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Ansonsten...

Wohnungssuche ist jetzt erst einmal eingestellt. Mit Seiner kurz bevorstehenden Ausbildungsabschlussprüfung, und meinem Bachelorarbeitsstress tut uns diese zusätzliche Spannung nicht gut. Ich kann keine guten Entscheidungen fällen, wenn ich mir selber so viel Druck mache und auch noch panische Angst habe, Ihm auf die Füße zu treten.

Ich koche gerade viele neue Dinge. Was mir WIRKLICH gut tut, weil das so leicht verdiente Erfolge sind, die so viel ausmachen.
Blumenkohlcurry, marinierter Tofu, einen nur ausgenommenen Fisch zubereitet, Mangold mit verlorenen Eiern (ich wusste vorher noch nicht einmal, wie Mangold überhaupt aussieht!).

Zwei neue Röcke, die ich mich auch endlich traue, mit bunten Strumpfhosen zu kombinieren. Dass es jetzt gerade 57 statt vorher 59kg sind, sieht man nicht so wahnsinnig, aber ich fühle mich dadurch besser, auch weil ich wieder besser esse und mich nicht so elend voll fühle danach. Zusammen mit schönen Anziehsachen ergibt das Selbstbewusstsein.

Einige Gelegenheiten, bei denen ich den jungen Mann beim Bäcker oder dem bei der Bücherausgabe in der Bibliothek glatt nach einem Date gefragt hätte, wenn ich Single wäre. Weil Augenkontakt, Lächeln und ich eine gute Laune hatte. Und allein das Wissen, dass ich könnte, ohne die kleine Stimme im Kopf DubistzuHässlichDoofKomischUnsympathischBlaBlaBla.


Insgesamt also ist es stimmungsmäßig immer noch nicht super. Und das nächste Loch, in das ich falle, steht schon da vorne mitten im Weg. Aber es hilft doch, zu wissen, dass meine Schutzmechanismen gut genug sind, dass ich nicht drin bleibe und mich zu sehr in meinem Elend suhle. Dass ich es mir auch gar nicht erlaube, egal wie lange das jetzt schon anhält, mich so vollkommen gehen zu lassen. Das unaufgeräumte Zimmer erlaube ich mir jetzt selber. Das ist okay.
20.4.13 18:25


Hachja. Meine Stimmung ist immer noch extrem wankelmütig, und ich alles in allem wirklich auch nicht besonders stabil.

Aber. Die letzte Woche ging es wieder ein bisschen aufwärts. Nicht ständig, nicht dauerhaft, aber immerhin. Die letzten Tage habe ich nicht mehr geweint. (Wie die Wochen davor immer wieder, aus Selbstabneigung, Angst vor Bachelorarbeit, allgemeiner Lebensunfähigkeit)
Ich glaube, das Schlimmste an solchen Phasen ist, dass ich gerade auch dadurch sämtlichen Respekt vor mir selber verliere.


Jetzt, jetzt gerade, bin ich ruhig genug, um tatsächlich auch mal wieder objektiver auf mein Leben zu gucken.

Also. Update.

Meine Fortgeschrittenenseminararbeit wurde mir einer (Achtung, festhalten) 1,3 benotet.
Das ist die beste Seminararbeitsnote, die ich jemals erhalten habe. Bei allen schriftlichen Arbeiten im Studium bin ich nie über eine 2,0 rausgekommen. Und dann jetzt, bei dieser Arbeit, bei der ich halb mit durchfallen, halb mit einer schlechten Note gerechnet habe, kommt sowas.

Im ersten Moment war ich richtig sauer auf meinen Dozenten. Was fällt dem denn überhaupt ein? Hat der sich vertan? Meine Note mit einer anderen verwechselt?

Ich hatte mir das so schön zurechtgelegt:
Bachelorarbeitsdozenten wechseln zu jemand anderem, weil die Fortgeschrittenenseminararbeit ja total mies gewesen ist. Schlechte Note für ebenjene Arbeit herausbekommen, bestätigt fühlen bei der Entscheidung, den Dozenten zu wechseln.

