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Ausleben, leben, erleben..
Heute mache ich das anders.

Der Computer ist wohl wirklich nicht der Ort an dem man Leben erleben, leben kann.

Ich hab heute 10 Euro fürs Babysitten bekommen, bin da hin und und wieder zurück gelaufen, war also draußen und ich hab ein bisschen Französisch gelernt.
Produktiver Tag? Zumindest ein Teil von mir ist zufrieden... wobei das ja eigentlich nicht der Teil ist, den ich zufrieden stellen will.
1.3.06 22:42


Und dann war da plötzlich wieder dieses melancholische Lächeln auf den Lippen das so traurig aussah.
Mit starren, gefühlslosen Fingern schob sie den Schnee zur Seite und wunderte sich, warum er so hart war. Bis sie begriff, dass unter der Schneedecke schon Eis war, das sich auf ihrer eiskalten Hand messerscharf anfühlte. Gedankenverloren starrte sie vor sich hin und setzte sich schließlich einfach an Ort und Stelle auf den Boden. Und sank erstmal in dem tiefen Schnee ein, was sie nicht im Geringsten verwunderte, warum sollte es auch sonderbar sein, im Boden einzusinken?
Verzückt saß sie da und schmiss nach Herzenslust Schnee in die Höhe und lies ihn zusätzlich zu seinen Brüdern und Schwestern, die frisch vom Himmel kamen, herabrießeln. Lachend warf sie sich auf den Rücken und ließ sich von der Kälte durchdringen. Die Flocken lachten zurück, mahnten sie aber aufzustehen.
Verwirrt und unbestimmt traurig stand sie auf und fragte, warum sie nicht bei ihnen bleiben durfte. Dies sei nicht ihre Welt, wurde ihr erklärt. Doch als sie zu betteln und zu flehen begann ihr doch ihre Welt zu zeigen, schwiegen die Flocken und auch die Wolken, die schneebedeckten Bäume und der Fluss gaben keinen Laut von sich.
Stattdessen war da diese Stimme in ihr, die ihr mitteilte, sie solle nur Geduld haben. Der Schlüssel zu ihrer Welt sei noch nicht fertig geschmiedet. "Also liegt es nicht an mir, dass ich meinen Frieden nicht finde?" Doch, erwiderte die Stimme. An dir liegt es auch. Denn auch wenn der Schlüssel gegossen worden ist, musst du ihn doch erst finden.
4.3.06 22:15


Es lässt sich jetzt in Worte fassen, warum ich Auflistungen nicht mag. Warum ich Aufteilungen nicht mag, warum Beurteilungen und Meinungen so schwer wiegen. Warum Listen so unangenehm sind, warum Zahlen so verletzen können.

Sie urteilen. Das tut so weh. Es schmerzt so, be- und verurteilt zu werden. Es sticht schon eingeschätzt zu werden und damit in Schranken verwiesen zu werden. Es nimmt Freiheiten ohne viele Worte ohne viele Absichten. Es nimmt sie einfach und ich stehe vor Menschen und stolpere über niedrige Mauern, deren Vorhandensein mich irrititiert.
Es ist falsch, dass ich zulasse, dass andere so eine Macht über mich haben. Es ist falsch mich mit Aufzählungen und Gruppierungen zu identifizieren, selbst wenn mein Name dabei steht. Ja, ich heiße so und ich bin H.el.ena, aber nur, wenn ich selber von mir als H.el.ena spreche. Jeder andere, der meinen Namen in den Mund nimmt, meint damit zwar mich, aber einen Menschen, der nur in seinen Augen so existiert. Egal, ob ich mit jemandem schon Worte gewechselt habe oder nicht, ein Bild wird immer gemacht.

Mahnmal an mich selbst. Es ist schriftlich. Es ist in Worte gefasst.

Auch diese Naivität muss wohl abgelegt werden. Auch hier steckte in gewissen Anteilen drin, dass ich einen gewissen Teil meines Denkens anderen anvertraut habe. Das ist falsch. Ich muss mir dessen bewusst sein, alles ist wichtig, jeder Schritt, jeder Blick. Selbst in der "Obhut" anderer bin ich immernoch ein Individuum und selbst wenn es nicht unbedingt "erforderlich" ist, ist es wichtig nie das Denken "auszuschalten".
Sonst lande ich irgendwo, wo ich gar nicht hinwill.
4.3.06 22:32


Da ist diese Ironie bei der ich mir nicht mehr sicher bin ob ich sie noch amüsant finden soll oder einfach nur noch ratlos dastehe.
Irgendwie sprachlos und ich weiß auch nicht mehr genau ob ich nicht zu sehr eingeschränkt war mit dem, was ich eigentlich meinte. Vielleicht sollte ich das noch ausgreifender betrachten. Die Worte haben vielleicht genau das schon ausgedrückt aber die Hälfte von Allem scheint noch im Dunkeln zu liegen.
Und es bedeutet mir immer noch irgendwo etwas.

