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Meine Freundschaft mit Michi, die ist derzeit auf Eis gelegt. Nachdem so viel Stress mit Nin war und der ganzen Ex-Freund-Geschichte, und Nin, die immer noch nicht so richtig mit ihm zusammen ist sondern auch ein Jahr später immer noch auf Zehenspitzen herumschleicht, damit nur keiner verletzt wird. Obwohl jetzt langsam wirklich alle drüber weg sein sollten. Vor allem, weil ja inzwischen klar ist, dass Michis Reaktion eher daher rührte, dass unsere Reaktionen für sie falsch waren, als von der eigentlichen Situation an sich.......

Jedenfalls habe ich unsere Freundschaft jetzt auf Eis gelegt, weil ich einfach keinen Spaß mehr dran hatte und es zu kräftezehrend war. Das kann man zwar eine Weile machen, aber nach einem 3/4 Jahr wars dann irgendwie doch zu viel.
Dafür bin ich jetzt in der interessanten Situation, mir zu überlegen, ob ich ihr dieses Jahr zum Geburtstag gratulieren darf, oder ob sie das eher nur stresst an ihrem Tag. Nachdems letztes Jahr mit Nin da so Probleme gab und ich nicht erwartet hätte, dass Michi da so extrem reagiert. ... Das ist zwar erst im Mai, aber nachdem meine Abschlussprüfungen genau einen Tag danach sind, muss ich mir das jetzt schon überlegen, sonst artet das alles in Stress aus. Gerade läufts wohl darauf raus, dass ich ihr ein Päckchen schicke, ne Woche vorher oder so, dann kann sie sich selbst raussuchen, wann sie es öffnen möchte. Letzten Endes ist es mir dann irgendwie doch wichtig, ihr zu gratulieren, weil sie einfach ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben ist/war.

Aber nachdem Janina mir dann gesagt hat, dass Michi gebeten hat, mir nichts mehr über sie zu erzählen (weil ich mir meine Infos gefälligst persönlich holen soll), da hats mir schon wieder gereicht. Dabei wollt ich wirklich nur generell wissen, ob alles in Ordnung ist bei ihr, weil ich mir immer noch nicht sicher bin, was ich mit der Situation anstellen soll. Nur, genau solche Dinge sind genau der Grund, weswegen mir unsere Freundschaft dann ja zuviel waren. Diese komplizierten Reaktionen, wie hier jetzt einerseits das Geheimhalten und andererseits dann doch ihr Verhalten, mit meinen persönlichen Angelegenheiten sehr frei umzugehen... das ist mir immer noch alles zu viel.
Vielleicht war es so gesehen gar nicht verkehrt, dass ich direkt mitbekommen habe, dass Michi immer noch auf dem Kurs ist, den ich zuletzt im November mitbekommen habe. Ist ja auch schon Antwort genug für mich, dass unsere Freundschaft so wie ich sie gerne hätte, weiterhin nicht funktionieren würde.

Ich möchte diese Problemgespräche und Dramen derzeit nicht in meinem Leben. Den Kontakt zu Dad beschränke ich auf ein Minimum und es geht mir VERDAMMT GUT DAMIT. Es fühlt sich so KRASS GUT AN, nicht ständig irgendwelche Krisen ausdiskutieren zu müssen, nicht auf Zehenspitzen um Themen herumschleichen zu müssen, mir keine Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich gerade fundamental etwas falsch mache. Weil die Menschen derzeit in meinem Leben mich nicht so zerpflücken.

Aber doch, ja, es macht mich schon traurig, dass ich diese Freundschaft verloren habe. Weil, auch wenn ich mir einrede, dass das nur eine temporäre Eiszeit ist, ich bin inzwischen erwachsen genug um zu wissen, dass es nie wieder so wird, wie vorher. Vorher war sie nie so enttäuscht von mir, weil ich nicht 100% absolut auf ihrer Seite stand, und ich nie so enttäuscht von ihr, dass sie von mir so etwas Unmögliches erwartete. Das hat ein Loch in unsere Freundschaft gemacht, das immer da sein wird, selbst wenn es sich wieder flicken lässt.
24.3.15 12:43


6 Monate Blogpause fühlt sich so ziemlich nach dem Längsten an, was ich bisher so gemacht habe.

Alex' Freundin ist schwanger. Somit ist der beste Kumpel von meinem Freund der erste im Freundeskreis (zumindest der erste der zählt, Tinchen zählt irgendwie nicht so richtig, weils deren erklärtes Lebensziel war, Kind und Familie zu haben) mit Kind. Puh. Alles noch sehr neu.