Und dann das. Da konnte ich ja quasi gar nicht mehr anders, als bei ihm zu schreiben.

Nur hat mich das ganze Hin und Her total fertig gemacht, weil ich mich einfach auf nichts einstellen konnte. Letzten Endes ist jetzt schon Woche 2 fast vorbei von meinen 10 Wochen Bearbeitungszeit für die Bachelorarbeit, ich habe noch nicht wirklich angefangen, aber so langsam fange ich mich emotional wenigstens wieder.
1/4 der Bachelorarbeit habe ich aufgrund meiner Fortgeschrittenenseminararbeit (was für ein Wort!) ja schon.




Meine allererste Reaktion auf die 1,3 war einfach nur Schock, Wut und beinahe schon Verzweiflung.
Passt ins Schema, und damit muss ich endlich aufhören. Ich muss endlich anfangen, auch mal stolz auf meine Leistungen sein zu können. Hey, das hab ich gut gemacht!

Insgesamt wird die Bachelornote dann schon auch auf ne 2,3 oder so kommen. Vielleicht ja sogar eher zu 2,0 tendierend?
Und. Darauf kommts eigentlich gar nicht so sehr an, habe ich jetzt beschlossen. Beim Bewerben dürfts die Leute doch herzlich wenig interessieren, was davon jetzt meine Endnote ist.
20.4.13 18:16


Im Moment mache ich mir einen Spaß daraus, beim Sprechen den Konjunktiv zu verwenden. Den Ersten, bei dem man noch richtig die Verben konjugiert und nicht bloß den, den man mit "würde" bildet.

Mein Lieblingswort ist dabei gerade "wöllte". Was natürlich vollkommener Quatsch ist, aber es liegt so toll auf der Zunge.


Den.nis kann es nicht ausstehen. Das Wort. Die Art.
Meint, es wirkt überheblich.
Wenn ich mich so "künstlich gehoben" ausdrücke.

Dabei ist das nur meine kleine Herausforderung an mich selber. Um zu sehen, ob ich den Konjuktiv denn anwenden könnte, wenn ich wöllte.



Genauso, wie ich mich jedes Mal wie ein Kind freue, wenn ich einen englischen Akzent richtig zuordnen kann.
Dann denkt er immer, ich will ihm das erklären. Dabei freue ich mich nur einfach über die Tatsache, dass ich es erkannt habe.

Aber vielleicht sind wir da auch bloß wieder beim Anfangsproblem: das andere Leute Dinge für selbstverständlich erachten, die für mich nie eine Selbstverständlichkeit geworden sind. Wie eben die Fähigkeit und Selbstsicherheit mit dem Englischen.



Ich habe immer die Hoffnung, dass das irgendwann kommt.
Dass ich aufhöre, mich wie ein Versager zu fühlen.

Immerhin habe ich Abitur.
Und wenns beim Bachelorabschluss nur für ein 2,7 reicht, dann seis drum. (Hm, kriegen wir vielleicht sogar ein 2,3 hin?) Immerhin ists ein Studienabschluss!


Ja, vielleicht hört irgendwann das Gefühl auf, nur ein Lückenfüller im Leben der anderen zu sein.
26.3.13 00:00


Ich mag mich nicht besonders.

Ich bin launisch, bissig, direkt, und gerade in solchen Stimmungen auch besonders abwehrend, weinerlich und leicht zu verletzen. Keine gute Mischung, wenn man mit harten Kommentaren anderen auf die Füße tritt und sich dann wundert, wenn man eine wörtliche Ohrfeige zurückbekommt.

Vor allem aber bin ich schwach, habe relativ niedrige Belastungsgrenzen und meine Selbstverachtung in solchen Stimmungen hat schon was Gewalttätiges.
Ich möchte diesem dummen Mädchen weh tun. Es bestrafen.

Dafür, dass sie nicht so gut funktioniert wie die anderen. Dass es nie für eine 1 genügt. Dass zwar Begeisterung und Spaß an Dingen da ist, aber es nie genügt für Glanzleistungen.
Mittelmaß.