Ich fühl mich wie in Watte gepackt. Dieses melancholische Lächeln auf den Lippen. Diese Traurigkeit wenn mir danach ist zu lächeln und ich tu es trotzdem. Mit dem Schmerzen im Kopf und der andauernden Müdigkeit für die es sowieso keine Erklärung gibt. Die Sachen, bei denen ich beschlossen habe, dass ich sie alleine mit meinem Willen ignorieren/bekämpfen kann. Dass sie irgendwann weggehen.
Ich fühl mich wie Watte, die Farben erscheinen mir zu bunt und die Schrift zu leserlich. Das H.el.le zu hell und das Dunkle nicht dunkel genug. Überall diese Lichtpunkte und das leise Sirren im linken Ohr.

Schon wieder am Durchdrehen. Verdammt. Aber es ist noch nicht so weit, dass ich wieder dastehe und mich an den Holzbalken, die Wand oder die Türklinke klammere, weil die Wirklichkeit mir zu entgleiten droht und ich mich mich so fühle, als würde das Nichts, die Leere auf mich lauern.
5.3.06 18:59


Ich weiß nie genau, wie ich vorwärts komme. Tatsache ist nur, dass ich vorwärts komme.
Ich habe auch meine Ziele, sehr kleine Ziele, von denen ich viele einfach haben muss um in dieser Welt leben zu können. Und wenn ich auf diese Ziele hinjammere kommen sie doch nicht näher. Es sind keine Ziele die man durch Lernen erreichen kann. Es sind eher Ziele, die erst erfüllt sind, wenn das richtige Gefühl da ist. Vielleicht kommt es mir gerade deswegen oft so vor, als würde ich eigentlich gar nichts tun, aber würde trotzdem ans Ziel kommen.
Scheinbar komme ich doch vorwärts. Unsichtbar, aber ich komme vorwärts.

Ich hab mir vorgenommen mehr auszustrahlen was ich bin. Mit dem Bewusstsein durch das Leben zu schreiten, dass ich jemand bin und ich mich gut so fühl. Das Gefühl zu sein, nicht nur zu fühlen und zu denken, ich will das Gefühl sein.
Es hilft bei Referaten und bei Situationen die Stärker erfordern vollkommen Ich und im Jetzt, im Augenblick zu sein.
Was mich zu der Frage bringt, warum ich nicht einfach immer so bin. Weil es zu viel Kraft kostet? Dürfte doch eigentlich nicht sein, schließlich bin ich ja die Kraft selber und kann deswegen selbst bestimmen wieviel Kraft da ist.
Ich werde das einfach mal machen, etwas bewusster sein, den Leuten mehr in die Augen schauen, nicht mehr verschreckt wegschauen, noch "peinlicher" werden.. sprich: Rumgröhlen, rumhüpfen, lachen, singen, ... was ich halt sowieso schon mache ohne mich um die Blicke zu kümmern.
8.3.06 18:54


Es ist doch okay, dass ich gerade mal einfach keinen Bock habe. Vielleicht ist das auch einfach nur das Zwischending von vollkommen antriebslos und wieder positiv Energie: Irgendwie ganz seltsam. Negativ seltsam.
Ich sitz hier und komm mir nicht lebendig genug vor, egal was ich tue, wie ich lebe, was ich mache, es reicht nicht, es reicht einfach nicht. Es kommt mir verschwendet, verspielt vor. Es passt nicht, es reicht einfach nicht.
Was will ich eigentlich? Energie in Reinform? Flüssig? Zum Trinken? Ja? Oder am Besten gleich ins Blut, unverdünnt. Raus mit dem Blut, rein mit der Energie. Klasse.

Es kribbelt. Ganz unangenehm. Und draußen ist Energie - der Regen trommelt auf mein Fenster, ich höre jeden Tropfen. Böser Tropfen, sei nicht so laut. Es gab Zeiten da wäre ich genau jetzt rausgegangen um mir genau diesen Zustand zu holen. Ob ichs geschafft hab? Glaub nicht. Hat sich nicht richtig angefühlt.

Ich komm mir gerade sehr explosionsgefährdet vor. Fass mich an und ich werde mich in Luft auflösen. Mit einem Knall der die Bäume erzittern lässt.

Was mach ich also? Es ist spät, ich geh schlafen. Argh ist das idiotisch.
9.3.06 23:02


Hm.. der Blog erscheint mir zumindest im Moment zu weit weg. Da ist gerade kein Bedürfnis Worte festzuhalten, kein Bedürfnis mich mitzuteilen oder einfach nur für mich zu schreiben. Das muss eigentlich gerade gar nicht sein.