Wir waren zusammen im Biergarten, haben über alles Mögliche gesprochen, unter anderem auch darüber, dass wir alle unterschiedliche Vorstellungen haben von der Abendgestaltung unter der Woche. Und er meinte dann, dass er es eigentlich echt cool findet, dass ich mich auch gerne mal auf dem Sofa zusammen rolle und nur lese. Gerade auch deswegen, weil er ja seit März neben dem Beruf noch seinen Bachelor angefangen hat und dafür viel Zeit drauf geht.

Das war ne ziemlich coole Aussage und kam auch so rüber, als würde ihm der aktuelle Zustand eigentlich wirklich taugen....

...aber wir wissen ja alle inzwischen, dass auf so etwas grundsätzlich ein Aber folgen muss.

Was find ich das zum Kotzen.
Ich habs so gefressen, dass ich mich nie einfach zurücklehnen kann, und statt dessen in regelmäßigen Abständen wieder in einer Position bin, in der ich mein gesamtes Verhalten reevaluieren muss.

Nach einer übermäßig heftigen Reaktion auf eine eigentlich neutrale Bemerkung von mir kam dann raus, dass ihm der Sex zu wenig ist und dass wohl ein Riesenproblem ist, was ich bisher nicht so ernst genommen hatte.
Ja, toll.
Ganz super.

Und weils auch keine besonders tolle Aussage ist, dass ich dann nur für ihn mit ihm schlafe, und nicht, weil ich besonders scharf drauf bin, stehe ich jetzt mit meinem fundamentalen Problem da, dass mein Partner unglücklich ist und ich meine Hormone irgendwie kicken muss, damit da wieder mehr los ist -_-.

So, wie das Gespräch lief, klang das dann irgendwann sogar nach nem ziemlichen Dealbreaker. Als wäre das so fundamental schwierig für ihn, dass alles, was sonst so zwischen uns eigentlich gut läuft, nicht genug ist. Und dass seine Aussage vom Biergarten, dass Ers eigentlich cool findet, dass er sich nicht rund um die Uhr mit mir beschäftigen muss, dann plötzlich eher so klang, als würde ich zu wenig aktive Zeit mit ihm verbringen. Kurz: eigentlich weiß er grad auch nich so richtig, was er eigentlich will. Klar, Studium und Arbeit ist beides Stress, und das versteh ich auch. Ich hasse es nur wirklich, dass die Störfaktoren dann immer gerade in solchen Situationen so breit getreten werden müssen und ich mich dann immer wieder - alte Muster, haha - ungefähr so wertvoll und liebenswert wie Dreck fühle.

Am Abend danach sind wir in ne Therme gefahren, nachdem mir das Gespräch den ganzen Tag im Magen lag. Er kam dann von sich aus zwischendrin auf mich zu, und hat gemeint, dass er mich liebt und dass er das nochmal betonen wollte, weil das Gespräch gestern nich so lief wie er das wollte.

Auch nach 6 1/2 Jahren haben wirs noch nich drauf, zu streiten.
6.7.14 21:52


4 Monate mit Ihm in einer Wohnung, 6 Jahre mit Ihm zusammen. 6 Jahre, das ist ewig... dieses Jahr wird er 26, und ich 24, und so langsam fühle ich mich erwachsen.
Im Freundeskreis sind grad quasi alle Langzeitbeziehungen in die Brüche gegangen, sodass wir jetzt das Pärchen mit der ältesten Beziehung sind, komisch irgendwie. Die anderen Mädels sind jetzt wieder alle Singles (oder beinahe zumindest, bei der einen Beziehung warten wir nur alle darauf, dass sie endlich genug hat und Schluss macht). Und ich denke darüber nach, ob es dann irgendwann, wenn ich die Ausbildung fertig habe, nicht langsam okay wäre, Kinder zu bekommen. Irgendwann mit 25, 26 schwanger zu werden hört sich okay an.

Vor allem auch, weil ich SO glücklich bin mit ihm.