Wenn sie sich mal ordentlich anstrengen würde, auch mal ackert bis die Hände bluten, wäre so eine befriedigende Leistung vielleicht auch mal drin.

Aber die faule Kuh kriegt ja doch nichts auf die Reihe.

Ich will ihr weh tun.



... Letzten Endes ist Selbstverachtung ja doch einfacher als Verzweiflung.

Vor allem, weil Ersteres nicht so erbärmlich ist.
Panik vor der abgegebenen Seminararbeit, Enttäuschung vor der verdienten 2,7 bei dem hingeschluderten Essay, Angst vor dem Suchen nach Stellen zum drauf Bewerben, fehlendes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auch nur für irgendeine Stelle gut genug zu sein, fehlendes Selbstvertrauen sich nochmal ein Bachelorstudium zuzutrauen falls mit Stellen nichts wird, Angst sich überhaupt zu bewerben bei Stellen die ich gerne hätte weils ja eh nichts wird.
Panische Angst vor der Bachelorarbeit und Zurückziehen von den Freunden die auch gerade schreiben, weil alle so viel bessertollerenergetischerzielstrebigerintelligenter sind.

Ja, ich weiß schon, das haben Geisteswissenschaften so an sich. Dass man sich anhören muss von anderen, dass die das auch gekonnt hätten.
Dass meine Englischkenntnisse ja gar nichts besonderes sind, weil "jeder kann Englisch" - aber ich kanns fast fehlerfrei. Das zählt nicht.
Einem Mathestudenten neidet keiner die Fähigkeiten. Wenn ich sage, dass ich Englisch kann, fühlt sich jeder gleich angegriffen.

Also machen sie meine Leistungen lieber klein, das kann nicht gewürdigt werden. Das schaffen die Leute nicht.
Und ich lasse sie.
Sage ja, natürlich könnt ihr auch Englisch, und ich bin nur ein bisschen besser weil ichs bald vier Jahre studiert hab.
Sage ja, natürlich ist mein Abi weniger wert, weil ichs nicht vom Gymnasium habe sondern von der Fachoberschule.

Und dann sehe ich plötzlich gar keine Erfolge mehr von mir.
Nur noch Fehler und Fehlschläge.

Weil ich dann unterm Strich, wenn man das so sieht, gar nichts geleistet habe, nichts wert war.

Letzten Endes ist es ja schließlich meine Sicht, die zählt.
Aber ich stehe vor einem ganz kleinen Haufen zersplitterten Träumen. Und bin ein wenig fassungslos, was nur aus der Zuversicht des kleinen Mädchens von früher geworden ist.

Ich will die Zukunft nicht.
Ich will davon laufen, irgendeinen Grund haben nicht zu müssen.

Eine Möglichkeit finden, zu verstecken.
Dass ich immer noch einen Horror vor Koffern habe, dass ich nicht einmal ans Fliegen und Verreisen denken kann ohne dass mir schlecht wird. Soviel zu meinem 'erfolgreichen' Englandaufenthalt

... Und dann will ich doch wieder ehrlich sein, dass ich im Praktikum danach immerhin das Übersetzen gut gemacht habe. Immerhin.

Aber jeden kleinen Fehler den ich mache zerdenke ich, bis am Ende nichts Positives mehr übrig bleibt.
25.3.13 23:47


A chilly gust of wind lifted his hair and sent a shower of golden leaves glimmering down around him. He spread out his arms, letting them fall into his hands. He looked like a dark angel in an eternal autumn wood. "Did you know you get one happy day for every one you catch?"
I didn't know what he meant, even after he opened his fist to show me the quivering leaves crumpled in his palm.
"One happy day for every falling leaf you catch," Sam's voice was low.

p.147
Maggie Stiefvater: Shiver
14.2.13 00:39


Am meisten wäre mir danach, einen auf dramatisch zu machen, mich in der Ecke zusammen zu rollen, mich aufzugeben und von der Welt überfordert zu sein.

Aber dafür funktioniere ich zu gut.


Stattdessen wälze ich mich in schützender Gleichgültigkeit, in einem dauerhaften Gefühl von Schwere, Distanz, Abwehr, Gereiztheit.

