber nicht ich.
Darauf läuft es ja doch wieder hinaus. Darum schweig.
13.5.06 12:51


Der Kopf ist voll von Worten und Gedankengängen, die vielleicht ganz interessant sein mögen, aber nicht genug Bedeutung im/für den Augenblick haben, um sie aufzuschreiben.
Um ihnen aber ein bisschen Auslauf zu lassen, nehme ich sie hiermit an die Leine und gehe kurz mit ihnen Spazieren.

King Arthur ist zu brutal und etwas zu lang.. es waren ein paar leichte Andeutungen an Tiefgründigkeiten darin, die den Film für mich nicht völlig daneben gehauen haben, die es aber auf jeden Fall nicht wert sind, ihn noch einmal anzusehen. Dumm nämlich, dass die Andeutungen nur angesprochen, aber nicht darauf eingegangen wurde. "Glaubst du denn wirklich an gar nichts?" ... "Die Heimat wohnt in uns und unseren Taten". Und den Schauspieler von Gawain fand ich ja toll.

Aussehen und Persönlichkeit sind eben doch miteinander verbunden, Selbstbewusstsein kommt nur mit beidem und nur in der Harmonie ist die Zufriedenheit zu finden. Das zu unterschätzen führt dich nirgendwohin. "..schließlich ist es doch der Kröper, der uns mit dieser Welt verbindet."

Sich uralt und blutjung zu fühlen funktioniert gleichzeitig und zeigt eine Verbundenheit mit der Welt/dem Universum/dem Leben, die sprachlos macht. Ein sehr friedliches Gefühl. Hoffnungsvoll. Durchweg positiv... und wunderbar leicht.
Nicht, dass da nicht immer noch mein Nachtmahr der Schwärze ist, aber es ist doch schön zu wissen, dass es auch anders sein kann. Und wird. Irgendwann, mit der Zeit. "Nur Geduld musst du haben, kleines Mädchen. Geduld und Hoffnung. Alles andere kommt von selbst."
16.5.06 22:50


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