Über die 6 Jahre hinweg gab es so wahnsinnig viele Gelegenheiten, bei denen ich eigentlich nur noch darauf gewartet habe, dass unsere Beziehung in die Brüche geht. Ist sie aber bisher nicht. Und, jetzt gerade, kann ich endlich aufhören darauf zu warten.
Mag sein, dass es trotzdem irgendwann vorbei ist. So läuft das im Leben nun mal, und ich glaube auch schon gar nicht mehr an so Dinge wie die Ehe bis zum Lebensende. 10 Jahre sind doch fast schon so lebenslänglich, wie es irgendwie geht. Was 10 Jahre gehalten hat, war schon erfolgreich. Und wenn es danach vorbei ist, dann ist das eben so.

Jedenfalls - und das ist wirklich etwas Neues für mich - habe ich gerade wirklich keinerlei Angst vor der Zukunft.
Ich bin ausgezogen, besuche meine Familie daheim mindestens einmal im Monat. Ich werde meine Ausbildung mit 25 abschließen, und habe danach eine feste Jobperspektive, die sich eigentlich ziemlich gut anfühlt. Meine Beziehung läuft super, und ich kann mir auch damit eine Zukunft im kommenden Jahr vorstellen ohne Zweifel. Und mein Freundeskreis bleibt stabil, auch wenn der Kontakt manchmal ein bisschen wenig ist und man sich nur einmal im Monat hört.
5.1.14 13:44


Vor drei Monaten habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben. Vor ein paar Tagen habe ich im LSF endlich die Note gefunden: eine 2,0 - das kann sich doch sehen lassen! Meine Seminararbeiten schwankten immer so zwischen 2,0 (selten), bzw. 2,3 und 2,7. Mit 15 ECTS als 2,0 zementiert das meinen insgesamten Bachelorschnitt damit auf irgendwas zwischen 2,0 und 2,3. Das genaue Ausrechnen ist mir zu mühsam, ich lass mich mal überraschen, was auf meinem Bachelorzeugnis steht.
Das lässt nach wie vor auf sich warten. Ist schon witzig, dass ich bisher bei meinen Bewerbungen immer dazu schreiben musste, dass mir mein Zeugnis noch nicht vorliegt. Voll die Lahmärsche an der Uni. (Klar, die haben da auch viel zu tun. Aber um Himmels Willen! Man braucht den Wisch doch zum Bewerben oder zum Einschreiben in Masterstudiengänge. Schafft doch auch zusätzliche Arbeit, wenn sich die Leute alle vorläufige Zeugnisse ausstellen lassen.)

Ein paar Monate lang hab ich mich jetzt wirklich aktiv beworben. Die einzige Stellenanzeige, die mich wirklich angesprochen hat, hatte mir geantwortet, dass man sich entschlossen hat, die Stelle nun doch nicht zu besetzen, und von allen anderen Traineestellen (Marketing, Management, PR, Vertrieb, sowas halt) hab ich nur Absagen bekommen, kein einziges Vorstellungsgespräch.
Letzte Woche Montag (also genau vor 7 Tagen) war ich dann in der Uni (weil wir hier in der neuen Wohnung mit dem Surfstick nur noch gedrosseltes Internet hatten, und 5MB damit verschicken war kein Spaß) und bin über eine Stellenanzeige für einen Ausbildungsplatz gestolpert, bei dem Englischkenntnisse sehr gefragt waren. Nachdem das ja eine meiner Prioritäten war, hab ich gleich hingeschrieben. Die Antwort kam Montagabend gleich, Mittwoch hatte ich ein Vorstellungsgespräch, Donnerstagvormittag war der Vertrag unterschrieben, Freitag zum Organisationstermin in der Berufsschule, heute der erste richtige Berufsschultag und morgen ist meine erster Arbeitstag. Das ging schnell!
Jetzt hab ich eine ganz andere Richtung eingeschlagen - aber mit der kann ich dann definitiv etwas anfangen. Das hat mich beim Bewerben ganz schön genervt, dass ich weder Fleisch noch Fisch war und zu nichts so richtig speziell qualifiziert.