Weil ich inzwischen - zum Teufel nochmal - zu vernünftig (ich könnt kotzen) bin, um mich dermaßen gehen zu lassen.


Alles, was ich tun will, ist in die Uni zu gehen, in die Arbeit zu gehen, zu funktionieren (aber bitte ohne Lernen für Klausuren oder dem Schreiben von Arbeiten, das ist in dem Zustand nicht drin), und mir von meinem Freund mindestens dreimal am Tag versichern zu lassen, dass er mich liebt.


Ich zerfalle. Und sehe interessiert dabei zu, wie dieses Insekt meiner Existenz auf dem Rücken liegt und zappelt.
Vielleicht kommt ja bald jemand, und tritt drauf.

Dann muss ich mich nicht mehr mit mir beschäftigen.



Dass ich mir eigentlich mehr schuldig bin, machts nicht besser. Wenn ich daran denke, wie entsetzt mein 16jähriges Ich jetzt über mich wäre, raffe ich mich eben doch wieder auf, gerade genug, dass es ausreicht.

Aber Glanzleistungen sinds grad alles bei Weitem nicht.
Kaputt gemacht hab ich dafür aber auch (noch) nichts.

Wobei das, so wie es gerade aussieht, nur eine Frage der Zeit ist. In diesem Zustand befinde ich mich jetzt schließlich schon seit November.
So lange, dass es sogar Mi.chi schon aufgefallen ist. Das will was heißen.
20.1.13 21:50


Tage später, und ich bin dieses Gefühl der Leere immer noch nicht los geworden.

Solang ich beschäftigt bin, ists okay. Wenn er da ist, ists super. Wenn Freunde da sind, bin ich vielleicht müde, vielleicht auch gelangweilt, vielleicht sogar genervt, aber ich fühl mich nicht so leer.
Der Nachmittag heute war okay. Grandios ist Weihnachten nie so richtig, aber es war okay ohne Katastrophen. Man könnte sogar sagen, es war beinahe gut. Ich hatte stellenweise sogar Spaß. Aber Papa brauch ich nach wie vor eigentlich nicht so wirklich dabei.
Klingt gemein. Aber nachdem wir uns nie ausgesprochen haben, fällt es mir schwer, mich emotional auf ihn einzulassen. Dass er mir wieder in den Rücken fällt ist nicht eine Frage von ob, sondern eine Frage von wann. Und auch wenns jetzt die letzten paar Treffen okay war, ich wahre lieber emotionale Distanz.

Aber grad bin ich allgemein einfach apathisch. Aktiv ist was anderes.

Ich bemüh mich. Teilweise funktionierts auch.
Aber es ist immer noch so sehr anstrengend.

Ich hatte mal gehofft, das wäre eine einzige Phase meines Lebens, die ich hinter mir lassen könnte. Warum kommt das immer wieder?
24.12.12 23:12


Am Wochenende bin ich nach Paderborn gefahren, um ihn das letzte Mal zu besuchen. Das letzte Mal deswegen, weil er jetzt über Weihnachten nach Hause kommt und dann im Januar/Februar ein, zwei, drei Heimfahrten bezahlt bekommt. Und dann ist die ätzende Paderbornzeit endlich vorbei, vorbei, vorbei. Dann ist er nur noch für einzelne Wochen oben für Prüfungen und das wars, dann hab ich ihn endlich wieder.

So blöd sich das auch anhört, aber ich brauch ihn im Moment. Er erdet mich, und sorgt dafür, dass das zerstreute, kopflose Wesen, das ich seit ein paar Wochen (inzwischen schon so lange...) bin, wieder Boden unter den Füßen bekommt und nicht ständig in diesem emotional chaotischen Sumpf versinke.
Ich weiß echt nicht, was eigentlich gerade los ist. Ich komme irgendwie schon über die Runden mit dem Studium, muss wenig machen, mache davon noch weniger, habe einen gut bezahlten Nebenjob gefunden, der nicht stressig ist, und in meiner Beziehung läufts super.
Warum also bin ich so grenzenlos überfordert mit dem Leben gerade?