Hab mich die letzten Wochen so oft mit Freundinnen getroffen wie schon seit einem oder zwei Jahren nicht mehr. Michi war jeden Tag da oder ich bin vorbeigekommen. San war auch zwei oder dreimal da.
Ich rede schon lange nicht mehr von besten Freunden, ich rede nur noch von Freunden. Ich kenne das doch von mir, ich fühle mich eingesperrt und verpflichtet wenn jemand sowas zu mir sagt. Und auch sie ist da mit den Bezeichnungen sehr vorsichtig. Aber ich mache zur Zeit gerne was mit ihr. Obs jetzt Rumhängen im Bücherladen, Bücherei oder einfach nur quatschen ist. Es macht Spass und ich fühle mich nicht verpflichtet.

Dadurch aber auch weniger Zeit zum Schreiben. Aber zur Zeit ist alles sowieso irgendwie leichter. Einen Schritt über dem Boden. Jeder Schritt gepolstert wie auf Wattewolken, leicht, locker. Es schwebt.
Sollte man eigentlich nicht meinen, wo ich doch in 3 Monaten Abschlussprüfungen schreibe. Mittlere Reife. Hm.
Ist mir recht, ich bin sehr zufrieden.
Sehr.
Glücklich.
12.3.06 11:51


Eigentlich ist es sehr einfach irgendwo dazuzugehören. Oder sich irgendwo zugehörig zu fühlen. Ob Illusion oder Tatsache dürfte sich da fürs Erste gleich bleiben.
Aber bevor ich so eine Gemeinschaft betrete bleibe ich lange in der Tür stehen. Bevor der Schritt über die Schwelle erfolgt will ich immer erstmal genau wissen was ich da überhaupt betrete. Ich will wissen wie es aussieht, was es vorhat, was es ausstrahlt, ich will eigentlich alles wissen was mir erlaubt ist. Wenn zuviel nicht erlaubt ist, bleibt die Tür zu. Ich spring doch nicht ins Wasser bevor ich mir nicht sicher bin ob es kocht oder eiskalt ist.
Ja, mag sein dass da eine ganze Menge Angst dahinter steckt. Aber ich mag nunmal das Gesamtbild vom Menschen. Und ich kann auch nichts mit Halbbildern anfangen.
Ich habe Angst vor diesem entscheidenen Schritt in das Haus hinein. Vielleicht weil ich Angst habe, nicht mehr rauszukommen. Darin steckt die Angst, dass der Schritt falsch war.
Weil ich mir irgendwie immernoch nicht sicher ob es einen Weg zurück gibt.
16.3.06 14:09


Ein Blick aus den Augenwinkeln. Vorsichtig, unauffällig. Öfter, auffälliger oft. Verschrecktes abwenden. Nachdenklicher Blick folgt. Wahrnehmen. Wegsehen und weggehen. Nicht in die Nähe. Anderswo ein Wort, ein Satz. In dem Blick steht eine Frage die noch nicht gelesen wurde.

Ein Spiel.
17.3.06 15:38


Lionboy - die Jagd.
Grauenvoller Schreibstil. Absolut abartig. Aber irgendwo bin ich wohl dämlich genug, denn das ist schon der zweite Band davon den ich lese obwohl ich schon den ersten so furchtbar fand. Naja, die Geschichte ist halt ganz gut.. aber mehr als einmal würd ich das Ganze nicht lesen. Ein Hoch auf die Bücherei!

Tochter des Sturmes.
5. Band von der Rhapsody-Saga und nachdem ich jetzt hier schon fast 2/3 des Buches gelesen habe, wurde auch das zur Seite gelegt. Das ist irgendwie so negativ was ich jetzt gar nicht vertrage. Hm. Später dann. Oder Kapitelweise, wie auch immer.

Das Parfüm.
Nach zwei angefangenen Büchern aber der Lust zum Lesen erfolgte also der Griff zu diesem Buch. Wo mir immer alle gesagt haben das wäre so gut. Ist es auch. Nur streckenweise etwas seltsam. Aber der Schreibstil wirkt sich furchtbar auf die Denkweise aus. Argh. Ist aber gut das Buch.


Eigentlich schüttel ich ja immer nur den Kopf über Leute die so viele Bücher gleichzeitig lesen.. aber manchmal gehts einfach nicht anders.
Warum bin ich nur so unheimlich gierig nach Büchern? Ich sehe die Liste, sehe die Titel der Bücher, sehe die Anzahl und denke mir.. "Das ist zu wenig!"
Irgendwo in meinem Kopf exisitert immer noch dieses Bild von Bücherregalen wohin ich blicken kann. Ein Labyrinth aus Bücherregalen. Und das Mädchen in meinem Kopf in diesem Labyrinth steht da und verschlingt die Bücher, isst sie Seite für Seite auf, gräbt sich durch die Reihen und verspührt nur mit jedem Buch mehr Hunger.
19.3.06 16:46


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