Und in der neuen Wohnung mit meinem Freund läufts prima <3. Seit 30.08. wohnen wir jetzt hier, jetzt ist alles richtig schön eingerichtet und ich fühl mich wohl. (Nur den ganzen behördlichen Krimskrams hab ich bisher noch vor mir her geschoben. Muss jetzt dann aber bald sein, soll man das nicht innerhalb von ner Woche oder zwei machen? Ups...)
16.9.13 20:34


Wenn Leute erzählen, dass sie schon als Kind sehr energetisch waren und es heute noch sind, dann kann ich das nie nachvollziehen. Das war ich nie, das bin ich nicht. Klar, wenn ich mich lange genug gar nicht bewege, dann verspüre ich auch einen gewissen Bewegungsdrang. Und wenn draußen nach längerem endlich wieder die Sonne scheint, dann will ich auch an die frische Luft.

Aber es ist nicht so, als hätte ich eine Energie in mir, die ich rauslassen muss.
Vielmehr neige ich dazu, lethargisch zu sein.

Das ist so... schlimm, weil dann plötzlich nichts mehr wichtig ist. Meine Gefühle zu einem Ball zusammenschrupfen der dann wegrollt und ich ihn ewig nicht mehr finde. Dann sehe ich mich um, und erinnere mich nur noch an Gefühle gegenüber Dingen und Menschen und Erlebnissen, aber ohne dass ich sie in diesem Moment fühle.

Manchmal ist das natürlich auch gar nicht so schlecht, wenn man irgendwie nur leer ist und gar nichts fühlt. Keine Sorgen wegen der Zukunft, keine Selbstvorwürfe, keine Selbstkritik jeglicher Art, kein gar nichts. Es ist alles nicht wichtig, und es ist mir sowieso nicht wichtig und es bewegt die Welt auch nicht.

Vielleicht fühlt sich Objektivität so an. Aber vielleicht auch nicht, weil ich in so einem Zustand nicht Argumente gegeneinander abwäge und zu einem Ergebnis komme. Die einzelnen Seiten sind unwichtig, und das Ergebnis interessiert mich noch viel weniger.
Sollen die anderen doch wie Ameisen durch die Gegend wuseln und wichtige Dinge mit ihrem Leben anstellen.
Ich existiere auch so.
31.7.13 18:03


Er hat viele Pläne, viel was er machen, erreichen, ausprobieren will. Weiter, mehr, Zielen entgegen.
Ich habe gerne ein stabiles Umfeld. Natürlich will ich auch Veränderungen, wie endlichendlich mit ihm zusammen ziehen zu können, oder einen schönen Plan für nach meinem Studium finden.

Aber alles in allem bin ich eher die Ruhe und er die treibende Kraft. Mir sind allzu große Veränderungen zu anstrengend, sie zehren zu sehr an meinem inneren Frieden und kosten mich die Energie, mein tägliches Leben zu meistern.


Die Wohnungssuche in München ist ein Graus, wir hatten jetzt tatsächlich ein zweites Vorstellungsgespräch für eine Wohnung, aber selbst daraus ist nichts geworden. Irgendwer ist immer "geeigneter", weil er als Mieter kein Noch-Student und Frisch-aus-der-Ausbildung-Arbeitender ist - obwohl wir die Miete genauso gut zahlen könnten.
Das haben wir jetzt auf Eis gelegt, vielleicht hilfts ja, wenn Er ein, zwei Monate feste Gehaltsnachweise hat.

Stattdessen hat Er jetzt seinen Motorradführerschein angefangen (zum Glück nicht fürs Motorradfahren, sondern für einen schnelleren Roller, das würde mir irgendwie doch Sorgen bereiten), hat seinen Mathevorbereitungskurs für sein Fernstudium im Frühjahr und geht weiterhin gerne mindestens zweimal die Woche zum Sport.
Auch wenn er mir von selbst sagt, wann er Zeit hat, habe ich doch das Gefühl, dass ich von ihm verlange, dass er Zeit für mich hat. Ich bin einfach gerne mit ihm zuhause, vielleicht zum Kochen, Filmschauen, Billiardspielen, Minigolfen oder dergleichen. Da er sonst so ein unternehmungslustiger Mensch ist, hab ich dann manchmal Angst, dass er ja eigentlich was Interessanteres, Aktiveres unternehmen könnte, und ich seine Zeit verschwende.

Auch wenn ich natürlich weiß, dass das Quatsch ist. Immerhin sind wir jetzt schon 5 1/2 Jahre zusammen (ich hinterfrage diese Angabe jedes Mal wieder, weil mir das so unglaublich vorkommt). Und seiner Zuneigung bin ich mir eigentlich sicher.
Aber nachdem sich bei uns das "ich liebs dich" statt einem "ich liebe dich" etabliert hat, mache ich mir manchmal Sorgen, ob er mir nicht wichtiger ist, als ich ihm.