Ich fühl mich dauerhaft einfach nicht gut. Immer wieder, täglich, muss ich mich zusammen reißen, damit ich für den Tag nicht wieder in ein Loch abstürze, bei dem sich dann bloßes Lächeln anfühlt, als würde mir das Gesicht zerreißen.

Ist doch ätzend. Am liebsten würd ich mich unter der Decke verstecken und nie wieder rauskommen, dabei weiß ich doch, dass menschlicher Kontakt mir durchaus gut tun kann. Vielleicht nur nicht mit allen Freunden, die ich derzeit habe, nicht mit Janina und mit Jana, über die ärgere ich mich mehr, als dass es mir Spaß macht.
Aber alles in Allem tut mir der Kontakt schon gut, wenn ich ihn denn suche. Dennis kommt erst in 1,5 Wochen wieder, da ist noch ein ganzes Wochenende dazwischen, bei dem ich auch den ganzen Tag im Bett / irgendwo anders herumliegen kann und die Zeit mit Lesen verbringe.

Ich weiß auch nicht.

Irgendwie läufts grad nicht.

Warum zum Teufel ist das so schwer, einfach mal nur glücklich zu sein?
13.12.12 10:37


Fast fünf Jahre sind es jetzt, in weniger als einem Monat.
Ab Februar ist er endlichendlich fertig mit Paderborn. Dann hab ich ihn hier, und dann behalte ich ihn hier. Und wenn dann alles gut funktioniert, werd ich mit ihm zusammen ziehen, sobald wir was Bezahlbares finden.

Ich meine, ich bin mir sicher, wie viel er mir bedeutet. Dass ich ihn liebe.
Das ist jetzt wieder seit ein paar Monaten so ohne Zweifel, dass es zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Es schwingt im Alltag immer ein bisschen mit, sodass ich es gar nicht mehr in Frage stelle. Ich bin nicht mehr verwundert darüber. Dass ich ihn so unbedingt in meinem Leben haben will, dass ich das Privileg haben will, morgens neben ihm aufzuwachen, und ich auch die Einzige bin, die das tut.

Von ihm dann aber genau das selbe zurück zu bekommen, das erstaunt mich dann irgendwie doch immer wieder, weil ich seine Gefühle dann doch nicht als selbstverständlich ansehe.

Vor ein, zwei Wochen ist meine Lieblingstasse kaputt gegangen, die von ihm, die mit der Kuh, die sagt "Ich hab dich sooooooo lieb". Und ich bin prompt zu ihm jammern gegangen.

Was hab ich jetzt gestern in einem Paket bekommen? Genau. Eine neue Tasse. Die er sogar schon gekauft hatte, bevor ich ihm das erzählt hab, dass meine Tasse kaputt ist.
Und zwei dieser neuen Lindt-Schokoladen, mit "Pleased to sweet you" und "I'll make your tummy yummy", die ich ihm gegenüber mal erwähnt hatte.

Das ist so süß, wie viel Arbeit er da reinsteckt.
Und die Message, die dabei rauskommt. Dass ich ihm wichtig bin.

Und ich bin immer noch so happy über ihn, dass ich mich am liebsten auf die Straße stellen würde und jedem Fremden erzählen will, was für einen tollen Freund ich hab. Damit das gewürdigt wird. Wie toll er ist.
18.11.12 15:56


Ich träume oft, dass ich die Zähne zu fest zusammen beiße, dass sie deswegen erst locker werden, und dann zerbrechen.
Tatsächlich habe ich das inzwischen schon so oft geträumt, dass ich mich im Alltag teilweise dabei ertappe, mit der Zunge über meine Schneidezähne zu fahren, um sicher zu gehen, dass sie noch nicht wackeln oder Risse haben. Bis ich mich dann selber am Riemen reiße, weil das natürlich totaler Blödsinn ist. Aber durch die Träume ist der Gedanke daran inzwischen so real geworden, dass ich mir beinahe sicher bin, zu wissen, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn mir die Zähne im Mund zerspringen und ich sie dann wie knirschende Cornflakes zermalmen und herunterschlucken kann.

Gruselig.
6.11.12 23:35


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