Gestern dann ging es um die Pläne fürs Wochenende. Ich bin Samstagabend auf einer Feier eingeladen bei meiner ehemaligen Babysittingfamilie, also bei Leuten, die Er nicht kennt. Wo er dann auch lieber nicht mitkommt und stattdessen lernt oder spielt.
Auf meine Frage dann, wie wir das am Besten organisieren: "wenn ich die Wahl hab zwischen Zoo mit M. Samstagmittag oder die Feier mit meinen Eltern Samstagabend oder einfach nur zu dir zu kommen, dann nehm ich dreimal dich"
Das war gut. Von ihm zu hören, dass er mich haben mag, von sich aus.

Totaler Blödsinn, dass ich immer noch so schnell so unsicher werde. Aber gerade weil er diesen Monat schon wieder so unendlich viele Termine hat, hilft das wirklich, von ihm gerade heraus zu hören, dass mir diese Zeit mit ihm definitiv gehört.
3.7.13 16:48


Wochenende vorbei.
Freitag in der Arbeit: hier haben wir nicht mehr genug für dich zu tun, aber ich leite dich intern mal weiter
Samstag beim Wandern: ich bin der sozial inkompetentste Mensch auf Erden
Sonntag: different setting, same procedure.


Ich bin vom Verhalten her Samstag und heute dermaßen daneben gelegen, das hat schon weh getan.
Sowas von meilenweit an "normalem Verhalten" vorbei, ich seh die Straßenschilder nicht mal mehr.

Ich hätt mich am Liebsten eingebuddelt.

Da sitzen, verkrampft lächeln, lieber gar nichts mehr sagen, und dann später doch wieder vollkommen aus der Reihe fallen, und dann diese Stille.
24.6.13 01:34


Bachelorarbeit ist abgegeben. Das war schlimm. Wirklich schlimm. Aber sie ist fertig geworden, gebunden und abgegeben. Und ansehen muss ich sie mir nie wieder.

Aber nachdem die Zukunft schon wieder so unsicher ist, und dann jetzt bei meinem Nebenjob auch noch alles drunter und drüber geht, will ich mich schon wieder bestrafen.
Ich will zu wenig schlafen, und zu wenig trinken, damit der Alltag weh tut und zu wenig Platz bleibt für Selbstvorwürfe und Zweifel und Selbstverachtung.

Weil alle anderen alles so viel bsser können und machen als ich.
Weil ich letztendlich immer noch nicht aufgehört habe zu glauben, dass ich irgendwie wertlos bin.

Und ich bin schon wieder wütend auf mich, dass ich schon wieder an diesem Punkt bin.
21.6.13 23:54


Ich verlier gegen mich selber.

Wenn nichts anderes mehr übrig bleibt, als mich so anzusehen, wie ich bin, dann sehe ich da nur jemanden, der scheitert.

Nicht tatsächlich. Tatsächlich werde ich diese blöde BA-Arbeit schreiben. Nicht gut, und mit dem Gefühl, wieder mal nur Schmarrn abgegeben zu haben. Aber ich werde sie schreiben.
Und irgend einen Job krieg ich schon.

Aber letzten Endes... bleibt auf der Strecke nichts, wo ich das Gefühl hab, sagen zu können, dass ich was erreicht hab.
Ich fühl mich leer.



Ich kann mich nicht konzentrieren, ich krieg nichts geschrieben, und jetzt ist die Deadline zur Abgabe in einem Monat und ich hab immer noch nichts. Noch nicht einmal die Sekundärliteratur für mein zweites Bich. Und jetzt such ich danach und finde nicht einmal was.

Und dann drifte ich doch wieder nur ab, weil ich eigentlich nur lethargisch einen Schritt vor den anderen setze. Bis ich dann versehentlich doch wieder nach oben sehe und in heillose Panik verfalle, weil ich diesem Leben irgendwie nicht gewachsen bin.

There we go again.

Ich hab mich so satt.
17.5.13 01:08


"Ist mir egal wann, hauptsache ich seh dich."

Paderborn ist vorbei, morgen kommt er heim.

Jetzt darf ich ihn behalten. Hier. Jedes Wochenende oder öfter sehen können. 20km Abstand sind nicht viel.
7.5.13 22:25


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